Effizienteres Arbeiten mit mehreren Monitoren

Kennen Du das auch? Als Blogger gibt es manchmal mehr zu tun als einem lieb ist.

Die geöffneten Programme und Browsertabs gehen teilweise ins Uferlose und man bekommt Schwielen an den Händen vom ewigen Umschalten der Fenster mit der Tabtaste.

In vielen großen Firmen und Agenturen hat es sich schon eingebürgert und auch ein Bill Gates hat vor Jahren (Jahrzehnten) schon damit seine Arbeitseffizienz erhöht – die Arbeit mit mehreren Monitoren.

Obwohl bei modernen Rechnern und Grafikkarten die Möglichkeit des Betriebes von mehreren Monitoren schon lange möglich ist und sich auch die Monitorpreise in Grenzen halten, halten sich viele Selbständige noch an der Single-Lösung.

Dabei gilt es gerade für Blogger die Arbeit so effizient wie möglich zu gestalten denn jede Minute an Zeit die gespart wird ist bares Geld.

Im Büro ist nie Platz

Und auf dem Desktop ist es nicht anders. Während aber ein größerer Büroraum teuer bezahlt werden müsste, sieht es bei einem TFT-Monitor mittlerweile ganz anders aus – und die Anschaffung lohnt sich.

Wer kennt es nicht, man liest wieder mal ein Tutorial und schaltet immer wieder zwischen der Anwendung und dem Tutorial hin und her.

Nicht anders sieht es bei der wichtigen Recherchearbeit aus, die fast jeder Blogger in regelmäßigen Abständen auf sich nehmen darf.

Auch hier ist es weitaus angenehmer auf dem einen Monitor seine Notizen zu verzeichnen und auf dem zweiten Monitor seine Recherchearbeit zu vollziehen.

Es könnten sicher noch unendlich viele weitere Beispiele genannt werden und jedem der im Büro sitzt fällt etwas anderes ein, wo er sich einen zweiten Monitor wünschen würde.

Statistiken und Tests belegen höhere Effizienz

Wer sich einen größeren Monitor anschafft (24“, 26“) arbeitet über 50% produktiver als ein Mitarbeiter, der die gleiche Arbeit auf einem kleineren Monitor durchführt.

Wer mit zwei Monitoren arbeitet, erhöht diesen Vorteil nochmal um ca. weitere 40%. Weniger Ablenkung durch das Umschalten und konzentrierteres Arbeiten, weil alle wesentlichen Faktoren auf verschiedenen Monitoren zu sehen sind.

Schon eine Arbeitsstunde am Tag gespart bedeutet für einen Selbständigen, der als Einzelkämpfer unterwegs ist und 300 Tage im Jahr arbeitet, schlappe 300 Stunden erhöhte Produktivität.

Nicht auszudenken, wie hoch das verschenkte Potential bei Firmen ist, die mehrere Angestellte ihr eigene nennen dürfen. Mittlerweile gibt es Selbständige, die arbeiten gleichzeitig an 4 oder mehr Monitoren. Hier muss natürlich der Arbeitsplatz mitspielen.

Wenn dieser nicht groß genug ist, kehrt sich der Vorteil in das Gegenteil und man fühlt sich am Arbeitsplatz nur noch erschlagen und unwohl, eine Situation die unbedingt vermieden werden sollte.

Welcher Zweitmonitor

Ideal ist es natürlich, wenn der zweite Monitor die gleiche Bildschirmgröße und auch die gleiche Auflösung hat, wie der Hauptarbeitsbildschirm.

Das Auge und das Gehirn hat dann beim hin und her schauen weniger „Arbeit“. Wer keinen Platz hat für einen weiteren 24“ Monitor, weniger Geld investieren oder aber lieber das Monitorformat mischen möchte, der kann sich auch daran halten.

Die Gesamteffizienz und damit die Produktivität erhöht sich trotzdem, wenn auch um ein paar Prozentpunkte weniger. Es müssen auch keine 400 Euro investiert werden, mittlerweile gibt es schon sehr gute TFT-Monitore um die 150 Euro, die als Zweitarbeitsgerät vortreffliche Dienste leisten.

Ich selber nutze zwei Asus VE248H (24 Zoll)* und möchte die Arbeit an zwei Monitoren nicht mehr missen.

Effizienteres Arbeiten mit mehreren Monitoren – das Fazit:

Jeder der viel am Computer arbeitet und immer noch an einem Monitor sitzt, sollte ohne wenn und aber auf den Dual-Betrieb umsteigen.

Das Arbeitsgefühl ist einfach unschlagbar und wenn Du die gewonnene Zeit nicht in die Firma stecken möchtest, so hast Du wenigstens mehr Zeit für sein Privatleben.

Der zweite Monitor ist für mich bei der täglichen Arbeit und beim Bloggen unverzichtbar geworden.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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