Kostenpflichte Mitgliederbereiche und Premium Content als Einnahmequelle

Kostenpflichtige Mitgliederbereiche und Premium Content als Einnahmequelle

Was bei unseren angelsächsischen Freunden schon lange Gang und Gebe ist, steckt bei uns im deutschsprachigen Raum noch in den Kinderschuhen. Die Rede ist von Mitgliederbereichen, die nur für zahlende Kunden zugänglich sind. In diesem Artikel stelle ich Dir die Vorteile und Nachteile sogenannter Membership-Seiten mit Premium-Content vor, gebe Anregungen mit welchen Inhalten Du eine Mitgliederwebsite aufbauen kannst und gebe Dir Tipps für entsprechende Plugins.

Das erste Problem: Die Geiz ist Geil Mentalität

Jeder kennt sie und spätestens als Selbständiger wird sie verflucht – die Geiz ist Geil Mentalität von Kunden. Im Internet lese ich immer wieder, dass es ein typisch Deutsches Problem ist, ich verweigere mich immer solcher Verallgemeinerungen. Nach meinen Erfahrungen gibt es immer wieder Kunden, für die sogar eine kostenlose Dienstleistung noch zu teuer ist. Es gibt aber auch viele Kunden, die eine hochwertige Leistung zu schätzen wissen und entsprechend bezahlen. Du solltest dich also bei der Planung eines kostenpflichtig Mitgliederbereichs nicht von der möglichen Geiz ist Geil Mentalität abschrecken lassen.

Das zweite Problem: Dein Angebot muss wirklich erstklassig sein

Da jeder von uns selber sowohl Anbieter als auch Kunde ist, muss in der Regel über die Qualität von Angeboten nichts geschrieben werden. Doch so verwunderlich es sein mag, auch das scheint nicht für jeden selbstverständlich zu sein. Nicht selten durfte ich miterleben, wie das Qualitätsdenken von Menschen verworfen wurde, nachdem sie sich in die Selbständigkeit gewagt haben. Schnell werden irgendwelche Dienstleistungen oder Produkte auf den Markt geschmissen und die Hoffnung gehegt, dass die Kunden einem das Geld nur so hinterher tragen. Es mag Ausnahmen geben wo dieses Geschäftsmodell funktioniert, doch darauf solltest Du dich nicht verlassen.

Das dritte Problem: Mit welchen Inhalten kannst Du punkten

Das Internet ist ein Quell voller qualitativ hochwertigen Informationen. Nicht nur Blogger sorgen für kostenlose Informationen, die man früher ausschließlich über den Kauf von Büchern oder Zeitschriften erhielt. Nur wenige Websites, die ausschließlich Informationen anbieten, werden sich wirklich mit einem Bezahlmodell durchsetzen können. Eine bekannte Website, die als Vorbild dienen kann, wäre zum Beispiel eisy.eu von Soeren Eisenschmidt. Wenn Du keine Lust auf eine reine Content-Mitgliederseite hast, wären eventuell folgende Themen Anregung und Möglichkeit für dich:

  • Membership-Websites für WordPress Plugins
  • Premium-Content mit hochwertigen EBooks
  • Online-Tutorials und Online-Kurse
  • Templates für Affiliate Marketing

Gerade Premium-Bereiche in einer Marktnische können sehr gut funktionieren. Der Markt ist nicht überlaufen und kostenlose Informationen sind nur knapp bis gar nicht vorhanden.

Das vierte Problem: Wie baust Du einen kostenpflichtigen Mitgliederbereich auf

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Bereich für Premiuminhalte zu generieren. Die einfachste Methode ist meiner Meinung nach das gute alte WordPress garniert mit einem entsprechenden Plugin. WordPress ist einfach zu installieren, bietet eine Vielzahl an Erweiterungen und ist mit dem entsprechenden Plugin auch einfach genial, genial einfach für Google zu optimieren. Eine Übersicht mit nützlichen SEO-Plugins findest Du in diesem Artikel.

Während es im US-Bereich viele gute Plugins für eine Membership-Website gibt, haben wir auch hier wieder in Deutschland einen überschaubaren Markt. Da aber die US-Plugins nicht immer zu 100% für unseren Markt geeignet sind, würde ich trotzdem immer auf ein Plugin zurückgreifen, das hier entwickelt wurde. Ein deutschsprachiges Plugin mit dem Du leicht einen kostenpflichtigen Mitgliederbereich erstellen kannst, ist Digimember. Das Plugin unterstützt die gängigsten Zahlungsanbieter sowie Email-Software und kann hier 14 Tage lang für nur 1 Euro unverbindlich getestet werden.

Kostenpflichte Mitgliederbereiche – das Fazit

Eine Membership-Website erfolgreich aufzubauen gehört sicherlich zur Königsdisziplin um online Geld zu verdienen. Doch wenn Du das entsprechende Angebot hast, wirst Du sicherlich ein sehr gutes passives Einkommen mit einem kostenpflichtigen Mitgliederbereich erreichen können.


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About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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