Das Spreadshirt Partnerprogramm - Geld verdienen im Netz ohne eigene Website

Das Spreadshirt Partnerprogramm – Geld verdienen im Netz ohne eigene Website

Die meisten Tipps, die Du zum Geld verdienen im Internet findest basieren sicherlich auf der Grundlage einer eigenen Website. Doch nicht jeder der sich im Web bewegt und Geld verdienen möchte hat das Interesse an der Pflege eines eigenen Webauftritts. Ich habe Dir in dem Artikel Geld verdienen mit Facebook und Amazon schon eine Möglichkeit aufgezeigt ohne eine eigene Website ein passives Einkommen zu generieren. Aber auch eine Facebook Fanpage will regelmäßig gepflegt werden und dadurch kommt diese Möglichkeit für Dich eventuell nicht in Betracht. Eine weitere Alternative könnte für Dich das Partnerprogramm von Spreadshirt sein.

Wer bzw. was ist Spreadshirt?

Wie der Name schon vermuten lässt, ist Spreadshirt ein Anbieter von T-Shirts und anderen Textilien. Kunden können hier auf eine große Auswahl an Motiven zurückgreifen und ihr Wunsch-Shirt oder weitere Accessoires gestalten. Spreadshirt bietet dir neben einem normalen Affiliateprogramm noch zwei weitere Möglichkeiten an Geld zu verdienen, nämlich deinen eigenen Shop zu eröffnen und deine selbst entworfenen Motive zu verkaufen. Da Du für das Affiliateprogramm eine eigene Website oder eigenen Blog benötigst, betrachten wir dieses nicht weiter und wenden uns den beiden anderen, interessanteren Möglichkeiten zu.

Geld verdienen mit deinen eigenen Motiven

Wer ein wenig kreativ ist und relativ geschickt mit Bildbearbeitungsprogrammen umgehen kann, kann sein passives Einkommen mit dem Verkauf von T-Shirt Motiven recht gut aufstocken.

Der Ablauf ist denkbar einfach:

  • Du meldest dich bei Spreadshirt an
  • Du entwirfst ein Design, lädst es in deinem Spreadshirt-Account hoch und veröffentlichst es. Du kannst für jedes Motiv individuell eine Provision festlegen. Diese kann bis zu 15 Euro betragen, wobei laut Spreadshirt erfolgreiche Motivdesigner ihre Provision im Durchschnitt auf 3 Euro festlegen.
  • Nun können Kunden deine Motive für ihre T-Shirts oder andere Kleidungsstücke, wie Poloshirts, Schürzen, Pullover bis hin zum Baby Body, verwenden und Du erhältst dafür jedes Mal deine vorher festgelegte Provision gut geschrieben. Spreadshirt zahlt jeweils zum Quartalsende die angesammelte Summe aus.

Du kannst auch mit deinen Motiven alle zur Auswahl stehenden Kleidungsstücke selbst gestalten und auf dem Spreadshirt-Marktplatz ausstellen. Dort können sie dann von einer großen Community als fertige Produkte gekauft werden.

Ein kleiner Einblick in das Spreadshirt-Backend:

Spreadshirt Backend Meine Designs

Mehr Verkäufe über andere Spreadshirt-Shops

Sobald Du deine Motive veröffentlicht hast, sind sie in der Design-Galerie sichtbar und somit auch für Betreiber eines Spreadshirt-Shops verfügbar. Jeder, der einen Spreadshirt-Shop betreibt, kann Motive aus der Design-Galerie für seinen Shop verwenden. Selbstverständlich erhältst Du auch beim Verkauf eines mit deinem Motiv geschmückten Kleidungsstücks über solch einen Shop die volle, von dir selbst festgelegte Provision. Die Shopbetreiber erheben eine zusätzliche Provision, so dass beide, Designer und Verkäufer, verdienen. Egal, wer oder auf welche Weise Du deine Designs an den Mann oder an die Frau bringst, Du behälst zu jedem Zeitpunkt die vollen Rechte an deinen Motiven.

Einen Shop bei Spreadshirt betreiben

Einen eigenen Shop bei Spreadshirt zu betreiben ist einfacher, als es sich zuerst anhört. Du erstellst deinen Shop direkt bei Spreadshirt. Das ist völlig kostenlos und das Beste dabei ist, dass sich Spreadshirt um alles Organisatorische kümmert. Das bedeutet, Spreadshirt wickelt den gesamten Bestellvorgang von der Bestellung über die Zahlung und Produktion bis zur Nachbetreuung der Kunden für dich ab. Du brauchst lediglich deine Shirts zu designen, in deinem Shop anzubieten und mit jedem Verkauf Geld verdienen.

Nun hast natürlich auch Du die Möglichkeit zusätzlich zu deinen eigenen Designs noch weitere Motive anderer Mitglieder aus der Design-Galerie zu wählen, damit verfügbare Kleidungsstücke zu gestalten und diese über deinen Spreadshirt-Shop zu verkaufen. Du verdienst dabei an deiner zusätzlichen, von dir festgelegten Provision. Wie weiter oben bereits erwähnt, geht der Urheber des verwendeten Motivs keinesfalls leer aus, sondern bekommt bei jedem Verkauf seine individuell selbst festgelegte Provision. Solltest Du eine eigene Website haben, so kannst Du sogar deinen Shop problemlos darin einbinden.

Zahlreiche Shirt-Designer verdienen bereits Geld mit ihrem eigenen Spreadshirt-Shop:

Spreadshirt-Shops

Fazit zum Geld verdienen mit Spreadshirt

Wer eine kreative Ader hat, Spaß am Entwurf und Erstellung eigener Motive, für den ist Spreadshirt eine tolle Möglichkeit Geld zu verdienen. Sogar ganz ohne eigene Motive, nur mit einem Spreadshirt-Shop und Motiven aus der Design-Galerie kann der ein oder andere Euro erwirtschaftet werden.


Du kennst eine empfehlenswerte Einnahmequelle? Dann bist Du herzlich dazu eingeladen Dich am Golden Friday zu beteiligen. Dein Beitrag wird bei Veröffentlichung selbstverständlich mit einem Backlink honoriert.

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

7 Comments

  • Christian

    26. Mai 2014

    Hallo Diana, das ist ja eine super Sache!

    Ich kannte zwar schon Spreadshirt aber das ich dort auch meine eigenen Motive vermarkten kann wusste ich noch nicht.

    Mal schauen ob ich mich vielleicht mal als Modedesigner versuche!

    Gruß Christian

  • Diana Ludwig

    26. Mai 2014

    Hallo Christian,

    da wünsche ich dir viel Spaß und Kreativität wenn es soweit ist 🙂

    Viele Grüße
    Diana

  • Frank

    16. Juni 2014

    Hallo, ich kann wirklich nur dazu raten, es mit einem eigenen Spreadshirt-Shop zu versuchen. Ich nutze meinen eigenen Shop seit bald zehn Jahren als kreative Spielwiese, und nach einer langen Phase tiefsten Dornröschenschlafs habe ich meine Shop im Jahr 2011 umfassend überarbeitet und auch das Sortiment erheblich erweitert. Mit den Jahren ist zum Glück auch vieles bei Spreadshirt einfacher für den Nutzer geworden – angefangen bei der inzwischen glücklicherweise abgeschafften Bedingung, dass erst ab einer gewissen Anzahl von Verkäufen neue Designs hochgeladen werden können bis hin zur automatischen Prüfung der eigenen Vektormotive. Grundsätzlich rate ich stets dazu, das Spreadshirt-Engagement tunlichst im Sinne eines netten, kreativen Hobbys zu betreiben … und gerade in der Startphase nicht allzu sehr auf die Erlöse zu schielen, die man mit den eigenen Kunstwerken erzielt. Mit ein Beharrlickeit und Leidenschaft, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, geht aber auch bei Spreadshirt einiges. Auch 2014 noch und auch angesichts einer vermeintlichen Flut von Wettbewerbern, die alle schonviel länger am Start sind und viel tollere Motive zeichnen können als man selbst.

  • Diana Ludwig

    16. Juni 2014

    Hallo Frank,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Dein Erfahrungsbericht gibt anderen sicherlich einiges an Motivation, um selbst bei Spreadshirt kreativ zu werden 🙂

    Viele Grüße
    Diana

  • Lucas

    4. Januar 2015

    Hallo Diana,
    Ich habe 2 Fragen , und zwar ob man , um auf Spreadshirt Motive etc. verkaufen zu können , volljährig sein muss ? Und ob man ein Gewerbe dafür anmelden muss?
    Liebe Grüße ,
    Lucas

  • Diana Ludwig

    5. Januar 2015

    Hallo Lucas,

    da ich kein Anwalt bzw. Steuerberater bin und dich deshalb nicht rechtlich/steuerlich beraten darf, sind folgende Antworten ohne Gewähr und rein aus meiner Erfahrung heraus:

    So viel ich weiß, ist es so, dass Du bei regelmäßigen Einnahmen aus Verkäufen ein Gewerbe anmelden musst. Beim Verkauf bei Spreadshirt handelt es sich ja um regelmäßige Einnahmen, da Du sicherlich deine Motive bzw. Shirts mehr als einmal verkaufen willst. Eine einmalige Einnahme dagegen wäre zum Beispiel, wenn Du alle Jubeljahre mal einige alte Sachen auf dem Flohmarkt verkaufen würdest, dafür müsstest Du meines Wissens nach nicht extra ein Gewerbe anmelden. Wärst Du dagegen regelmäßig zum Verkaufen auf dem Flohmarkt (z. B. wöchentlich oder monatlich), sähe die Sache wieder anders aus.

    Zu Frage 2: Ich gehe davon aus, dass Du für eine Gewerbeanmeldung volljährig sein musst. Du musst auch meines Wissens nach dein Gewerbe beim Finanzamt anmelden und Umsatzsteuer abführen, wenn Du nicht die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmst.

    Eventuell gibt es aber für all das Ausnahmeregelungen, die mir allerdings nicht bekannt sind. Frage am besten nochmal direkt bei Spreadshirt nach, hier der Link zur Kontaktseite:
    https://www.spreadshirt.de/kontakt-C1336

    und/oder frage einen Steuerberater deines Vertrauens und/oder einen Sachbearbeiter beim Finanzamt bzw. Gewerbeamt.

    Viele Grüße
    Diana