Kommentieren in Blogs - 10 Verhaltensweisen die Du beachten solltest

Kommentieren in Blogs – 10 Verhaltensweisen die Du beachten solltest

Die Kommentarfunktion ist meiner Meinung nach ein essentieller Bestandteil eines jeden Blogs. User können miteinander über Thesen und Aussagen des Autors diskutieren und direkt positives sowie negatives Feedback geben.

Ein Blog lebt von guten und nützlichen Kommentaren und kann auch dem Kommentator zu neuen Besuchern verhelfen. Doch mit reinen Spamkommentaren solltest Du dir keinen Namen in der Blogosphäre machen. Die folgenden Verhaltensweisen sollten von jedem Blogger beim Kommentieren beherzigt werden.

#1 Verwende keine Keywords als Namen

Die meisten Blogs bieten die Möglichkeit einen Link zum eigenen Webauftritt zu hinterlassen, inkl. dem Namen. Leider wurde und wird diese Möglichkeit gerne zum Backlinkaufbau missbraucht und anstatt dem Klarnamen, nutzen einige der Blog-Kommentatoren lieber die Hauptkeywörter für ihre Domain.

Doch wer will sich schon mit „Geld verdienen im Internet“, „Suchmaschinenoptimierung“ oder „derGeilstenSeoSeiteImWeb“ austauschen? Blogs haben eine persönliche Note und jeder sollte den Anstand besitzen, entweder mit seinem richtigen Vornamen, einem vernünftigen Nickname, oder wenn es gar nicht anders geht, mit dem Domainnamen zu posten.

#2 In ganzen Sätze schreiben

Ich habe schon Kommentare gesehen, die bestanden nur aus einem Smiley. Das ist dann die kürzeste Form der Kommunikation, falls es als solche betrachtet werden kann. Andere wiederum schaffen es einfach nicht, die einfachste Form der Satzbildung aus der Tastatur zu quälen.

#3 Echtes Feedback, nicht nur vielen Dank

Diese Verhaltensweise geht ein wenig Hand in Hand mit der Vorherigen. Zwar freut sich jeder Blogger über ein Lob, doch ein wenig mehr Feedback wäre oftmals wünschenswert. Wenn Du einen Artikel gut fandest, schreib doch eine Zeile darüber, was dir besonders gefallen hat oder welchen Mehrwert der Blogartikel dir gebracht hat. Natürlich ist den meisten Bloggern nicht nur positives Feedback recht, sondern auch negatives Feedback ist willkommen.

#4 Rechtschreibung beachten

Du knsant alle asseur dem ersetn und dem lzteten Bshabtcuen veutrchsean und den Text tzodertm ncoh lseen. Diesen oder ähnliche Sätze kennst Du bestimmt. Auch wenn die meisten Texte mit einer fehlerhaften Rechtschreibung lesbar sind, ist der Eindruck, den Du mit einem dahin geklatschten Text hinterlässt, nicht der Beste. Fehler passieren und niemand ist davor gefeit, aber ein wenig kann jeder auf seine Rechtschreibung achten.

#5 Spiele nicht den Blog-Troll

Trolle sind im Internet immer wieder ein Problem. Auch Blogger bleiben von diesen Wesen nicht verschont. Egal wie schlecht Du gerade drauf bist, oder deine Meinung mit dem des Autors vom Blogartikel kollidiert, benehme Dich anständig und behandle deine Gegenüber mit Respekt. „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt man völlig ungeniert“ ist kein Motto, was Du als Blogger oder Selbständiger im Internet anstreben solltest.

#6 Benutze fremde Blogs nicht als Werbeplattform

Nicht wenige Blogger dürfen mit Kommentatoren kämpfen, die der Meinung sind jegliche Art von Werbung und Affiliate-Links im Kommentarbereich zu hinterlassen. In der Regel kannst Du dir diese Arbeit sparen. Die meisten Blogger kontrollieren eingehende Kommentare und verschieben solche Beiträge einfach in den Spamordner.

#7 Unterlasse Kommentarspam

Normalerweise muss man mindestens einen Kommentar hinterlassen haben, damit der folgende Kommentar ohne Prüfung freigeschaltet wird. Eine besondere Art der Spammer nutzt dann die Möglichkeit auf dutzenden Unterseiten sinnlose Kommentare zu hinterlassen um gleich eine größere Anzahl an Backlinks zu hinterlassen.

Es gibt Spammer, die sind auch noch der Meinung, das wäre Suchmaschinenoptimierung. Weit gefehlt, das ist einfach nur Spam und hat nur zur Folge, dass deine Beiträge im Müll landen.

#8 Nutze einen Gravatar

Gravatare sind diese lustigen kleinen Bilder in den einzelnen Kommentaren. Ich persönlich finde es immer sehr schön, wenn mein Gegenüber ein Gesicht hat und nicht einfach nur „der blasse Typ vor der grauen Wand“ ist. Sicher mag es nicht jeder sein Konterfei im Internet preiszugeben, aber mit ein wenig Kreativität lässt sich sicher ein nettes Avatar designen.

#9 Bezug zum Artikel nehmen

Etwas, was ich sehr oft in der Blogosphäre finde, sind Kommentare, die komplett an der Aussage des Artikels vorbeigehen. Artikel werden entweder nur halbherzig gelesen oder noch besser nur die Eingangsüberschrift. Zu kommentieren, nur damit auch dein Senf die Wurst belagert, ist nicht nur für den Autor Zeitverschwendung.

#10 Die Kommentarfunktion ignorieren

Diese Verhaltensweise ist die Schlimmste überhaupt. 😉 Wie Eingangs schon erwähnt, leben Blogs von der Interaktion mit dem Leser. Leider nutzen nur ca. 9% der User unregelmäßig die Möglichkeit sich einzubringen und gerade einmal 1% der Internutzer nehmen grundsätzlich aktiv am Geschehen teil. Siehe dazu auch unseren Artikel das 90-9-1-Prinzip.

Kommentieren in Blogs – das Fazit

Mit ein paar einfachen Verhaltensweisen kann die Kommentarfunktion einen echten Mehrwert für alle Blogger bieten. Welche Verhaltensregeln findest Du wichtig bei Kommentaren und was würdest Du dir von deinen Lesern wünschen? Oder bist Du zufrieden mit dem allgemeinen Verhalten bei Kommentaren auf Blogs?

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

3 Comments

  • Matthias Holzmann

    10. April 2013

    Lieber Andreas
    Ich würde gerne einige Deiner Artikel als Gastartikel bei mir auf den Blogs power-email-marketing.de und beratung-im-tourismus.de einbinden.
    Würdest Du mir dafür die Genehmigung geben. Ich würde natürlich überall einen Back-Link setzen.
    Schöne Grüße
    Matthias Holzmann

  • Andreas Meyhöfer

    10. April 2013

    Hallo Matthias,

    ich antworte Dir gleich per Mail.

    Viele Grüße Andy

  • Rick

    11. April 2013

    Hallo,
    Muss sagen echt schöner Artikel, dass mit den kommentaren hast du vollkommen Recht.
    Wer bei Namen immer sein keyword ein gibt wird generell selten freigeschalten und das zu recht.
    Man möchte schon gerne wissen mit wem man schreibt oder wer geschrieben hat, ist einfach die gute Stube auch 😉