Bloggen mit Erfolg & Selbständig im Internet Geld verdienen » Karriere https://blogsheet.info Bloggen mit Erfolg & Selbständig im Internet Geld verdienen Mon, 05 Jan 2015 21:43:38 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 10 Gründe, warum Du keine Angst vor Fehlern haben solltest https://blogsheet.info/10-gruende-warum-du-keine-angst-vor-fehlern-haben-solltest-15320 https://blogsheet.info/10-gruende-warum-du-keine-angst-vor-fehlern-haben-solltest-15320#comments Thu, 14 Aug 2014 11:00:44 +0000 http://blogsheet.info/?p=15320 zum Blog-Artikel »]]> Gehörst Du auch zu den Menschen, die aus Angst etwas falsch zu machen, sich nichts zutrauen? Denkst Du auch manchmal, Du müstest nur diesen einen ganz bestimmten Schritt wagen und dein Leben würde sich wahrscheinlich merklich verbessern? Nur nagen Zweifel an dir, ob es nicht doch der falsche Weg ist. Wenn es dir so ergeht, dann bist Du nicht allein, denn auch andere Menschen haben mehr oder weniger Angst vor Fehlern.

Diese Angst kann für manchen zum ernsthaften Problem werden, da sie dessen Entscheidungen merklich erschwert. Doch Fehler sind nicht ausschließlich negativ, auch wenn das viele Menschen so sehen mögen. Fehler zu machen hat auch oft positive Aspekte. Manchmal hilft es, sich die positiven Seiten von Fehlern bewusst zu machen, um die Angst vor diesen Fehlern zu verringern.

Diese positiven Aspekte habe ich für dich in den folgenden 10 Punkten festgehalten. Diese 10 Gründe, warum Du keine Angst vor Fehlern haben solltest, helfen dir vielleicht dabei über deinen Schatten zu springen und das ein oder andere Projekt doch zu starten.

1. Aus Fehlern lernen wir

Wenn wir einen Fehler machen, dann erfahren wir zumindest, wie es nicht geht. Jeder weitere Fehler vergrößert unser Wissen und grenzt die Möglichkeiten, die zum Erfolg führen könnten, immer weiter ein. Fehler schubsen uns solange in die richtige Richtung, bis wir die passende Strategie entwickelt haben um unser Ziel zu erreichen. Autodidaktisches Lernen zum Beispiel funktioniert oft nicht anders als durch Versuch und Irrtum.

Tatsächlich ist es so, dass wir in der Regel durch wiederholtes Ausprobieren und Fehleranalyse mehr lernen, als wenn uns jemand die Lösung vor die Nase setzt. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich mich an das was ich selbst erarbeitet habe, sehr viel länger und intensiver erinnere. “Trial and Error” schlägt für mich immer andere Lernmethoden wie zum Beispiel Lesen oder trockenes Auswendiglernen.

Aus Fehlern lernen

2. Durch Fehler erfahren wir mehr über uns

Fehler sagen uns viel über uns selbst. Wenn wir immer wieder denselben Typ Fehler machen, dann gibt uns das einen Hinweis auf unsere Schwächen und wir können erkennen, an was wir arbeiten müssen um uns weiter zu entwickeln.

Andererseits ist es vielleicht eine viel bessere Möglichkeit, die Pfade auf denen so viel schief geht zu verlassen und uns andere Wege zu suchen, die uns besser liegen. Jeder Misserfolg kann ein wertvoller Hinweis sein auf das, was wir tun sollten – entweder wir finden innerhalb des Problems neue Wege, oder wir wenden uns in eine ganz andere Richtung.

3. Ohne Fehler können wir keine Grenzen erfahren

Wenn wir aus Angst vor Fehlern niemals etwas wagen, dann finden wir auch nie heraus, zu was wir fähig sind und wo unsere Grenzen liegen. Bis zu diesen Grenzen kann erstaunlich viel Raum für Möglichkeiten sein, die wir nie wahrnehmen können, wenn wir ständig zurückschrecken. Uns könnte so viel gelingen, wenn wir nur den Mut hätten und uns von möglichen Fehlern nicht abhalten lassen würden.

"It always seems impossible until it's done"
- Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist.
Nelson Mandela

4. Wir verzeihen Fehler, weil wir selbst welche machen

Ein Mensch der selbst so gut wie keine Fehler macht, wird sich wahrscheinlich sehr schwer tun anderen ihre Fehler zu verzeihen. Die meisten von uns werden aber sicherlich häufiger mal einen Fehler machen. Dadurch, dass wir selbst nicht perfekt sind, können wir uns in andere hinein fühlen und Fehltritte eher vergeben. Wir wissen in der Regel aus unserer eigenen Erfahrung, dass trotz größtem Bemühen etwas schief gehen kann.

Auch dir ist sicherlich bewusst, dass dein Gegenüber nicht die Fehler macht nur um dich zu ärgern, sondern weil Fehler einfach passieren. Eigene Fehler lehren uns Mitgefühl. Wir sind schließlich auch immer froh, wenn man uns unsere Fehler nicht allzu krumm nimmt oder ewig nachträgt.

5. Irren ist menschlich

Genau deshalb brauchen wir keine Angst vor Fehlern zu haben, weil sie zum Leben gehören und weil sie einfach jeder macht. Der eine macht mehr Fehler, der andere weniger, aber es gibt sicherlich niemanden, der absolut fehlerfrei handelt. Ich denke, den meisten Menschen ist dieser Umstand klar. In den seltensten Fällen wird wohl jemand von uns erwarten, dass wir perfekt sind und immer alles richtig machen.

Im Berufsleben rechnen Profis im Grunde immer mit Fehlern – nicht umsonst wird in vielen Unternehmen unentwegt an Strategien gearbeitet um die Fehlerquote möglichst gering zu halten und auftretende Probleme effizient zu bewältigen.

6. Ohne Fehler gibt es keinen Fortschritt

So schwer es fällt, aber etwas falsch zu machen ist manchmal unvermeidlich. Wir sollten uns jedoch nicht lange damit aufhalten uns darüber zu ärgern. Ärger verschwendet Ressourchen und vermindert die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche. Also nicht lange grämen, sondern den Blick auf wieder nach vorne richten.

Fehler können eine Chance sein etwas Neues und Unerwartetes zu entdecken. Zwar haben wir in dem Moment nicht unser ursprüngliches Ziel erreicht, aber hin und wieder bringen uns die Fehler auf neue Ideen. Diese kreativen Eingebungen müssen nicht unbedingt etwas mit dem aktuellen Problem zu tun haben.

Fehler bringen auch manchmal neue Ideen

7. Angst vor Fehlern lähmt und bedeutet Stillstand

Wer Angst vor Fehlern hat, wird selten etwas wagen und wer nichts Neues ausprobiert, kann sich nicht weiter entwickeln. Wo wären wir heute, wenn sich nicht Menschen in das Unbekannte vorgewagt hätten, wenn sie nicht bereit gewesen wären zu experimentieren und auszuprobieren, ungeachtet der möglichen Fehler.

Sicherlich haben manche zu Hauf Rückschläge erlebt, sie sind aber immer wieder aufgestanden und vorwärts gegangen. Das Folgende Zitat von Alfred Krupp, Sohn des Unternehmensgründers Friedrich Krupp, fasst diese Erkenntnis recht gut in einem Satz zusammen.

"Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler."
Alfred Krupp (1812-1887), dt. Industrieller.

8. Jeder überstandene Fehler steigert das Selbstbewusstsein

Stell dir vor, wie Du deine Fehler und alles was mit deinem vermeintlichen Versagen zusammen hängt, gelassen überstehst. Stell dir vor, Du lernst mit deinen Fehlern umzugehen und sie zu akzeptieren. Gibt dir das nicht jedes Mal mehr und mehr Selbstvertrauen? Selbstvertrauen dahingehend, dass Du immer wieder merkst, dass sich die Welt trotzdem weiter dreht und die meisten Fehler entgegen deiner anfänglichen Erwartung doch relativ weit entfernt sind von einer Katastrophe.

Vielleicht kannst Du einige Fehler korrigieren oder Du entwickelst neue Ideen – weitere Gründe um zuversichtlich zu sein und mehr Selbstvertrauen zu haben. Wer davon überzeugt ist, dass es nach jedem Tal wieder bergauf geht, der kann immer wieder zuversichtlich und selbstbewusst den nächsten Schritt wagen.

9. Jeder hat das gleiche Recht Fehler zu machen

Viele Menschen glauben, sie dürften sich auf gar keinen Fall Fehler erlauben, sei es nun privat oder beruflich. Falsch! Wir sind alle Menschen und wir sind nicht unfehlbar. Und wir alle müssen unsere eigenen Erfahrungen sammeln und dabei auch Fehler machen – wie sonst sollen wir uns zu eigenständigen Individuen entwickeln? Diesen Prozess durchläuft jeder von uns und jeder hat das Recht seine Persönlichkeit zu bilden, dazu gehört es auch Fehler zu machen.

10. Die Menschen mögen dich, auch wenn Du Fehler machst

Hast Du Angst davor, dass dich dein Umfeld nicht mehr mag oder gar verachtet wenn Du etwas falsch machst? Denke einmal darüber nach, wie oft Du am Tag kleinere und auch größere Fehler anderer ohne viel Aufhebens verzeihst. Auch wenn Du das ein oder andere Mal wütend oder gekränkt sein solltest, hast Du nicht doch früher oder später verziehen, gerade wenn Du denjenigen mochtest?

Jemand der dich mag, wird dir deine Fehler verzeihen, immer wieder und wieder, so wie Du es hoffentlich auch tust. Sonst würde ein Zusammenleben auf Dauer nicht funktionieren können.

Unser Buchtipp zum Thema Fehler machen

10 Gründe, warum Du keine Angst vor Fehlern haben solltest – Das Fazit:

Fehler gehören zum Menschsein, wie die Luft zum Atmen. Das haben bereits viele große Frauen und Männer erkannt, ebenso die Notwendigkeit Fehler zu machen, um vorwärts zu kommen. Du solltest dich niemals von deiner Angst vor Fehlern aufhalten lassen.

"Es irrt der Mensch, solang' er strebt."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter


Wie gehst Du mit Fehlern um? Welche Lösungsstrategien hast Du für dich entdeckt? Teile uns deine Erfahrungen mit.

]]>
https://blogsheet.info/10-gruende-warum-du-keine-angst-vor-fehlern-haben-solltest-15320/feed 7
Ockhams Rasiermesser – So hilft dir das Sparsamkeitsprinzip https://blogsheet.info/ockhams-rasiermesser-18202 https://blogsheet.info/ockhams-rasiermesser-18202#comments Tue, 15 Apr 2014 11:00:03 +0000 http://blogsheet.info/?p=18202 zum Blog-Artikel »]]> Vielleicht geht es dir auch hin und wieder so, dass wenn Du an einer Aufgabe oder einem Problem arbeitest, die Lösung rückblickend meist näher lag als Du gedacht hattest. Hinterher hast Du dich vielleicht geärgert so viel Zeit und Energie in komplexere Ideen zur Lösung deines Problems gesteckt zu haben, und dann hat es letztendlich die sehr viel einfachere Lösung auch getan, wenn nicht sogar besser als alles andere.

Den ganzen Aufwand hättest Du dir sicherlich manches Mal ersparen können, wenn Du Ockhams Rasiermesser genutzt hättest. Nein, ich meine kein Rasiermesser um lästige Haare zu stutzen 😉 Aber auch mit Ockhams Rasiermesser schneidest Du nicht Benötigtes ab, nur dass es sich dabei nicht um Bartstoppeln handelt.

Was ist Ockhams Rasiermesser?

Ockhams Rasiermesser ist das sogenannte Parsimonie- oder Sparsamkeitsprinzip, das nach dem schottischen Logiker und Franziskanerpater William d’Ockham (um 1288 – 1347) benannt wurde. Dabei ist diese Idee weitaus älter und Ockham hat auch nie ein solches Prinzip explizit beschrieben, sondern es ließ sich immer nur aus seinen Schriften darauf schließen.

Was sagt uns also dieses Sparsamkeitsprinzip? Einfach ausgedrückt bedeutet es Folgendes:

  1. Wenn Du mehrere mögliche Erklärungen für denselben Sachverhalt findest, dann solltest Du die einfachste Theorie den anderen vorziehen.
  2. Eine Theorie ist dann einfach, wenn Du möglichst wenige zusammenhängende Variablen und Annahmen heranziehen musst, um auf ein logisches Ergebnis zu schließen.

Quelle: Wikipedia

Ein Beispiel für Ockhams Rasiermesser

Nehmen wir einmal folgende Situation an: Du hast dir gerade Kaffee gekocht und öffnest nun den Kühlschrank um die Milch zu holen, aber die Milchtüte ist wider Erwarten leer. Welche Erklärungen kann es nun dafür geben?

  • Ein Familienmitglied hat die letzte Milch genommen und war dabei so in Gedanken, dass es die leere Milchtüte zurück in den Kühlschrank gestellt hat.

Diese Hypothese ist sehr einfach und erfordert nur zwei Annahmen: Ein Familienmitglied hat die Milch verputzt und war dabei zerstreut.

Solange das betreffende Familienmitglied nicht greifbar ist, lässt sich diese Theorie nicht beweisen, jedoch ist das Ganze so naheliegend, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit zutrifft.

  • Eine weitere Theorie zu dem Szenario könnte sein, dass kleine grüne Kobolde sich heimlich in fremde Küchen schleichen, wenn die Bewohner nicht Zuhause sind und die Milch aus den Milchtüten im Kühlschrank wegzaubern. Das tun die Kobolde einzig und allein um die Milchtütenbesitzer zu verwirren.

Diese Theorie ist erheblich weniger hilfreich als die erste, da sie sehr viel mehr Annahmen erfordert. Nämlich die Existenz von kleinen grünen Kobolden, das nötige Organisationstalent dieser Wesen um niemals entdeckt zu werden, die Zauberkraft um Milch verschwinden zu lassen, das Vergnügen am Ärgern von Menschen usw.

Kobold

Es lässt sich erst einmal nicht zweifelsfrei beweisen, dass diese Theorie falsch ist. Jedoch kannst Du Anhand der hohen Anzahl an erforderlichen Annahmen davon ausgehen, dass sie im Vergleich zur ersten Theorie sehr viel unwahrscheinlicher ist.

Übrigens habe ich das mit den leeren Packungen im Kühlschrank selbst schon mehr als einmal erlebt, es handelt sich also um ein recht lebensnahes Beispiel 😉

Wie kann dir Ockhams Rasiermesser nützlich sein?

Wenn Du Ockhams Rasiermesser bzw. das Sparsamkeitsprinzip sinnvoll anwendest kannst Du in vielen Fällen nicht nur schneller eine Antwort finden, sondern besagte Antwort wird in aller Regel auch mit einer höheren Wahrscheinlich die richtige Lösung sein.

ockhams-rasiermesser

Kurz gesagt, das Sparsamkeitsprinzip kann dich vor Ausschweifungen bewahren, verhindern, dass Du dich verläufst und dich schneller zum Ziel führen.

Ockhams Rasiermesser ist kein Allheilmittel

Wenn Du es allerdings mit Ockhams Rasiermesser übertreibst, dann verkehrt sich der Vorteil in einen Nachteil. Ockhams Rasiermesser hilft dir dabei, dir nicht zu viele bzw. unnötige Gedanken zu machen, das spart Zeit und Energie. Jedoch ist es nicht so gedacht, dass Du es dir zu einfach machst, jegliche Überlegungen einstellst und nur auf die erstbeste Theorie setzt.

Bei simplen Sachverhalten wird das sicher nicht passieren, aber je komplexer ein Sachverhalt ist, umso schneller sind wir geneigt unsere Überlegungen frühzeitig einzustellen. Das kann dazu führen, dass das Ergebnis unbrauchbar oder schlicht falsch ist.

Das Fazit zu Ockhams Rasiermesser – So hilft dir das Sparsamkeitsprinzip

Ockhams Rasiermesser kann ein sehr nützliches Werkzeug sein um deine Ideen und Theorien auszuarbeiten. Jedoch wie immer im Leben kann der übertriebene Gebrauch eines Werkzeugs mehr schaden als nützen. Setze Ockhams Rasiermesser also sinnvoll und überlegt ein um in den Genuss seiner Vorteile zu kommen.

Was hältst Du von Ockhams Rasiermesser? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

]]>
https://blogsheet.info/ockhams-rasiermesser-18202/feed 2
Was Menschen kurz vor ihrem Tod am meisten bereuen https://blogsheet.info/was-menschen-bereuen-18150 https://blogsheet.info/was-menschen-bereuen-18150#comments Tue, 08 Apr 2014 11:00:05 +0000 http://blogsheet.info/?p=18150 zum Blog-Artikel »]]> Kurz bevor es mit uns zu Ende geht, fangen viele Menschen an zu bedauern. Denn im Zwang der gesellschaftlichen Richtlinien und dem berühmten Hamsterrad bleibt für viele Menschen keine Zeit für eine individuelle Entwicklung.

Im Zuge meiner Recherche im Internet bin ich auf einen Bericht aus dem Jahr 2011 gestoßen, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Auch wenn der Artikel schon älter ist und damit einigen schon bekannt sein sollte, war es mir ein Bedürfnis einen eigenen Blog-Artikel dazu schreiben.

„Top Five Regrets of the Dying” – „Die Top Fünf des Bedauerns von Sterbenden“

Die Australierin Bronnie Ware begleitete und betreute kranke Menschen als Palliativpflegerin in ihren letzten Tagen und Wochen. Über die Jahre stellte sich heraus, dass die meisten Menschen in der Regel immer wieder die 5 gleichen Dinge kurz vor ihrem Tode bedauerten.

Diese Erkenntnis veröffentlichte Ware auf ihrem Blog und sie verbreitete sich anschließend wie ein Lauffeuer. Das Interesse war so groß, dass sich ein Verlag dafür interessierte und schlussendlich veröffentlichte Bronnie Ware das Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“*, welches weltweit zum Bestseller avancierte.

Buchtipp: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Das Buch spaltet jedoch die Lager, von „katastrophal“ bis hin zu überschwänglichen Lobeshymnen sind alle Meinungen vertreten. Im folgenden nun die Fünf Themen des Bedauerns von Sterbenden, jedoch nur als Überschrift und mit meiner persönlichen Sicht der Dinge. Das Original gibt es als Quellenangabe am Ende dieses Blogartikels.

Statista: Ältere Menschen: Wie zufrieden sind Sie insgesamt zurzeit mit Ihrem Leben?

Ich wünschte, ich hätte mein wahres Ich mehr ausgelebt, nicht so gelebt, wie andere es von mir erwartet haben

Wenn ich mich an Gespräche mit Klassenkameraden, Kollegen, Bekannten und Freunden erinnere, dann ist dieser Punkt wirklich ein Basisproblem in unserer Gesellschaft. Wir leben unser Leben nach Regeln und Normen, die uns von anderen aufgezwungen werden.

Auch ich erhielt nicht nur positives Feedback als ich 2010 mit 36 Jahren meine Fachhochschulreife auf der Abendschule nachholte und mit 38 Jahren ein Studium der Wirtschaftsinformatik begann. Die typischen Aussagen waren:

  • Warum tust Du dir das noch an?
  • Das hast Du doch gar nicht mehr nötig!
  • Du hast doch eine gute Ausbildung
  • Dafür bist Du doch zu alt
  • Das lohnt sich finanziell gar nicht mehr

Doch für mich war es immer ein Bedürfnis zu studieren. Ich wollt mir einfach beweisen, dass ich dazu in der Lage bin (Ja, ja das Ego) aber auch um einen Plan B in der Tasche zu haben, falls meine Selbständigkeit scheitern sollte. Wenn mich mittlerweile Menschen fragen, warum ich in meinem Alter noch studiere, lautet meine Antwort grundsätzlich: „Weil ich es kann!“.

Ich denke andere Menschen wollen einem die Dinge nur madig machen, weil sie selbst nicht den Mut haben ihre Konfortzone zu verlassen um unbequeme Wege zu gehen. Meiner Meinung nach haben diese Menschen vor sich und ihrem Leben kapituliert.

Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet

Diese Aussage hat mich besonders nachdenklich gemacht. Auch ich arbeite tatsächlich zu viel. Wie sollte ich sonst auch Studium und Selbständigkeit unter einen Hut bringen? Selbst vor dem Studium waren 12-14 Stunden Tage dank der Selbständigkeit keine Seltenheit.

Doch zum Glück ist mir dieser Fakt schon seit Jahren bewusst und ich weiß, dass die Zeit der vielen Arbeit nur ein kleiner Abschnitt ist den ich gehen muss. Ich habe mir diesen Weg schließlich bewusst ausgesucht und warum sollte ich dann klagen? Belüge ich mich an dieser Stelle selbst? Nein mitnichten, ich hoffe nur, dass ich noch 50-60 Jahre lebe und nicht in Kürze die Hufe hebe und dann auch bereuen muss.

Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit

Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine wahren Gefühle auszudrücken

Ein Punkt den ich wohl nie bereuen werde. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, im Guten wie im Schlechten. Wenn mir etwas gegen den Strich geht, kommuniziere ich das und wenn es sein muss auch in der Lautstärke eines Düsenjets.

Mir ist es egal ob mich andere Menschen in dem Augenblick mögen oder nicht. Ich halte es mit dem beliebten Zitat von Konrad Adenauer: „Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“.

Nur Mut zu wahren Gefühlen

Ich wünschte, ich hätte mehr Kontakt zu meinen Freunden gewahrt

Zwar ist der Kontakt etwas weniger innig durch den Umzug in eine neue Stadt, aber das ist der Lauf der Dinge. Wie Franz Beckenbauer einst trällerte: „Gute Freunde kann niemand trennen…“ und so sind gute Freund halt auch dann da, wenn man sich einige Monate mal nicht sieht.

Um den Kontakt aufrechtzuerhalten gibt es in der heutigen Zeit zum Glück immer noch das gute alte Telefon, aber auch Facebook & Konsorten. Bei diesem Punkte hoffe ich also friedlich einschlafen zu können und nichts zu bereuen.

Ich wünschte, ich hätte mir selbst mehr Glück zugestanden

Laut den Erfahrungen von Bronni Ware haben die meisten Menschen an der Schwelle des Abschieds meist damit gehadert, dass ihnen fremde Meinungen zu wichtig waren. Sie lachten zu wenig und alberten kaum rum. Es galt den Schein nach außen zu bewahren.

Ich denke, dass ein wenig mehr Humor und weniger Stock im Allerwertesten vielen Menschen gut tun würde. Auch hier haben wir es eher mit einem gesellschaftlichen Problem zu tun, das auf die einzelnen Individuen einwirkt. Ich denke auch hier darf ich mit mir recht zufrieden sein.

Befreie Dich von gesellschaftlichen Zwängen und gestehe Dir mehr Glück zu

Was Menschen kurz vor ihrem Tod am meisten bereuen – Das Fazit

Das Leben ist kurz und viele Menschen vergeuden ihre Jahre mit Dingen die nur kurzfristig ein Glücksgefühl hervorrufen. Andere geben sich ihrem Schicksal und gesellschaftlichen Normen und Gesetzen hin. Schließlich gilt der/die Einzelne schnell als egoistisch, ethisch fragwürdig oder nicht gesellschaftsfähig. Platz für das persönliche Glück ist heute kaum noch und scheinbar nur für eine auserwählten Gruppe zugänglich.

Gibt es Dinge die Du bereuen würdest, oder hast Du bisher alles richtig gemacht? Ich freue mich auf deinen Beitrag und Meinung.

Weitere Quellen zum Thema:

Inspiration and Chai, der Blog von Bronnie Ware – REGRETS OF THE DYING

Frankfurter Allgemeine – Protokoll des Lebens

Die Welt – Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern

DERWESTEN – Was Menschen kurz vor ihrem Tod am meisten bereuen

]]>
https://blogsheet.info/was-menschen-bereuen-18150/feed 4
Warum introvertierte Mitarbeiter unterschätzt werden https://blogsheet.info/introvertierte-unterschaetzt-18099 https://blogsheet.info/introvertierte-unterschaetzt-18099#comments Tue, 01 Apr 2014 11:00:11 +0000 http://blogsheet.info/?p=18099 zum Blog-Artikel »]]> Bist Du ein extrovertierter Typ, dem es ein Leichtes ist die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und die Menschen zu überzeugen, oder hältst Du dich für introvertiert? Stehst Du ungerne im Mittelpunkt, sondern lieber auf deinem Beobachtungsposten, hast alles im Blick und weißt ganz genau was gerade vor sich geht?

Im heutigen Blogartikel werde ich einmal die stillen und introvertierten Menschen in den Vordergrund stellen und dir aufzeigen, welche besonderen und vor allem sehr nützlichen Eigenschaften ein introvertiertes Wesen mit sich bringt. Vielleicht erkennst Du dich in der ein oder anderen Beschreibung wieder.

Extrovertiert versus introvertiert

In der heutigen Arbeitswelt ist offensichtlich, welche Art von Mitarbeiter gewünscht wird: Der Extrovertierte. Mitarbeiter sollen kommunikativ sein, kontaktfreudig, gut im Team zusammen arbeiten und überzeugen können. Das sind nur einige der geforderten Softskills für einen idealen Mitarbeiter. Zahlreiche Meetings, gemeinsame Brainstormings und Konferenzen sind willkommene Bühnen für Extrovertierte. Auch die Gestaltung der Arbeitsplätze, beispielsweise die modernen Großraumbüros, unterstützt eher den extrovertierten Mitarbeiter.

Die Auswahl fängt oft schon beim Vorstellungsgespräch an. Wer das richtige Auftreten hat, redegewandt ist, sich verkaufen kann, kurz extrovertiert ist, bekommt eher den Zuschlag als der Stille und Wortkarge. Gerade für Führungspositionen scheinen die Extrovertierten prädestiniert zu sein. Die ruhigen und stillen Arbeitskräfte werden jedoch zu oft unterschätzt.

Die Introvertierten, der verborgene Schatz

Introvertierte werden oft als schwach angesehen, denn sie haben nicht das selbstsichere und oft auch überzeugende Auftreten ihrer extrovertierten Kollegen. Introvertierte richten ihre Aufmerksamkeit mehr nach innen. Sie sind tiefsinniger und durchdenken ihr Handeln mehr als die impulsiveren Extrovertierten.

Der Unterschied zwischen introvertiert, schüchtern und extrovertiert

Ihr konzentriertes und analytisches Denken ist eine wertvolle Ressource für jedes Unternehmen. Wenn Introvertierte etwas sagen, hat das in der Regel Hand und Fuß. Durch ihre sicherheitsorientierte Handlungsweise können sie ihrem Arbeitgeber unnötige Risiken ersparen.

Introvertierte sind durch ihre ruhige Art in der Regel nach außen hin aufmerksamer, bessere Beobachter und erkennen oft mehr Details. Deswegen sind sie auch gute Zuhörer, übrigens eine starke Eigenschaft für Mitarbeiter die Menschen führen sollen. Hinzu kommt noch, dass sie über mehr Einfühlungsvermögen verfügen als ihre extrovertierten Kollegen. Introvertierte sind weniger mit ihrer Darstellung nach Außen beschäftigt, sondern konzentrieren sich eher auf das Wesentliche.

Alle diese Eigenschaften lassen den Introvertierten einerseits meist in der Menge untergehen, andererseits können diese leisen und unauffälligen Eigenschaften deutlich zum Erfolg eines Unternehmens beitragen und sollten deshalb von den Verantwortlichen mehr beachtet werden.

Die passende Arbeitsumgebung für Introvertierte

Eine der großen Stärken der Introvertierten ist ihre Kreativität, wenn ihnen dafür genug Raum zur Verfügung steht. Auf Kommando kreativ zu sein oder auf Abruf ein brillantes Brainstorming hinzulegen, fällt den stillen Mitarbeitern eher schwerer. Sie laufen erst zur Höchstform auf, wenn sie sich in ihre Aufgabe vertiefen können und genügend Zeit bekommen die optimale Lösung auszuarbeiten.

Um diese Bestleistung abrufen zu können, brauchen viele Introvertierte mehr Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe. Sie mögen keine Großraumbüros und auch ständige Teamarbeit bremst sie aus. In Situationen in denen manchmal Extrovertierte erst so richtig in Fahrt kommen und aufblühen, sind die leisen Mitarbeiter eher demotiviert und genervt.

Denn durch zu viele Reize von Außen fühlen sie sich leichter gestresst und können ihre Gedanken und Ideen schwerer entfalten. Laut Jerry Kargan, Entwicklungspsychologe an der Harvard University, ist die Ursache von Introversion ein besonders leicht erregbarer Mandelkern. Der Mandelkern ist die Region im menschlichen Gehirn, die für die Wahrnehmung von Gefühlen zuständig ist. Bei Introvertierten reagiert diese Hirnregion intensiver auf Außenreize. (Quelle: Die Welt)

Bücher zum Thema

Wenn Du mehr über Introvertierte erfahren willst, dann schau dir doch folgende Bücher einmal an:

Fazit zu Introvertierten als unterschätzte Mitarbeiter

Die Introvertierten werden leicht übersehen, was neben einem Extrovertierten, der sogleich die Aufmerksamkeit auf sich zieht, nicht gerade verwunderlich ist. Weise Unternehmer jedoch haben erkannt, welchen Schatz an wertvollen Eigenschaften viele Introvertierte in sich tragen und haben gelernt, gezielt darauf zu achten.

Ein Team funktioniert oft am besten, wenn verschiedene Charaktere darin harmonisch zusammenspielen. Sicher ist es nicht immer einfach Introvertierte und Extrovertierte in Einklang zu bringen. Jedoch lohnt sich die Arbeit die individuellen Bedürfnisse jedes Charakters zu berücksichtigen – zum Wohle des gesamten Teams und des Unternehmens.

Weitere Quellen zum Blogartikel: Die Zeit

]]>
https://blogsheet.info/introvertierte-unterschaetzt-18099/feed 3
5 Tipps für mehr Selbstbewusstsein https://blogsheet.info/mehr-selbstbewusstsein-tipps-18063 https://blogsheet.info/mehr-selbstbewusstsein-tipps-18063#comments Thu, 27 Mar 2014 12:00:17 +0000 http://blogsheet.info/?p=18063 zum Blog-Artikel »]]> Ich glaube es gibt viel mehr Menschen, die sich mehr Selbstbewusstsein wünschen als die meisten von uns denken. Für einen schüchternen Menschen erscheinen oft alle anderen um ihn herum viel selbstbewusster und eloquenter als er selbst sich jemals sehen könnte. Ich weiß wovon ich spreche, ich gehöre selbst zu den zurückhaltenden Menschen.

Kennst Du auch diese verflixten Situationen, in denen Du das Ruder in die Hand nehmen, dich durchsetzen, hart verhandeln oder einen Vortrag halten musst? Das Herz klopft bis zum Hals, die Hände werden feucht und obendrein entfallen dir auch noch dein Text bzw. deine Argumente. An der Stelle fragst Du dich dann vielleicht, wo zum Teufel die anderen nur das Selbstbewusstsein hernehmen, warum ausgerechnet Du so wenig davon hast und wie Du dein Selbstbewusstsein endlich mal etwas mehr aufbauen kannst.

Viele wünschen sich mehr Selbstbewusstsein

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Sache mit dem Selbstbewusstsein ist in vielen Fällen gar nicht so einfach zu lösen und es gehört meist viel Arbeit und Ausdauer dazu um dem Ziel näher zu kommen. Manchmal ist die Lage auch so ernst, dass ohne professionelle Hilfe keine erkennbaren Fortschritte gemacht werden.

Verstehe die Tipps in diesem Blogartikel also nicht als Allheilmittel, denn das kann dir sicherlich kein Blog der Welt bieten. Diese Tipps sollen für dich Anregung sein und dir eine Idee geben, wo Du ansetzen kannst um dein Selbstbewusstsein zu stärken. Für manche Menschen reicht schon so ein kleiner Schubs in die richtige Richtung und sie schaffen es aus eigener Kraft wesentliche Fortschritte in Sachen Selbstbewusstsein zu machen.

Lange Rede, kurzer Sinn: hier nun die Tipps für mehr Selbstbewusstsein.

Tipp 1: Erkenne dich selbst

Viele Menschen, gerade diejenigen mit wenig Selbstbewusstsein, haben ein falsches Bild von sich selbst. Sie halten sich für zu dick, zu klein, zu schusselig, zu unfähig usw. Das liegt oft daran, dass diese Menschen auf ihre Fehler fokussiert sind und ihre Stärken meist nicht bewusst wahrnehmen.

Betrachte dich selbst einmal in einer ruhigen Minute so unvoreingenommen wie möglich aus einer gewissen Distanz. Das sollte dir dabei helfen auch deine positiven Eigenschaften zu entdecken, die Dinge die Du gut kannst und das was dich liebenswert macht. Versuche auch deine weniger vorzeigbaren Eigenschaften realistisch zu betrachten und nicht wichtiger zu nehmen als sie sind. Du sollst am Ende das entzerrte Bild von dir erhalten.

Der Begriff Selbstbewusstsein drückt bereits aus, worauf es ankommt: Sich selbst bewusst sein. Das heißt auch sich selbst kennen.

Tipp 2: Akzeptiere dich selbst

Wir gehen oft viel kritischer mit uns selbst um als wir es mit anderen Menschen tun. Wir nörgeln gerne an unserem Aussehen, an unseren Leistungen und an unseren Fähigkeiten herum. Sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren fällt vielen unheimlich schwer, dabei ist genau das die Grundlage für ein gesundes Selbstbewusstsein.

Menschen machen Fehler, das akzeptieren wir in der Regel. Warum aber sehen Menschen mit geringem Selbstbewusstsein genau die gleichen Fehler bei sich selbst viel kritischer als bei anderen Menschen? Es gibt keinen Grund dazu.

Lerne zu akzeptieren, dass auch Du fehlbar sein darfst, genauso wie Du es anderen zugestehst. Dabei hilft dir vielleicht folgende Vorgehensweise: Immer wenn dir etwas nicht gelingen will und Du mit dir haderst, dann stelle dir vor, ein guter Freund oder eine gute Freundin wäre an deiner Stelle.

Wie würdest Du dann das Versagen beurteilen? Es wäre alles nur noch halb so schlimm, oder? Dieselben aufmunternden Worte, die Du für einen anderen Menschen finden würdest, nimm nun für dich selbst. Gutes Zureden baut auf, auf diese Weise kannst Du mehr Selbstbewusstsein erreichen.

Akzeptiere und liebe dich selbst für mehr Selbstbewusstsein

Tipp 3: Lerne mit Kritik umzugehen

Manche Kritik kann einen Menschen ohne Selbstbewusstsein schon ganz schön treffen, das ist wahr. Jedoch liegt das oft daran, dass diese Menschen die Kritik anders bewerten. Sie nehmen kritische Äußerungen sehr persönlich und verstehen sie gegen ihre Person gerichtet. Dabei ist Kritik in vielen Fällen gar nicht so gemeint, wie sie ankommt. Gerade konstruktive Kritik bezieht sich auf den Sachverhalt, soll auf Fehler aufmerksam machen und der Person eine Hilfe sein und nicht die Gefühle verletzen.

Also schau das nächste Mal genau hin, ob Kritik wirklich negativ gemeint ist und dich treffen soll. Es hilft in der Regel schon ungemein, wenn Du dir bewusst machst, auf was genau die jeweilige Kritik abzielt.

Aber auch, wenn dich dein Gegenüber mit seiner Kritik verletzen will, dann mache dir bewusst, dass es in dem Falle selten um den Sachverhalt geht, sondern meist um etwas ganz anderes. Vielleicht will derjenige nur seinen Frust los werden und sucht ein Ventil oder er versucht von eigenen Fehlern abzulenken.

Wie auch immer die Kritik vorgebracht wird, lasse nicht zu, dass Du dich dadurch als minderwertiger Mensch fühlst. Die obigen Erklärungen helfen dir hoffentlich dabei, mit Kritik besser umzugehen.

Tipp 4: Entscheide selbst

Unsichere Menschen neigen dazu, lieber auf ihr Umfeld zu hören als auf sich selbst. Sie wollen nichts falsch machen und können sich schwer zu einer Entscheidung durchringen. Wenn es aber um dich geht, dann bist du der Mensch, der die beste Entscheidung für dich treffen kann. Denn niemand anders kennt dich normalerweise so gut, wie Du dich selbst kennst. Du weißt selbst am besten, was Du brauchst und was dir gut tut.

Natürlich kann es immer hilfreich sein die Meinung anderer anzuhören. Sie kann dich auf neue Ideen bringen, dir Seiten aufzeigen, die Du noch nicht bedacht hattest oder deine Einschätzung bestätigen. In wichtigen persönlichen Dingen solltest Du immer in letzter Konsequenz die Entscheidung treffen, die Du für die Richtige hältst. Sich zu etwas zu entscheiden nur um anderen zu gefallen macht in der Regel unzufrieden.

Tipp 5: Lerne Nein zu sagen

Es gibt einige Gründe, warum Menschen nicht Nein sagen können. Sie haben Angst vor den Konsequenzen oder vor Ablehnung oder sie wollen nicht egoistisch wirken. Nicht Nein sagen können ist auch ein Zeichen von mangelndem Selbstbewusstsein. Aber mit jedem Nein, dass Du schaffst auszusprechen, stärkst Du dein Selbstbewusstsein. Selbstverständlich sollst Du nicht in das andere Extrem fallen und immer automatisch Nein sagen, auch wenn Du gerne Ja sagen würdest.

Lerne Nein sagen für mehr Selbstbewusstsein

Es ist nur wichtig Nein sagen zu können, wenn Du wirklich Nein meinst. Durch ständiges Ja-Sagen kannst Du dich sonst in arge Schwierigkeiten bringen.

In diesem Blogartikel findest Du einige Tipps zum Nein sagen.

Fazit zu mehr Selbstbewusstsein

Um dein Selbstbewusstsein zu stärken bedarf es sicherlich einigen Trainings. Du musst dir nicht nur deine Verhaltens- und Denkmuster bewusst werden, sondern auch sicherlich immer wieder die neuen Denkweisen üben bis sie zur Gewohnheit geworden sind.

Ich hoffe die Tipps zu mehr Selbstbewusstsein helfen dir dabei.

Welche Strategien verfolgst Du für dein Selbstbewusstsein? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

]]>
https://blogsheet.info/mehr-selbstbewusstsein-tipps-18063/feed 2
Was ist wichtiger für deinen Erfolg – Geduld oder Intelligenz? https://blogsheet.info/geduld-oder-intelligenz-18048 https://blogsheet.info/geduld-oder-intelligenz-18048#comments Tue, 25 Mar 2014 12:00:19 +0000 http://blogsheet.info/?p=18048 zum Blog-Artikel »]]> Ich vermute, die meisten Menschen werden ihrem ersten Impuls nachgeben und die Frage mit „Intelligenz“ beantworten. Sicherlich ist Intelligenz eine wichtige Eigenschaft und erfolgreiche Menschen beeindrucken oft durch ihre Intelligenz. Neben der Intelligenz wäre noch das Talent zu nennen, was ich in diesem Falle als gleichwertig zur Intelligenz betrachten würde. Ich sehe Talent und Intelligenz also auf gleicher Höhe.

Wenn wir der Verhaltensforschung Glauben schenken wollen, dann sind Intelligenz und Talent aber nicht alleine die Grundlage für Erfolg im Leben. Die Geduld scheint mindestens genauso wichtig, möglicherweise sogar noch elementarer für ein erfolgreiches Leben zu sein als die Intelligenz oder das Talent.

ungeduldig

Mit dem Thema Geduld hat sich der Verhaltensökonom Matthias Sutter intensiv beschäftigt und Anfang März dazu sein Buch “Die Entdeckung der Geduld: Ausdauer schlägt Talent*” herausgebracht.

In diesem Blogartikel beleuchte ich die Frage inwieweit eine Menge Geduld für uns vorteilhafter sein kann als Talent bzw. eine hohe Intelligenz.

Die Idee wurde Ende der 60iger Jahre geboren

Du hast diesen Versuch ganz bestimmt schon einmal in der Fernsehwerbung gesehen: Ein Kind wird an einen Tisch gesetzt, auf dem eine verlockende Süßigkeit liegt. Ihm wird erlaubt die Süßigkeit zu essen, wenn es möchte. Jedoch wird ihm im selben Moment eine zweite Süßigkeit versprochen, die es erhält, wenn es einige Minuten wartet ohne die erste Süßigkeit zu verputzen.

Es ist amüsant zu sehen, wie die lieben Kleinen im Werbespot auf die unterschiedlichsten Weisen mit der Wartezeit umgehen und mit sich selbst ringen. Einige schaffen es zu warten, andere stopfen sich das Süße gleich in den Mund.

geduld-zu-warten

Dieses Experiment hat bereits Walter Mischel, Professor für Psychologie in Harvard, Stanford und an der Columbia University, Ende der 60iger Jahre durchgeführt. Mischel wollte zu dem Zeitpunkt mit seinem Versuch die Willenskraft messen und verstehen. Er beobachtete dazu über 500 Kinder und variierte auch die Wartezeiten und die Belohnungen.

Als Walter Mischel dieselben Kinder nach 13 Jahren nochmals befragte, stellte er Erstaunliches fest: Die Versuchspersonen, die es bereits als Kinder geschafft hatten zu warten, waren nun erfolgreicher in ihrer beruflichen Laufbahn als diejenigen, die damals die Willenskraft nicht aufbrachten, also zu ungeduldig waren.

Auch spätere Wiederholungen desselben Experiments brachten das gleiche Ergebnis: Die Geduldigen waren im späteren Leben insgesamt erfolgreicher.

Warum ist die Geduld so wichtig?

Wir sollten erst einmal klären, welche Art von Geduld eigentlich gemeint ist. Matthias Sutter definiert die Geduld, die für Erfolg entscheidend ist, folgendermaßen: „Geduld bedeutet für mich: Jemand ist imstande, dem Impuls zu widerstehen, sich sofort etwas Gutes zu tun, weil er durch Abwarten auf lange Sicht mehr erreichen kann.“ Quelle: Ein Interview mit Matthias Sutter in der Zeit Online.

Um zu verstehen, warum gerade diese Geduld so wertvoll für uns sein kann, hier zwei Beispiele welche Folgen Ungeduld haben können:

Manche junge Menschen können es nach der Schule nicht erwarten endlich ihr eigenes Geld zu verdienen. Sie suchen sich deshalb lieber einen Ausbildungsplatz oder einen Job, anstatt weiter zur Schule zu gehen und zu studieren. Es gibt sogar ganz Ungeduldige, die noch nicht einmal eine Ausbildung machen, da sie auf einem Job spekulieren, in dem sie mehr Geld verdienen können als die Ausbildungsvergütung hergibt.

Vergleichen wir aber nach ein paar Jahren die Situation der frühen Arbeitnehmer und die der Studierten, dann wird sicherlich jedem klar sein, wer von beiden wahrscheinlich den weitaus besseren Stand im Leben hat.

geduld-sorgt-vor

Oder nehmen wir einmal das Sparen. Ungeduldige Menschen neigen dazu so gut wie ihr gesamtes Geld auszugeben und viel zu wenig oder nichts davon zu sparen. Sie wollen nicht warten und lieber sofort die exklusive Kleidung, das tolle Tablet, den Wochenendtrip oder was auch immer haben. Für den Notgroschen oder die Altersvorsorge bleibt dann nicht mehr viel übrig.

Die ganz Ungeduldigen gehen noch einen Schritt weiter und geben nicht nur das Geld aus, das sie haben, sondern obendrein noch das Geld, das sie nicht haben. Sie kaufen auf Kredit, oftmals ohne ernsthaft darüber nachzudenken wie sie das alles später abbezahlen wollen. Das kann der erste Schritt in die Schuldenfalle sein.

Geduld lohnt sich

Die Beispiele zeigen dir, dass es sich in der Regel lohnt, sich in Geduld zu üben. Zumindest in grundlegenden Dingen, die auf lange Sicht dein Leben bestimmen, ist es wichtig die nötige Geduld aufzubringen. Auch wenn Du dich einige Zeit sehr einschränken musst, investiere in deine Aus- und Weiterbildung.

Auch wenn Du etwas noch so gerne besitzen möchtest, überlege dir gut, ob ein Kredit der richtige Weg für dich ist, oder ob darauf zu sparen nicht doch besser wäre. Denke früh genug an deine Zukunft und sorge so gut es dir möglich ist für später vor.

Buchtipp: Die Entdeckung der Geduld: Ausdauer schlägt Talent

Du willst mehr über Geduld erfahren? Dann könnte das neue Buch von Matthias Sutter “Die Entdeckung der Geduld: Ausdauer schlägt Talent*” das Richtige für dich sein.

Die Entdeckung der Geduld: Ausdauer schlägt Talent

Fazit zu Geduld, Talent und Intelligenz

Natürlich ist Intelligenz wichtig, je mehr umso besser. Auch Talent kann das Leben erheblich erleichtern, wenn Du es sinnvoll nutzt. Jedoch wie wertvoll sind diese Eigenschaften ohne Geduld?

Für mich ist die Geduld eine äußerst erstrebenswerte Eigenschaft, noch wertvoller als Talent. Denn mit genug Geduld und Ausdauer kannst Du in den meisten Fällen fehlendes Talent ausgleichen. In meinem Blogartikel “Die 6 wichtigsten Eigenschaften für deinen Erfolg” habe ich bereits die Beharrlichkeit für mich an die erste Stelle gesetzt.

Was hältst Du für wichtiger und warum – Geduld oder Talent? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

]]>
https://blogsheet.info/geduld-oder-intelligenz-18048/feed 5
Tipps zu Kreativität und Ideenfindung – Die richtigen Gewohnheiten entwickeln [Update] https://blogsheet.info/tipps-zu-kreativitaet-und-ideenfindung-teil-1-4314 https://blogsheet.info/tipps-zu-kreativitaet-und-ideenfindung-teil-1-4314#comments Fri, 28 Feb 2014 12:00:08 +0000 http://blogsheet.info/tipps-zu-kreativitaet-und-ideenfindung-teil-1-4314/ zum Blog-Artikel »]]> Dies ist der erste Teil zur Artikelserie zum Thema: Wie förderst Du deine Kreativität und Ideenfindung. Du kennst das sicherlich auch: Du brauchst dringend eine Idee, aber die eigene Kreativität will nicht so richtig und die ersehnten Geistesblitze bleiben einfach aus.

Je mehr Du dich anstrengst, umso weniger fällt dir ein, Du findest noch nicht einmal einen Ansatz, keinen einzigen Punkt, wo Du irgendwie anfangen könntest. Es gibt nur das berüchtigte und gefürchtete leere weiße Blatt einhergehend mit der Leere in deinem Kopf.

Wie kommst Du nun aus dieser Situation heraus, bzw. wie schaffst Du es trotz Blockade und Zeitdruck doch noch eine geeignete Idee zu entwickeln? Wenn Du erst einmal an diesem Punkt angekommen bist, dann ist es quasi schon zu spät.

Viel besser wäre es vorzusorgen, damit Du im falschen Moment nicht in die Verlegenheit kommst nicht mehr weiter zu wissen. Im Folgenden und auch in weiteren Artikeln gebe ich dir einige Tipps wie Du deine Kreativität und Ideenfindung sinnvoll unterstützt.

Der erste Schritt: Entwickel die richtigen Gewohnheiten

  • Halte deine Ideen sofort fest

Wäre es nicht eine tolle Sache, bereits einen Stapel Ideen in der Schublade zu haben von denen Du dich inspirieren lassen könntest? Oder vielleicht sogar in besagtem Stapel eine Idee zu finden, die Du bereits vor einiger Zeit notiert hattest und die jetzt perfekt zum aktuellen Thema passt?

So gut wie jeder hat Momente, in denen ihm aus dem Nichts die großartigsten Ideen durch den Kopf schießen. Ärgerlich ist es dann, wenn Du deine spontanen Geistesblitze ganz oder teilweise wieder vergessen hast, bevor Du sie irgendwo festhalten konntest.

Sorge also dafür, dass Du immer ein Notizbuch und einen Stift bei dir hast, egal wohin Du gehst. Anstatt Papier kann es natürlich auch jedes andere für Notizen geeignete Gerät sein, z.B. dein SmartPhone, hauptsache es ist für dich angenehm damit zu arbeiten und nicht zu unbequem es bei dir zu tragen. In so einem Fall „vergisst“ Du es nämlich oft und gerne zuhause.

Mache dir Notizen, egal wo es dir gefällt

Diese Notizutensilien sollten unbedingt so handlich und ortsunabhängig sein, dass Du sie ständig in Reichweite haben kannst, egal wo – am Arbeitsplatz, Zuhause, im Restaurant, bei Freunden, bei deinem Hobby und sogar auf deinem Nachttisch.

Wenn dir eine Idee durch den Kopf schießt, dann schreibe sie auf und zwar sofort! Wenn es irgendwie geht, lass alles stehen und liegen, unterbrich das, was Du gerade tust und schreibe deine Gedanken unbedingt auf. Notiere soweit wie möglich alle Details.

Verschiebe es nicht auf gleich, Du glaubst gar nicht wie viel Du bis dahin wieder vergessen hast, oder wie schnell Du gar vergisst überhaupt etwas zu notieren. Viele Menschen vergessen sogar alles und dann ist die Idee futsch. Besonders ärgerlich, wenn es eine recht innovative Idee war, denke nur einmal darüber nach, was noch daraus hätte werden können.

  • Nutze die Inspiration des Morgens

Morgens wenn die Sonne aufgeht, ist für viele Menschen eine sehr inspirierende Zeit. Wenn Du dich frisch und ausgeruht fühlst, dein Kopf noch frei ist von den Problemen des Tages, die Hektik noch weit entfernt liegt, dann ist bei einer heißen Tasse Kaffee oder Tee der richtige Augenblick deine Gedanken fließen zu lassen und offen zu sein für deine Kreativität und Ideenfindung – 15 bis 30 Minuten sind dafür ausreichend.

Morgens wenn die Sonne aufgeht, ist für viele Menschen eine sehr inspirierende Zeit.

Wenn dir neue Ideen in den Sinn kommen, schreibe sie gleich auf oder mache Skizzen, oder wie auch immer Du deine Gedanken festzuhalten pflegst.

Falls die kreativen Gedanken ausbleiben ist es nicht schlimm, vielleicht kommen sie am nächsten Morgen oder am darauf folgenden. Diese Zeit soll auf gar keinen Fall als Zwang gesehen werden, sondern einfach eine Gelegenheit bieten deinen grauen Zellen freien Lauf zu lassen – egal, was dabei herauskommt. Denn am Morgen ist für ein derartiges „Brainstorming“ noch die Ruhe gegeben.

Abends bist Du sicherlich viel zu sehr mit den Geschehnissen des Tages beschäftigt und damit, diese zu verarbeiten. Bei so einer inneren Ablenkung ist die Ideenfindung ausgesprochen schwer. Viele Menschen werden meist zusätzlich noch von aufkommender Müdigkeit geplagt. Nicht selten sind als Folge eines anstrengenden Tages Kopfschmerzen und damit der Misserfolg vorprogrammiert.

Dann hilft dir nur weg vom Grübeln, loslassen, zur Ruhe kommen und schlafen. Am nächsten Morgen, frisch und ausgeruht, sieht die Welt wieder ganz anders aus und auch die Ideenfindung funktioniert gleich viel besser.

  • Mache bewusst Notizen am Abend

Der Abend muss natürlich nicht immer mit Müdigkeit ausgefüllt sein. Vielleicht gehörst Du zu den Menschen die eher, nachdem Du den ganzen Tag über auf vollen Touren gearbeitet und viel geschafft hast, gegen Abend immer noch „aufgedreht“ bist. Dein Kopf ist noch voll mit Ideen, mit Plänen und Projekten.

Jedoch jetzt noch weiter zu arbeiten und das eine oder andere unbedingt fertig machen zu wollen ist nicht immer gut. Nach einem langen Tag musst Du auch irgendwann zur Ruhe kommen. Dann aber den PC herunter zu fahren oder den Laptop zu schließen und versuchen abzuschalten ist aber auch nicht einfach. Im Kopf wirbelt es weiter, die Gedanken halten einen gnadenlos wach und die Nacht wird sehr unruhig.

Was dir in so einer Situation gut helfen kann ist folgendes: Schreibe deine Ideen und Gedanken am Ende des Tages auf. Notiere alles, was dich noch beschäftigt, sei es das, was Du am folgenden Tag oder auch demnächst erledigen willst oder vielleicht Anregungen für neue Projekte. Danach kannst Du deine Notizen beruhigt weglegen, nichts ist verloren – alles Wichtige ist griffbereit festgehalten für morgen, wenn Du wieder „voll aufdrehen“ kannst.

Dieses “sich Dinge aus dem Kopf zu schreiben” hilft dir zu entspannen und deine Gedanken unbesorgt loszulassen. Lege mit den Notizen auch dein Gedanken-Knäuel zur Seite, denn Erholung ist unabdingbar für deine Gesundheit und ein kreatives Oberstübchen.

Fazit:

Gute Gewohnheiten sind die Grundlage für mehr Kreativität und Ideenreichtum. Dies waren die ersten drei Anregungen für neue Verhaltensweisen, die zu deiner Gewohnheit werden sollten :)

Welche Gewohnheiten pflegst Du um deiner Kreativität und Ideenfindung auf die Sprünge zu helfen? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

]]>
https://blogsheet.info/tipps-zu-kreativitaet-und-ideenfindung-teil-1-4314/feed 3
Warum dich eine negative Lebenseinstellung zum Misserfolg führt https://blogsheet.info/negative-lebenseinstellung-misserfolg-17844 https://blogsheet.info/negative-lebenseinstellung-misserfolg-17844#comments Tue, 18 Feb 2014 12:00:24 +0000 http://blogsheet.info/?p=17844 zum Blog-Artikel »]]> Es gibt Menschen, denen siehst Du den Versager regelrecht an. Die gehen mit hängenden Schultern und trüber Miene durchs Leben und erreichen selten bis gar nicht ihre Ziele. Schon das kleinste Hindernis erscheint ihnen als steiler Berg. Schuld an dieser anhaltenden Erfolgslosigkeit ist oft eine negative Lebenseinstellung dieser Menschen, die sie herunter zieht und sie antriebslos macht.

Wie sich diese negative Lebenseinstellung äußert und warum damit dein Misserfolg praktisch vorprogrammiert ist, erfährst Du im folgenden Blogartikel.

Negative Lebenseinstellung – Wunschträume anstatt Handeln

Viele Menschen träumen vom Erfolg und stellen sich vor, wie sie viel Geld verdienen, sich alles leisten können und von anderen bewundert werden. Diese Wunschträume sind oftmals viel zu unkonkret um in die Realität umgesetzt zu werden.

Reich sein ist kein echtes Ziel. Aber sich in seinem Bereich weiterbilden, Meilensteine festlegen um die Karriereleiter weiter hinaufzuklettern und am Ende mehr Geld verdienen ist schon eher ein konkretes Ziel.

Es gibt auch viele Menschen die ihre Zeit mit unrealistischen Wunschzielen verschwenden. Beispielsweise in einer Band spielen und berühmt werden, obwohl derjenige nur mäßig singen oder ein leidlich ein Instrument spielen kann und noch nicht einmal in einer Schulaufführung mitgewirkt hat.

Ganz anders würde die Situation natürlich aussehen wenn derjenige ein musikalisches Talent besitzt, schon von klein auf mit Leib und Seele Musik macht und einfach nur ein kleiner Schubs fehlt um den Schritt zum Profi zu wagen.

Erfolgreiche Menschen lassen ihre unrealistischen Wunschträume Träume bleiben und suchen sich handfeste Ziele, die für sie wirklich erreichbar erscheinen.

Negative Lebenseinstellung - Träumen macht nicht reich, erst Handeln verspricht Erfolg

Negative Lebenseinstellung – Ich bin vom Schicksal abhängig

Menschen mit einer negativen Lebenseinstellung glauben oft, dass sie keine Veränderung bewirken können und dass sie ihrem Schicksal wehrlos ausgeliefert sind.

Diese Menschen sind davon überzeugt, dass eine höhere Macht sie zum Scheitern verurteilt hat und mit ihnen nach Belieben spielt. Das Gefühl der Machtlosigkeit lässt sie aber schon versagen, bevor sie überhaupt irgendetwas in Angriff genommen haben.

Erfolgreiche Menschen gehen dagegen aktiv Herausforderungen an und haben keine Angst vor einem eventuellen Scheitern. Sie nehmen Fehler als Chance wahr es anschließend besser zu machen.

Negative Lebenseinstellung – Alle anderen sind besser als ich

Von einer negativen Lebenseinstellung betroffene Menschen sind oft überzeugt davon, dass alle anderen Menschen immer alles unter Kontrolle und ihr Leben fest im Griff haben. Dass diese anderen Menschen immer ganz genau wissen wo es lang geht und was sie tun müssen um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Ihre negative Lebenseinstellung bewegt sie dazu, sich vom Erfolg anderer einschüchtern zu lassen und gleich resigniert aufzugeben, ganz nach dem Motto „Alle anderen können das, nur ich schaffe das nie!“.

Auch erfolgreiche Menschen machen Fehler und haben selten einen absolut wasserdichten Plan in der Schublade, trotzdem gehen sie Herausforderungen zuversichtlich an. Sie lassen sich vom Erfolg anderer nicht entmutigen, sondern nehmen andere erfolgreiche Menschen als positive Vorbilder.

Negative Lebenseinstellung – Zu schnell aufgeben

Menschen mit einer negativen Lebenseinstellung gehen verfolgen oft nur halbherzig ihre Ziele. Wenn sie sich endlich einmal auf den Weg gemacht haben, aber dann zwangsläufig dem ersten ersten kleinen Stolperstein begegnen, fallen sie praktisch in sich zusammen und lassen es doch lieber bleiben.

Erfolgreiche Menschen wissen, dass es in der Regel nicht einfach ist und selten glatt läuft. Ein Mindestmaß an Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit gehört dazu um sein Ziel zu erreichen. Fehler und Rückschläge sind für sie Anlass daraus zu lernen, einen neuen Anlauf zu nehmen und mit neuem Schwung eine Lösung zu finden.

Negative Lebenseinstellung - Nur nicht aufgeben!

Negative Lebenseinstellung – Selbstzweifel

Menschen mit einer negativen Lebenseinstellung  neigen dazu an sich zu zweifeln, zu früh aufzugeben oder aus Unsicherheit gar nicht erst eine Aufgabe anzugehen.

Sie wissen zwar häufig, was das Richtige wäre und was sie tun müssten um erfolgreich zu sein, aber sie vertrauen ihren eigenen Instinkten und Fähigkeiten nicht. Letztendlich bringen sie selten den Mut für den ersten Schritt auf.

Erfolgreiche Menschen hingegen glauben an sich und ihre Fähigkeiten. Sie akzeptieren, dass sie auch manchmal falsche Entscheidungen treffen können. Sie lassen sich aber durch Fehler auf dem Weg zum Ziel nicht beirren, denn sie wissen, dass es trotzdem weiter geht und arbeiten an Lösungen.

Negative Lebenseinstellung – Nicht in sich selbst investieren

Das eigene Wissen und Können gehören zu den Grundpfeilern des Erfolgs. Menschen mit einer negativen Lebenseinstellung aber investieren aus den verschiedensten Gründen zu wenig Zeit und Geld in die eigene Weiterbildung.

Häufig trauen sie sich eine Fortbildung selbst nicht zu oder ihnen ist das Geld „zu schade“ für eine Weiterbildung, oder sie halten alles andere schlicht für wichtiger um dort ihr Geld zu investieren.

Für erfolgreiche Menschen ist es selbstverständlich sich immer weiter zu bilden und auf dem Laufenden zu bleiben. Sie ruhen sich nicht auf dem Erreichtem aus.

Negative Lebenseinstellung – Veränderungen meiden

Manche Menschen mit negativer Lebenseinstellung halten an der Vergangenheit und Gewohntem fest. Sie fühlen sich am sichersten, wenn alles so bleibt wie es ist und denken oft an vergangene Zeiten, als aus ihrer Sicht alles besser war.

Deshalb beschweren sich einige dieser Menschen auch gerne darüber, dass sich alles verändert und betrachten den Fortschritt als etwas Negatives und wollen ihn nicht annehmen. Durch die mangelnde Orientierung nach vorne gehen sie nicht mit Trends und sind äußerst unflexibel. Mit dieser Einstellung ist schwerlich ein Erfolg möglich.

Erfolgreiche Menschen hingegen leben im Hier und Jetzt und verschwenden keine unnötige Energie auf die Vergangenheit. Sie gehen mit der Zeit und blicken voller Tatendrang zuversichtlich in die Zukunft.

Negative Lebenseinstellung – Eigene Bedürfnisse zurückstellen

Menschen mit negativer Lebenseinstellung nehmen sich selbst und ihre Bedürfnisse oft als nicht wichtig genug. Sie neigen dazu die Bedürfnisse und Ziele anderer vor die eigenen zu stellen und lassen sich in vielen Fällen zu leicht von den Vorgaben der anderen beeinflussen.

Das bedeutet auch die Verantwortung für das eigene Handeln und ein ganzes Stück weit für das eigene Leben abzugeben. Für viele Menschen mit negativer Lebenseinstellung ist das sicherlich ein recht bequemer Weg, denn ihnen ist Verantwortung häufig unangenehm oder haben sogar Angst davor.

Erfolgreiche Menschen hingegen haben ein gesundes Maß an Ellenbogenmentalität und Egoismus. Sie haben einen Plan, sind zielstrebig und lassen sich von ihrer Umwelt nicht davon abbringen.

Warum dich eine negative Lebenseinstellung zum Misserfolg führt – Das Fazit

Erkennst Du dich vielleicht in dem ein oder anderen Punkt wieder? Du musst nicht gleich ein Mensch mit einer negativen Lebenseinstellung sein, jedoch kann je nach deiner Tagesform hin und wieder ein negativer Punkt zur Lebenseinstellung durchschimmern.

Es gibt viele Abstufungen vom vor Energie sprühenden erfolgreichen Menschen zum antriebslosen negativ geprägten Menschen und wir bewegen uns oftmals irgendwo in einem gemäßigten Bereich dazwischen.

Wenn Du dich aber über einen längeren Zeitraum auf der negativen Seite befindest und durchhängst, solltest Du dir ernsthaft Gedanken machen und alles daran setzen deine negative Lebenseinstellung zu ändern.

Hast Du dich schon einmal in so einer Situation befunden oder hast Du sonstige Erfahrungen mit einer negativen Lebenseinstellung? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

]]>
https://blogsheet.info/negative-lebenseinstellung-misserfolg-17844/feed 0
Zeitmanagement – Das DIN A6 Informationssystem Daisy https://blogsheet.info/zeitmanagement-daisy-17759 https://blogsheet.info/zeitmanagement-daisy-17759#comments Fri, 31 Jan 2014 12:00:04 +0000 http://blogsheet.info/?p=17759 zum Blog-Artikel »]]> Hast Du auch zu wenig Zeit. Bist Du am Ende des Tages erschöpft und schaust mit schlechtem Gewissen auf deine noch unerledigte Arbeit? Könnte der Tag für dich ruhig ein paar Stunden mehr haben? In diesem Fall kommt wieder das Zauberwort Zeitmanagement ins Spiel.

Wobei ja böse Zungen behaupten Zeit könne man nicht managen 😉 Der Begriff Selbstmanagement passt im Grunde auch besser, als die Bezeichnung Zeitmanagement.

Aber ich will keine Haare spalten, sondern dir in diesem Blogartikel eine kreative Methode für dein Zeit- bzw. Selbstmanagements vorstellen 😉

Finde die optimale Zeitmanagement-Methode für dich

Es gibt jede Menge Zeitmanagement-Methoden, jede hat ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile. Was allerdings viele gemeinsam haben – es ist für einige Menschen schwierig sie durchzuhalten.

Es gehört eine gewisse Disziplin dazu, um seine Zeit effizient zu managen. Das verursacht bei dem ein oder anderen wiederum Stress. Dabei soll Zeitmanagement doch Stress verringern und nicht noch mehr stressen.

Keine Zeit durch schlechtes Zeitmanagement

Den Stress zu vermindern erreichst Du wahrscheinlich am ehesten, wenn Du deine für dich optimale Zeitmanagement-Methode findest. Vielleicht ist das ja das DIN A6 Informationssystem Daisy.

Was ist das DIN A6 Informationssystem Daisy?

Daisy wurde bereits in den 70iger Jahren von einem Schweizer Physiker namens Martin Gerber entwickelt. Daisy vereint Zeitmanagement und Projektmanagement und ist für Menschen geeignet, die besser mit einem Loseblattsystem für ihre Planung zurechtkommen als beispielsweise mit dem weitaus starreren Zeitplanbuch.

Ein Vorteil von Daisy ist, dass auch deine persönlichen Ziele gleich mit gemanaged werden. Das ist allerdings kein Muss, wenn Du willst, kannst Du natürlich Persönliches und Berufliches trennen. Das Zeitmanagement-System Daisy ist einfach zu erlernen und Du brauchst dafür nur einen Vorrat an Din A6 Zetteln und einige Klarsichtmappen in verschiedenen Farben.

Wie Zeitmanagement mit Daisy funktioniert

Die Din A6 Zettel solltest Du für Daisy immer in greifbarer Nähe haben. Jede Information, die Du erhältst und jede Idee, die Du hast, solltest Du möglichst zeitnah auf einem der Zettel notieren. Oben rechts oder links schreibst Du einen Assoziationsbegriff zum Inhalt des Zettels auf. Auf diese Weise kannst Du später die einzelnen Zettel schneller identifizieren und bestimmte Inhalte leichter wiederfinden.

Deine beschriebenen und mit einem Schlagwort versehenen Zettel sortierst Du anschließend in die Klarsichtmappen ein. Der Clou an der Sache ist, dass jede Farbe der Mappen eine ganz bestimmte Bedeutung hat. Es ist wichtig, dass Du dich an das Farbschema hältst und deine Zettel zur richtigen Farbe sortierst. Die verschiedenen Farben sind die Grundlage dieses Zeitmanagement-Systems, Du findest sonst nichts wieder.

Zeitmanagement mit dem DIN A6 Informationssystem Daisy

Die Daisy-Farben und ihre Bedeutung

Die Klarsichtmappen haben 7 verschiedene Farben, mit jeder Farbe ist eine Bedeutung verknüpft.

  • Rot
    Die Signalfarbe Rot bedeutet aktuell und heute. In dieser Mappe sind alle Aufgaben enthalten, die heute anstehen. In dieser Mappe befindet sich auch, falls vorhanden, dein Terminplan. Der Inhalt der roten Mappe ändert sich also am häufigsten und ist gleichzeitig die dringlichste Mappe, da alle darin enthaltenen Aufgaben von dir zu erledigen sind.
  • Gelb
    Gelb steht für in Bearbeitung. Im Gegensatz zur roten Mappe ist die gelbe Mappe allerdings nicht auf den aktuellen Tag beschränkt. Und es kann mehrere gelbe Mappen gleichzeitig geben, jedes Projekt oder Thema hat seine eigene gelbe Mappe.
  • Blau
    Blau sind Informationen zu Organisatorischem. In der blauen Mappe bewahrst Du solche Dinge wie Namen, Adressen, Telefonnummern und Fahrpläne auf.
  • Weiß
    In die weißen Mappen kommen alle Fakten. Das sind beispielsweise Verweise zu Artikeln oder Büchern, sachliche Informationen und Know-how. Auch hier legst Du pro Thema eine weiße Mappe an.
  • Orange
    Orange steht für das Kreative. In den orangen Mappen sammelst Du deine Ideen, kreativen Gedanken und Entwürfe. Jedes Thema oder Ideengebiet hat seine eigene orange Mappe.
  • Violett
    Die violetten Mappen sind für deine persönlichen Ziele vorgesehen. Hier kommen deine sämtlichen Ideen, Gedanken, Strategien und Informationen aus dem privaten Bereich hinein.
  • Grün
    Grün ist dein Archiv. Im Archiv ist Platz für solcherlei Dinge wie Zeitungsausschnitte, Belege oder abzulegende Artikel. Damit Du den Überblick behältst ist es sinnvoll für jedes Thema oder Projekt eine eigene grüne Archiv-Mappe anzulegen.

Was tun, wenn eine Mappe zu voll wird? Sollte einmal eine Mappe von Notizzetteln überquellen, solltest Du den Inhalt auf mehrere Mappen aufteilen, Hauptsache die Farbe stimmt.

Die verschiedenen Mappen sollen dir mehr Flexibilität verleihen, denn Du trägst nur die Mappen bei dir, die Du genau in dem Moment brauchst. Je besser Du deine Themen und Projekte eingeteilt und auf die entsprechenden Mappen aufgeteilt hast, umso weniger Mappen können das sein, die Du bei dir tragen musst.

Warum Zeitmanagement mit Daisy?

Ich muss gestehen, ich habe Zeitmanagement nach diesem System selbst noch nicht ausprobiert und kann deshalb nicht sagen, dass es ist toll ist und es kein Besseres gibt. Aber es klingt sehr interessant und kreativ.

Des Weiteren soll Daisy die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns berücksichtigen. Unser Denken ist ja auch alles andere als starr strukturiert, sondern eher sprunghaft und kreativ 😉

Ich denke, Zeitmanagement mit Daisy ist allemal einen Versuch wert. Gerade dann, wenn Du mit anderen Zeitmanagement-Systemen unzufrieden bist oder gar regelmäßig damit scheiterst könnte vielleicht Daisy die Alternative für dich sein.

Mein Fazit zum Zeitmanagement mit dem DIN A6 Informationssystem Daisy

Das Zeitmanagement-System Daisy klingt sehr interessant und ich werde es sicherlich selbst einmal testen.

Hast Du bereits Erfahrungen mit dem DIN A6 Informationssystem gesammelt? Oder glaubst Du, dass Zeitmanagement mit Daisy für dich eine gute Alternative wäre?

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar :)


Quellen: wikipediaDaisy Club Flyer

]]>
https://blogsheet.info/zeitmanagement-daisy-17759/feed 2
Scrum – oder was hat Rugby mit Projektmanagement zu tun? [Update] https://blogsheet.info/scrum-oder-was-hat-rugby-mit-projektmanagement-zu-tun-10966 https://blogsheet.info/scrum-oder-was-hat-rugby-mit-projektmanagement-zu-tun-10966#comments Tue, 21 Jan 2014 12:00:07 +0000 http://blogsheet.info/?p=10966 zum Blog-Artikel »]]> Scrum ist ein Begriff aus dem Rugby und bedeutet wörtlich übersetzt Gedränge. In diesem Artikel geht es aber nicht um Rugby und auch nicht um Sport. Scrum ist in diesem Falle ein Vorgehensmodell um komplexe Projekte wie zum Beispiel Softwareentwicklungen zu realisieren. Es handelt sich um eine agile Projektmanagement- und Entwicklungsmethode, die sich dadurch auszeichnet, dass das entwickelnde Team sich selbst organisiert und eigenverantwortlich handelt.

Ich werde in diesem Artikel kurz und hoffentlich verständlich die Scrum-Methode zusammenfassen um dir einen ersten Einblick in dieses Entwicklungsmodell zu geben.

Die grundlegenden Scrum-Thesen

  • Komplexe und umfangreiche Projekte können nicht detailliert geplant werden und unterliegen stetiger Veränderung. Diese komplexen Entwicklungsprozesse sind mit klassischem Projektmanagement schwer bis kaum in den Griff zu bekommen. Scrum gibt deshalb nur einen groben Rahmen vor, in dem sich das Entwicklerteam bewegt. Innerhalb dieses Rahmens organisiert sich das Entwicklerteam selbst und arbeitet eigenverantwortlich am Projekt.
  • Innerhalb von höchstens 30 Tagen wird ein Ergebnis erzielt, also etwas Verwendbares entwickelt. Dieser Zeitraum wiederholt sich fortlaufend (Iteration) und wird als Sprint bezeichnet.
  • Im Laufe der Zeit und mit zunehmender Erfahrung verbessert das Team den Scrum-Prozess immer mehr und entwickelt seine Zusammenarbeit weiter.

Die drei Rollen im Scrum-Modell

Die Rollenverteilung beim Projektmanagement mit Scrum ist übersichtlich. Die Basis bildet das Projektteam, die weiteren Rollen bilden der Product Owner und der Scrum Master.

Der Product Owner

Der Product Owner ist entweder der Kunde selbst bzw. der Auftraggeber oder er vertritt den Kunden. Er trägt viel Verantwortung, denn er legt fest, was in einer Entwicklungsphase umgesetzt werden soll. Der Product Owner gibt die Anforderungen an das zu entwickelnde Produkt vor, allerdings hat er keinen Einfluss auf die Arbeitsweise des Entwicklerteams. Die Reihenfolge und die Details der einzelnen Schritte in der Produktentwicklung liegt in der Verantwortung des Teams.

Der Scrum Master

Der Scrum Master betreut das Team und bringt es mit dem Product Owner zusammen. Er ist der Experte für die Scrum-Methode und sorgt dafür, dass das Team die Abläufe einhält und verinnerlicht. Er sollte nicht mit einem Projektmanager verwechselt werden, denn sein Ziel ist es, entbehrlich zu werden. Der Scrum Master leitet das Team solange im Scrum-Vorgehensmodell an, bis es ihn nicht mehr braucht.

Das Projektteam

Das Projektteam organisiert sich und seine Aufgaben innerhalb eines Sprints selbst. Das ermöglicht ein Höchstmaß an Freiheit und das Team kann dadurch seine Kenntnisse und Kräfte am effizientesten einsetzen. Auf der anderen Seite trägt es aber auch die Verantwortung für den Erfolg eines Sprints. Es sollte am Ende etwas Brauchbares liefern.

Der Prozessablauf in Scrum

Am Anfang steht das Product Backlog. In diesem werden alle Anforderungen für das Projektziel festgelegt. Wichtig dabei ist, dass die Anforderungen nach Priorität sortiert werden. Der Product Backlog wird vom Product Owner gepflegt und aktualisiert.

Das Team wählt nun, unter Berücksichtigung der Priorität, aus dem Product Backlog diejenigen Anforderungen aus, die im bevorstehenden Sprint (die 30 Tage Zeiteinheit) umgesetzt werden sollen. Diese Anforderungen werden im Sprint Backlog zusammengefasst. Wie oben bereits erwähnt, ist hier die Eigenverantwortlichkeit und Selbstorganisation des Teams gefordert. Dieses verteilt die einzelnen Aufgaben ohne Einfluss von außen an die Teammitglieder. Im Team gibt es keine Rangordnung, jedes Mitglied trägt die gleiche Verantwortung.

Scrum - Das Entwicklerteam organisiert sich selbst

In täglichen Meetings, den sogenannten Daily Scrums, können sich die Teammitarbeiter austauschen und Probleme erörtern. Diese Sitzungen sollten 15 Minuten nicht überschreiten und möglichst am selben Ort und zur selben Zeit stattfinden.

Am Ende eines Sprints kommt es zur Produktabnahme durch den Product Owner. Das Produkt, bzw. die entwickelte Software wird Produktinkrement genannt und die Abnahme selbiger heißt Sprint-Review.

Bevor der nächste Sprint beginnt setzt sich das Team in der sogenannten Retrospektive zusammen und bespricht, was im letzten Sprint gut lief, welche Probleme es gab und was besser gemacht werden kann. Auf diese Weise werden die Erfahrungen und Erkenntnisse genutzt um die Entwicklung des Teams zu fördern und die Zusammenarbeit beständig zu verbessern

Schaubild der Scrum-Projektmanegementmethode

Die Vorteile beim Projektmanagement mit Scrum

Durch die gute Strukturierung, die Scrum bietet und die klar definierten Rollen ist es grundsätzlich einfach und schnell umzusetzen. Da das Team sehr viel selbständiger und eigenverantwortlicher agieret als in klassischen Entwicklungsmethoden, kann es in der Regel auch deutlich effektiver arbeiten und zu besseren Ergebnissen kommen.

Die täglichen kurzen Meetings und die anhaltende Kommunikation mindern Missverständnisse und dämmen die Fehlerquote ein. Der Prozessverlauf ist in Scrum erheblich flexibler als in herkömmlichen Entwicklungsprozessen, in denen die Planung und Dokumentation im Vordergrund stehen.

Nicht zuletzt ist die Motivationssteigerung im Team zu nennen, denn wer selbständig arbeitet und mehr Verantwortung trägt ist auch mit mehr Elan bei der Sache.

Die Nachteile beim Projektmanagement mit Scrum

Unter Umständen können die fehlenden Führungspositionen zu ungünstigen Gruppendynamiken im Team führen. Es gibt keine Garantie dafür, dass sich ein Team zusammenfindet, das gut und effektiv miteinander arbeitet.

Die Konzentration auf die menschliche Komponente wird bei Scrum zwar grundsätzlich als Vorteil angesehen, sie kann aber auch Ursache für Fehler sein. Zum Beispiel dann, wenn sich im Team kein Mitglied für Einzelheiten verantwortlich fühlt und sich ausschließlich alle nur auf ihre jeweilige Aufgabe konzentrieren.

Ein weiteres Problem kann eine eventuell mangelnde Gesamtübersicht sein, da das Projekt in Sprints abgehandelt wird, so dass das Endergebnis nicht den Erwartungen entspricht.

Mein Fazit zum Projektmanagement mit Scrum

Scrum kann einem Unternehmen oder Projekten zu ungeahnten und innovativen Ergebnissen verhelfen, aber diese Projektmanagement-Methode ist nicht unbedingt für alle Unternehmen geeignet. Ein Betrieb sollte für Scrum offen und bereit sein, denn das Vorgehensmodell muss für ein Projekt konsequent verfolgt werden oder es wird wahrscheinlich nicht funktionieren.

Für Scrum sind einige Voraussetzungen notwendig, wie einerseits die Bereitschaft von Führungskräften Verantwortung abzugeben und andererseits müssen passive Mitarbeiter selbständiger und handlungsfähiger werden. In einem Unternehmen, in dem die klassische „Hackordnung“ und eine vertikale Struktur fest etabliert sind, hat das Scrum-Modell eher wenig Chancen.

Welche Erfahrungen hast Du schon mit Scrum gemacht? Hältst Du Scrum für eine gute Projektmanagement-Methode, oder liegen dir andere Vorgehensweisen mehr? Ich freue mich auf deinen Komentar.

]]>
https://blogsheet.info/scrum-oder-was-hat-rugby-mit-projektmanagement-zu-tun-10966/feed 1
Wann wird Schwarmintelligenz zur Schwarmdummheit? https://blogsheet.info/schwarmintelligenz-vs-schwarmdummheit-17704 https://blogsheet.info/schwarmintelligenz-vs-schwarmdummheit-17704#comments Tue, 14 Jan 2014 12:00:07 +0000 http://blogsheet.info/?p=17704 zum Blog-Artikel »]]> Der Begriff Schwarmintelligenz ist ein Schlagwort, welches ich häufiger höre bzw. lese. Die Wirtschaft bzw. zahlreiche Unternehmen haben die Intelligenz der Masse für sich entdeckt.

Zum Beispiel sind Kreativ-Marktplätze im Internet wie designenlassen oder 12designer auf dem Prinzip der Schwarmintelligenz aufgebaut und machen sicherlich gutes Geld mit der Leistung des Schwarms.

Ich will weder bestreiten, dass das Prinzip der Schwarmintelligenz funktioniert, noch will ich in diesem Blogbeitrag Selbständigen oder Unternehmern davon abraten, die Intelligenz der Masse zu nutzen. Das Prinzip der Schwarmintelligenz funktioniert in vielen Fällen und hat auch ganz gewiss Vorteile.

Mir geht es viel mehr darum, das Thema zu differenzieren und mögliche Nachteile herauszuarbeiten. Denn nicht immer läuft es mit der Intelligenz in Gruppen so gut wie es wünschenswert wäre.

Ein Experiment zur Schwarmintelligenz

Der Spiegel berichtete hier über ein Experiment zum Thema Schwarmintelligenz, das Dirk Helbig mit seinem Forscherteam an der ETH Zürich unternahm. In diesem Experiment stellte er 144 Studenten verschiedene Fragen. Es handelte sich dabei um Fragen zu bestimmten Daten, die die Studenten eher schätzen mussten als wissen konnten. Beispielsweise die Bevölkerungsdichte der Schweiz oder die Länge einer Landesgrenze in Kilometern.

Die Probanden wurden für das Experiment in zwei Gruppen aufgeteilt. In der einen Gruppe erfuhren die Studenten, nachdem sie ihre eigene Schätzung abgegeben hatten, den Durchschnittswert der anderen Probanden. In der anderen Gruppe bekamen die Studenten bereits vorher den durchschnittlichen Schätzwert der anderen.

Die Fragen wurden fünf Mal wiederholt. Es zeigte sich im Verlauf des Experimentes, dass sich die Schätzungen der einzelnen Probanden umso mehr denen der anderen Studenten anglichen, je mehr sie darüber wussten. Die am Anfang teilweise extrem weit auseinanderliegenden Werte verschwanden immer mehr. Obwohl sich die Schätzwerte anglichen, kamen die Studenten den tatsächlichen Werten aber keinesfalls näher.

Wann wird Schwarmintelligenz zur Schwarmdummheit?

Meine Erkenntnisse zur Schwarmintelligenz

Was können wir also aus diesem Experiment zur Schwarmintelligenz lernen und für uns an Erkenntnissen herausziehen? Grundlegend schließe ich daraus, dass zu viel oder zu früher Informationsaustausch eher kontraproduktiv für die Arbeit einer Gruppe sein kann.

Dazu ein kurzes Beispiel: Stelle dir vor, Du bist in einem kreativen Beruf tätig und sollst zusammen mit einem großen Team ein Logo für einen Kunden entwerfen. Einige Teamkollegen sind von der ganz schnellen Sorte und haben im Handumdrehen einen ersten Entwurf gefertigt, den sie sofort präsentieren. Jetzt ist die Frage, was ist mit den Kreativen, die einen Moment länger brauchen um eine Idee zu entwickeln?

Möglicherweise könnten diese durch die frühe Konfrontation mit den Entwürfen der anderen unbeabsichtigt mit den fremden Ideen „infiziert“ werden. Das bedeutet, die Bilder dieser wenigen ersten Entwürfe schwirren so sehr in den Köpfen des Teams herum, dass jegliche eigenen Ideen kaum eine Chance haben überhaupt zu keimen. Im Folgenden beschäftigt sich also das gesamte Team nur noch mit der Weiterentwicklung dieser ersten Ideen, sei es direkt oder indirekt.

  • Die Frage bleibt, was wäre herausgekommen, wenn jeder Einzelne erst einmal für sich allein ausgiebig Zeit gehabt hätte Ideen zu finden und auszuarbeiten?

Dieses Phänomen mit der Annäherung der Ergebnisse ist mir übrigens schon bei dem ein oder anderen Krativ-Marktplatz aufgefallen. Die Entwürfe der Kreativen wurden sich im Laufe des Projektes immer ähnlicher, was ich im Grunde aber auch gut nachvollziehen kann.

Dadurch, dass nämlich jeder alle Designs sehen kann, ist es sicherlich schwierig, sich der Beeinflussung zu entziehen. Das ist fast genauso, als wenn ich zu dir sage, denk nicht an rosa Pudel 😉 Natürlich denkst Du daran, auch wenn Du es gar nicht willst, oder?

Was also kannst Du tun um die Schwarmintelligenz optimal zu nutzen?

Ich denke es ist wichtig darauf zu achten, dass das Individuum ein solches bleibt und nicht zu sehr im Schwarm unter geht. Vor lauter Gruppenarbeit und im Team an einem Strang ziehen sollte ein Vorgesetzter nicht vergessen, auch den Einzelnen zu fördern.

Wenn ich nach dem genannten Experiment gehe, kommt es sicherlich zu einem großen Teil darauf an, den Informationsfluss intelligent einzuteilen. Nicht zu viel Information, nicht zu wenig und vor allem zur richtigen Zeit.

Eine genaue Schritt für Schritt Anleitung um das Optimum zu erreichen, habe ich noch nicht gefunden. Ich denke, das muss jedes Team für sich selbst herausfinden.

Wann wird Schwarmintelligenz zur Schwarmdummheit? – Das Fazit

Schwarmintelligenz und Teamarbeit kann viele neue und tolle Ideen bringen, aber wie fast alles, hat auch diese Medaille zwei Seiten. Die Intelligenz des Schwarms kann möglicherweise nur richtig zum Tragen kommen, wenn Du genannte Stolperfallen von vorne herein vermeidest.

Was ist deine Meinung über die Schwarmintelligenz? Welche Beobachtungen oder Erfahrungen hast Du bereits mit der Intelligenz der Masse gemacht? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar.

]]>
https://blogsheet.info/schwarmintelligenz-vs-schwarmdummheit-17704/feed 2
So nutzt Du die Wirkung von Farben richtig https://blogsheet.info/die-wirkung-von-farben-auf-koerper-und-geist-17611 https://blogsheet.info/die-wirkung-von-farben-auf-koerper-und-geist-17611#comments Tue, 24 Dec 2013 12:00:32 +0000 http://blogsheet.info/?p=17611 zum Blog-Artikel »]]> Siehst Du manchmal Rot oder ärgerst dich schwarz? Farben können unser Gefühlsleben beeinflussen. Mit jeder Farbe verbinden wir eine bestimmte Bedeutung. Diese Bedeutung kann zwar von Kultur zu Kultur unterschiedlich sein, was jedoch in jedem Kulturkreis gleich ist, ist, dass Farbe auf unsere Psyche und unsere Stimmung einwirkt.

Farben haben mehr Einfluss auf unser Leben und unser Befinden, als wir zuerst denken mögen. Mit den richtigen Farben kannst Du gezielt deine Stimmung beeinflussen und auf diese Weise positive Effekte erzielen.

In diesem Blogartikel wird es nicht darum gehen, welche Farbe nun in welchem Land welche kulturelle Bedeutung hat, sondern um die Wirkung von Farben. Wie diese Farben genau auf unsere Psyche und unseren Körper wirken.

Jede Farbe hat zwei Seiten

Jede Farbe hat erst einmal eine bestimmte Wirkung auf uns. Ob diese Wirkung für dich nun positiv oder negativ ist, hängt von deiner momentanen Stimmung ab und davon, was Du erreichen möchtest.

Willst Du eine Stimmung verstärken oder lieber abschwächen? Wenn Du beispielsweise hellwach und aufgedreht bist, aber die Zeit für das Bett naht, möchtest Du sicherlich zur Ruhe kommen und keine Bäume ausreißen gehen.

Zu einer anderen Zeit wiederum brauchst Du vielleicht etwas Anregung um in die Gänge zu kommen. Du siehst, es kommt immer darauf an. So gut wie für jedes Ziel und für jede Tageszeit gibt es die richtige Farbe.

Für jede Tageszeit die richtige Farbe

Farbton, Sättigung und Farbtemperatur

Nicht nur der eigentliche Farbton hat Einfluss auf unsere Psyche und unsere Stimmungen, sondern auch die Sättigung der Farbe und die Farbtemperatur. Auch die Art und Weise wie Du verschiedene Farben kombinierst spielt oft eine Rolle.

  • Helle Farben wirken leicht und freundlich, dunkle Farben dagegen eher düster und schwer.
  • Reine, gesättigte Farben treten hervor und wirken dominant. Die ungesättigten Farben treten in den Hintergrund und sind zurückhaltend.
  • Zarte Farben und Pastelltöne wirken empfindsam.
  • Warme Farben vermitteln Geborgenheit, kalte Farben dagegen Distanz und Weite.

Zu den warmen Farben zählen Gelb, Orange und Rottöne. Als kalt bzw. kühl werden alle Blautöne empfunden. Grün ist dagegen neutral und kann durch Mischen mit Blau kühl wirken oder auch durch Zugabe von Gelb einen wärmeren Eindruck machen.

Unter Farbtemperatur wird eher die Farbe des Lichtes verstanden, das eine Szene beleuchtet. Je nachdem welche Farbtemperatur das Licht hat, wird eine andere Stimmung erzeugt. Paradoxerweise wird das Licht umso kälter empfunden, je höher die Farbtemperatur ist.

Farbtemperatur

Die Temperatur wird in Kelvin gemessen und beginnt bei rotem Licht (1800K), geht über orange, gelb, weiß bis zum blauen Licht (16000K). Wobei das weiße Licht in diesem Falle neutral ist. Wenn Du über Farbtemperatur und Kelvin mehr wissen möchtest, schau hier auf Wikipedia vorbei.

Die Farben und ihre Wirkung auf uns

Jetzt kommen wir zu Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett und Weiß und der Wirkung von Farben.

Rot

Rot regt an und stimuliert. Es weckt unsere inneren Kräfte. Rot wirkt belebend, vitalisierend und dynamisch. Es regt den Appetit an und steigert dein Selbstwertgefühl.

Wann Du Rot meiden solltest:

Die positive Anregung kann irgendwann ins Negative umschlagen und Unruhe verursachen. Nervös und überdreht zu sein ist belastend. Du solltest die Farbe Rot also eher meiden, wenn Du ohnehin zu Nervosität und Reizbarkeit neigst.

Orange

Auch Orange wirkt anregend und leistungssteigernd. Orange fördert aber auch deine Freude und strahlt Wärme aus. Orange ist deshalb eine gute Farbe bei Depressionen, Stress und Kreativlosigkeit.

Diese Farbe hilft außerdem Schlafmützen und Morgenmuffeln dabei leichter aus den Federn zu kommen. Durch Orange wird ebenfalls dein Appetit angeregt, wenn Du also schon Mühe hast, dein Gewicht zu halten ist Orange nicht die beste Wahl.

Gelb

Gelb ist die Farbe der Sonne und wirkt auch vergleichbar. Gelb muntert dich auf und vertreibt trübe Stimmung. Außerdem ist Gelb die ideale Farbe zum Denken, sie fördert deine Intelligenz und deine Konzentration.

Gelb regt deinen Geist an und unterstützt dich beim Lernen. Außerdem stärkt Gelb deine Nerven und hilft bei Ängsten, Spannungen, Unlust und Niedergeschlagenheit.

Grün

Grün als Farbe der Natur wirkt auf dich regenerierend und vitalisierend. Grün wirkt ausgleichend auf Körper und Seele. Diese Farbe hat vergleichbare positiven Eigenschaften wie die Natur, sie wirkt harmonisierend, beruhigt und erfrischt zugleich.

Grün stärkt deine Sinne und fördert deine Konzentration. Es hilft dir bei Nervosität, Gereiztheit und bei Schlafstörungen.

Blau

Blau beruhigt und wirkt entspannend. Auch Blau hilft dir beim Einschlafen. Diese Farbe ist gut für deinen inneren Frieden und Stille. Blau fördert Sachlichkeit und Präzision bei deiner Denkarbeit und außerdem die Kommunikation. Wenn Du also ein Gespräch führen willst, ist eine Umgebung mit viel Blau nicht verkehrt.

Die Farbe Blau hilft bei Schlafproblemen, Unruhe und Nervosität und wenn Du gereizt bist oder oft aggressiv reagierst.

Wann Du Blau lieber meiden solltest:

Blau beruhigt, deshalb solltest Du Blau lieber meiden, wenn Du dich erschöpft oder kraftlos fühlst. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du geistig oder körperlich erschöpft bist.

Auch wenn Du zu depressiven Stimmungen neigst oder oft melancholisch bist, ist Blau keine Farbe für dich. In so einem Fall solltest Du zu stimmungsaufhellenden Farben greifen, wie Orange oder Gelb.

Violett

Violett hat ähnliche Eigenschaften wie Grün, es wirkt ausgleichend und regenerierend. Violett ist eine Farbe die deinen Geist anregt, sie inspiriert dich und unterstützt bei der Meditation.

Wer gerne hin und wieder etwas mehr isst, als es der Figur gut tut, ist mit der Farbe Violett gut bedient, denn sie zügelt den Appetit.

Weiß

Viele sagen Weiß sei keine Farbe, da scheiden sich hier und da die Geister. Jedenfalls vom Blickwinkel des Lichts aus betrachtet ist Weiß alle Farben zusammen.

Weiß ist die Farbe der Reinheit und genau das ist ihre Wirkung auf uns. Weiß wirkt reinigend und fördert Klarheit.

Fazit zur Wirkung von Farben

Farben kannst Du also gezielt einsetzen um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Je nach deiner Tagesform kannst Du dich also mit den optimalen Farben bekleiden oder umgeben.

Vielleicht ist für dich sinnvoll deiner Wohnung ein wenig Farbe zu gönnen. Warum nicht deine Wohnräume je nach deren Zweck entsprechend farblich gestalten. Mehr dazu erfährst Du in meinem Blogbeitrag Die richtige Farbe für deinen Arbeitsplatz.

Farben sind für alle möglichen Bereiche von Bedeutung. Zum Beispiel auf deinem Blog oder deiner Website.  Lies dazu den Blogartikel Farbpsychologie und Webdesign.

In welchen Bereichen setzt Du Farben gezielt ein oder welche Erfahrungen hast Du mit der Wirkung von Farben gemacht?

Ich freue mich auf deinen Kommentar :)

]]>
https://blogsheet.info/die-wirkung-von-farben-auf-koerper-und-geist-17611/feed 2
Kommunikationsprobleme – Wie Du sie erkennst und lösen kannst https://blogsheet.info/kommunikationsprobleme-loesen-17594 https://blogsheet.info/kommunikationsprobleme-loesen-17594#comments Thu, 19 Dec 2013 12:00:10 +0000 http://blogsheet.info/?p=17594 zum Blog-Artikel »]]> Kommunikationsprobleme können in jeder Lebenslage auftauchen, ob privat oder am Arbeitsplatz. Dabei kann eine fehlerhafte Kommunikation weitreichende Auswirkungen haben. Im Privaten ist es oft nur unangenehm und zeitraubend, im Beruflichen kann es dem Unternehmen im schlimmsten Fall eine ganz schöne Stange Geld kosten. Gerade die Arbeitseffizienz leidet öfter, als Du vielleicht erwarten magst durch mangelhafte Kommunikation.

Ich bin hier auf Zahlen des Österreichischen Gallup Instituts gestoßen, das eine Studie zu den wirtschaftlichen Schäden durch Kommunikationsfehler durchgeführt hat.

Die Werte gelten zwar für Österreich, aber die Problematiken in der Kommunikation in Unternehmen dürften in Deutschland vergleichbar sein, so dass diese Studie auch für deutsche Unternehmen interessant sein dürfte.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • fast 2/3 aller österreichischen Unternehmen sehen ihre aktuellen Probleme durch mangelhafte Kommunikation begründet
  • mehr als 1/3 der Unternehmen beklagte wirtschaftliche Schäden durch Fehler in der Kommunikation
  • Von diesen Unternehmen gaben 71 % an, ihre wirtschaftlichen Verluste betrugen bis zu 50.000 Euro und 12 % der Unternehmen bezifferten ihre Schäden sogar von über 50.000 Euro bis zu 100.000 Euro
  • 73 % der Unternehmen gaben an, dass die Ursachen für die wirtschaftlichen Schäden auf unternehmensinterne Kommunikationsprobleme zurückzuführen sind
  • 3/4 aller Unternehmen glaubten, dass sie Kommunikationsfehler durch externe Kommunikationsberater vermeiden könnten

Wie Du siehst, ist eine gut funktionierende Kommunikation das A und O für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und damit für den Erfolg eines Unternehmens. Natürlich gilt das ebenso für den privaten Bereich, je besser die Kommunikation, umso besser funktionieren Freundschaften und Beziehungen.

Häufige Fehler und Probleme bei der Kommunikation

Die folgenden Punkte sind eine Sammlung von häufigen Kommunikationsfehlern und können sich teilweise bedingen.

  • Anweisungen werden nicht klar formuliert
  • Anweisungen werden falsch verstanden
  • Missverständnisse im Allgemeinen
  • Informationen werden fehlinterpretiert
  • Es ist nicht klar, wer was macht
  • Fehlender Informationsfluss unter den Mitarbeiter und Vorgesetzten
  • Mangelnder Informationsfluss zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten
  • Es werden keine Absprachen getroffen

Im Grunde lässt sich sagen, dass sich die Ursache von genannter Problematik auf diese Punkte zurückführen lässt. Nicht berücksichtigt bleiben technische Dinge, die die Kommunikation stören, wie beispielsweise der Ausfall einer Telefonanlage und ähnliches.

Desweiteren können auch verschiedene Muttersprachen zu Schwierigkeiten führen, auf die ich in diesem Blogbeitrag aber nicht weiter eingehen werde.

Was tun bei Kommunikationsproblemen?

In erster Linie ist es wichtig überhaupt zu erkennen, dass die Ursache für Schwierigkeiten in der fehlerhaften Kommunikation liegt. Wie immer ist hartnäckiges Nachforschen und auch Nachhaken bei allen Beteiligten nötig, um dem Problem auf die Spur zu kommen.

Ist erst einmal klar, dass es an der Kommunikation liegt, ist genaues Beobachten angesagt. Dabei sollte nicht nur die Kommunikation der anderen aufmerksam beobachtet werden, sondern auch die eigene.

Wenn einem Fehler bei sich selbst und im Team auffallen, ist es immer hilfreich diese kurz zu notieren, so werden die Kommunikationsfehler bewusster. Außerdem kann das Team gemeinsam so besser ergründen und zusammentragen, welche Probleme am häufigsten auftreten und wo es besonders hapert.

Sind die Kommunikationsprobleme gefunden und festgehalten, geht es daran, die Kommunikation bewusst zu ändern. Das müssen die meisten trainieren und geht häufig nicht von heute auf morgen. Jeder hat seine gewohnte und eingefahrene Art zu kommunizieren,  bewusstes Training kann diese Gewohnheiten auflockern und verändern.

Der rote Faden bei Kommunikationsproblemen

Kommunikationsfehler und Tipps dagegen

Im Folgenden liste ich verschiedene Arten von falscher Kommunikation auf und zeige dir auf, wie es richtig wäre. Wenn Du dich bei dem ein oder anderen Punkt wiedererkennst, gilt es dann, bewusst die richtige Kommunikationsweise anzutrainieren.

Kommunikationsfehler 1: Nicht richtig zuhören

Hörst Du oft nur nebenbei deinem Gesprächspartner zu? Lässt Du dich von anderen Dingen in deinem Umfeld ablenken oder bist Du mit deinen Gedanken schon ganz woanders?

Gerade dann, wenn Du mit einem Problem oder einer Aufgabe intensiv beschäftigt bist, ist es sehr schwer, sich gedanklich davon loszueisen und dem Gegenüber aufmerksam zuzuhören. Das ist umso schwieriger, je weniger das Gespräch mit dem eigenen Problem zu tun hat.

Tipp: Lasse dich ganz bewusst auf das Gespräch ein und blende so weit es geht jedwede Ablenkung in deiner Umgebung aus. Es mag seltsam klingen, aber manchmal kann es vielleicht nötig sein, dass Du dir selbst klar machen musst, was gerade passiert, nämlich dass dir etwas gesagt wird und Du aufmerksam hinhören solltest. Wenn Du etwas nicht verstanden hast, dann frage nach.

Kommunikationsfehler 2: Den anderen missverstehen

Ein häufiges Problem in der Kommunikation sind Missverständnisse. Vor allem, wenn den Beteiligten nicht klar ist, dass ein Missverständnis entstanden ist.

Das passiert in der Regel dann, wenn der Sprecher der Meinung ist, er hätte alles nötige gesagt und der Empfänger glaubt, er hätte genau verstanden, was sein Gegenüber von ihm will. Dabei interpretieren beide das Gesagte einfach nur anders und stellen sich verschiedene Dinge darunter vor.

Missverständnisse bei der Kommunikation

Tipp: Diese Art von Missverständnissen lassen sich im Grunde leicht vermeiden. Du solltest in so einer Situation mit eigenen Worten wiederholen, was Du verstanden hast, so kann dein Gesprächspartner kontrollieren, ob die Informationen auch so bei dir angekommen sind, wie er es gemeint hat.

Bist Du der Informationsgeber, dann fordere deinen Gesprächspartner am Ende dazu auf zu wiederholen, was er verstanden hat. Um noch sicherer zu gehen und möglichst wenig Arbeitszeit zu vergeuden, kann nach jedem Arbeitsschritt Rücksprache gehalten werden, ob die Arbeit immer noch in die richtige Richtung verläuft.

Kommunikationsfehler 3: Unklare Aussagen

Ein weiteres großes Problem in der Kommunikation sind unklare Aussagen. Oft fallen solche Sätze, die in verschiedene Richtungen interpretiert werden können, in aller Hektik im Vorbeigehen.

Wenn gerade Stress herrscht und die beteiligten Gesprächspartner unter Zeitmangel leiden, wird das Nachfragen meist vergessen und hinterher weißt Du dann nicht, was Du jetzt eigentlich tun sollst.

Ein Beispiel: Ein Arbeitskollege kommt herein, holt etwas aus dem Aktenschrank und sagt halb im Hinausgehen: „Die Meier GmbH hat einen neuen Auftrag hereingegeben“ Diese Aussage kann nun in verschiedene Richtungen interpretiert werden:

  • Diese Info bedeutet einfach nur, dass Du dich freuen sollst, weil das Unternehmen einen neuen Auftrag ergattert hat.
  • Du sollst dir die Unterlagen besorgen und dich um den Kunden kümmern.
  • Du sollst deinem Kollegen die Unterlagen bringen.
  • Du sollst dich darauf vorbereiten, dass dein Kollege bald auf dich zukommen wird um ein Projektteam in dieser Sache zu bilden.
  • usw.

Du siehst, den Interpretationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Tipp: Bei solchen Aussagen hilft in der Regel nur sofortiges Nachfragen, was denn nun überhaupt gemeint ist. Wartest Du damit, ist das Thema häufig bald wieder vergessen und im schlimmsten Fall hat der Sprecher bestimmte Erwartungen an dich, die Du dann natürlich nicht erfüllst, weil Du nicht hellsehen kannst.

Anders herum solltest Du immer darauf achten, dass Du unmissverständlich klar machst, was Du mit deinen Aussagen genau bezwecken willst.

Fazit zu Kommunikationsproblemen

Die Fehler, die Du bei deiner Kommunikation machen kannst, sind oft nur klein, haben aber meist eine große Auswirkung. Jedoch ist es gar nicht so schwer, die Kommunikation zu verbessern.

Die Ursachen einzugrenzen, die Problematik bewusst zu machen und ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit können schon Wunder wirken. Ich hoffe die Tipps helfen dir und deinem Team bei  Kommunikationsproblemen.

Welche Strategien für eine gute Kommunikation hast Du?

]]>
https://blogsheet.info/kommunikationsprobleme-loesen-17594/feed 0
5 Tipps gegen Aufschieberitis und Prokrastination https://blogsheet.info/tipps-aufschieberitis-prokrastination-17431 https://blogsheet.info/tipps-aufschieberitis-prokrastination-17431#comments Fri, 13 Dec 2013 12:00:20 +0000 http://blogsheet.info/?p=17431 zum Blog-Artikel »]]> Wäre das nicht ein gutes Gefühl jederzeit seine Aufgaben sofort erledigen zu können um danach sein Leben in vollen Zügen zu genießen? Eigentlich wäre es ganz einfach: Hinsetzen und einen Plan machen, die Aufgaben erledigen, fertig. Für viele Menschen ist es leider nicht so einfach, sie leiden unter hartnäckiger Aufschieberitis und stehen dadurch vor allem sich selbst im Wege.

Im gestrigen Blogartikel habe ich über die Verschieberitis bzw. Prokrastination und deren möglichen Ursachen berichtet. Heute stelle ich dir die versprochenen Tipps gegen Aufschieberitis vor.

Noch ein Wort, bevor es mit den Tipps losgeht:

Bei sehr hartnäckigen Fällen von Prokrastination kann es sein, dass auch die allerbesten Tipps und Ratschläge nicht mehr helfen können. Der Betroffene ist dann besser damit beraten sich professionelle Hilfe bei einem entsprechenden Facharzt zu holen.

Aufschieberitis

Viele Aufschieber jedoch gehören zu den leichten bis mittelschweren Fällen von Prokrastination. Diesen Menschen können die genannten Tipps oft schon ein ganzes Stück weiter helfen.

Tipp 1: Die 9 Minuten Regel

Der erste Tipp kommt vom Psychotherapeuten Roland Kopp-Wichmann, den ich auf seinem Blog gefunden habe. Kopp-Wichmanns Strategie gegen Prokrastination ist denkbar einfach und geht so:

  1. Du malst dir ein schönes großes Schild mit der Aufschrift „Hier wird gestreikt“ und hängst es gut sichtbar auf. Am besten an dem Ort, wo die unangenehme Arbeit lauert, die Du so erfolgreich vor dir herschiebst.
  2. Als nächstes nimmst Du dir für die ungeliebte Arbeit 9 Minuten Zeit und fängst an, etwas dafür zu tun. Du sollst nicht mehr als 9 Minuten daran arbeiten, weniger ist ok, aber nicht mehr.
  3. Auf diese Weise widmest Du der Aufgabe jeden Tag ihre 9 Minuten.

Der Trick dabei ist, dass dir bald die vorgeschriebene Zeit nicht mehr reicht und Du dann doch mehr machst, als Du eigentlich „darfst“. Durch diese kleine Selbstüberlistung hast Du die Aufgabe bald erfolgreich gemeistert.

Aber auch wenn Du bei den 9 Minuten täglich bleibst, kommst Du trotzdem voran und hast irgendwann die Aufgabe hinter dich gebracht. Das sollte dir eine ordentliche Dosis Motivation für die nächste Aufgabe verschaffen.

Tipp 2: Liste abhaken

Sicherlich eines der tollsten Dinge überhaupt für Menschen mit Aufschieberitis ist, einen schönen grünen Haken hinter eine erledigte Aufgabe zu setzen. Damit Du das möglichst oft tun kannst, erstelle dir eine entsprechende Liste mit kleinen Aufgaben.

Dazu unterteilst Du größere Arbeiten in möglichst kleine Teilaufgaben, die für dich einfach zu erledigen sind. Die einzelne Aufgabe sollte so klein sein, dass Du sie in wenigen Minuten erledigen kannst. Sie sollte dabei auch möglichst konkret beschrieben werden.

Ein Beispiel:

Mit dem Aufräumen tun sich viele schwer. Manchmal ist das Chaos so groß, dass man gar nicht weiß wo man anfangen soll. Die To-do-Liste um Ordnung in die Wohnung zu bekommen sollte nicht lauten: Wohnung aufräumen.

Das ist viel zu ungenau und Du kannst gar nicht einschätzen, wie lange das dauern könnte. Auch aufzuschreiben: Wohnzimmer aufräumen, Bad putzen, Küche sauber machen usw. führt nicht zum Ziel. Deine Liste sollte beispielsweise so lauten:

1. Tisch abräumen

2. Teller leer kratzen

3. Essensreste aus den Töpfen entsorgen

4. Geschirr in die Spülmaschine räumen

5. Spülmaschine anschalten

6. Herdplatten putzen

7. Tisch abwischen

usw.

Du siehst, diese Arbeiten sind relativ konkret formuliert und Du kannst minütlich eine Aufgabe abhaken. Dieses Abhaken von lästigen Aufgaben motiviert ungemein und gibt Schwung für die Nächste.

Viele kleine Erfolgserlebnisse bringen dich voran. Der riesengroße, unüberwindlich scheinende Berg namens „Wohnung aufräumen“ ist einer handhabbaren Liste gewichen.

Mache die Liste gerade am Anfang nicht zu lang. Das Wichtigste ist, dass Du deine Liste an Arbeiten bewältigen kannst. Erstelle einfach für den nächsten Tag eine weitere kleine Liste und sei stolz, wenn Du auch diese schaffst. Irgendwann ist dann die Wohnung komplett aufgeräumt.

Tipp 3: Freunde einbeziehen

Manche Menschen brauchen oft einfach nur genügend Druck, um eine Aufgabe erledigen zu können. Denke an das Beispiel aus dem ersten Blogbeitrag zu Aufschieberitis – an die Studenten, die erst ihre Hausarbeiten in der letzten Nacht vor dem Abgabetermin erledigen, weil sie ohne Druck sonst nichts zustande bringen.

Wenn Du deine Freunde oder Familie mit einbindest, dann kannst Du vielleicht den nötigen Druck aufbauen, vorausgesetzt Du gehörst zu diesem In-letzter-Minute-Typ.

Erzähle deinen Freunden von deiner Aufgabe, wie Du sie bewältigen wirst und vor allem wann Du damit fertig sein wirst. Wenn jemand von deinem Vorhaben weiß, erzeugt das alleine schon einen gewissen Druck. Denn Du willst sicherlich bei Nachfragen nicht sagen müssen, dass Du noch nichts geschafft hast.

Diesen Effekt verstärken kannst Du, indem Du mit deinem Freund eine Wette abschließt. Wette darum, dass Du deine Aufgabe wie vorgegeben im festgelegten Zeitrahmen bewältigen wirst. Ein Wettgewinn spornt zusätzlich an.

Tipp 4: Du musst nicht perfekt sein

Ein Grund für Prokrastination kann Perfektionismus sein. Etwas absolut perfekt machen zu wollen ist aber in den meisten Fällen ein Fass ohne Boden. Die letzten Feinheiten, der letzte Schliff dauert ewig und Du wirst einfach nicht fertig, weil immer wieder ein Detail noch weiter verbessert werden kann. Kein Wunder, dass viele Perfektionisten irgendwann aufgeben oder eben auch gar nicht erst anfangen.

Um aus dieser Perfektionsfalle herauszufinden, solltest Du dir im ersten Schritt bewusst werden, dass Du zu diesem übertriebenen Perfektionismus neigst. Desweiteren ist es wichtig zu erkennen, dass dein unbedingter Wille alles perfekt zu machen eine Ursache für deine Aufschieberitis ist.

Aufschieberitis und Perfektionismus

Selbsterkenntnis ist immer der erste Schritt zur Besserung. Also heißt es anschließend, dir selbst klar zu machen, dass Du eben nicht perfekt sein musst. Es gibt natürlich auch Aufgaben, die sollten perfekt ausgeführt werden, wie zum Beispiel ein chirurgischer Eingriff, aber diese Arbeiten lassen wir an dieser Stelle außen vor. Der ganz normale Durchschnittsmensch im Kampf mit seinen alltäglichen Aufgaben muss in aller Regel nicht perfekt sein.

Bevor Du eine Aufgabe beginnst, überlege dir genau, was Du mit der Erfüllung der Aufgabe erreichen willst. Definiere dieses Ziel genau und halte es schriftlich fest. Dann überlege dir, welches Niveau der Arbeit für dieses Ziel ausreichend ist, also mit welchen minimalsten Anstrengungen Du dieses Ziel erreichen kannst. Schreibe dir auch das möglichst genau auf.

Anschließend machst Du dir nach Grundlage deiner Definitionen einen Plan was Du bis wann erledigen wirst. Je komplexer deine Aufgabe ist, umso weiter solltest Du sie in Teilaufgaben unterteilen und Meilensteine festlegen.

Während Du deinen Plan machst, behalte immer deine Aufzeichnungen im Auge, damit Du nicht „zu viel“ Arbeit planst und wieder über dein Ziel hinausschießt. Während Du an deiner Aufgabe arbeitest, mache dir zwischendurch auch immer wieder klar, wie viel Du tun musst. Dabei helfen dir deine Aufzeichnungen. Tue also nicht mehr als nötig, Du willst die Aufgabe angemessen erledigen und nicht perfekt.

Tipp 5: Belohne dich selbst

Belohnungen sind wichtig, denn sie geben dir ein gutes Gefühl und motivieren dich. Auch hier ist es wichtig, dass Du deine Aufgabe genau definierst und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die Arbeit abgeschlossen ist. Denn nur wenn eine Aufgabe wirklich fertig ist, soll es auch die Belohnung geben.

Wenn eine Aufgabe komplexer ist, dann unterteile sie in Teilschritte und lege für jeden Teilschritt eine Zieldefinition fest. Wenn ein Teilschritt geschafft ist, gibt es dafür dann eine kleine Belohnung und wenn die gesamte Aufgabe erledigt ist, dann freue dich auf eine entsprechend größere Belohnung.

Aufschieberitis bezwingen

Fazit zu Tipps gegen Aufschieberitis und Prokrastination

Des Pudels Kern ist einfach, dich selbst zu motivieren – und dich ein wenig selbst zu überlisten 😉 Die oben genannten Tipps helfen dir hoffentlich dabei. Kombiniere deine Lieblingstipps miteinander um die Effekte gegen die verflixte Aufschieberitis zu verstärken.

Mit welcher Strategie gehst Du erfolgreich gegen Prokrastination vor?

]]>
https://blogsheet.info/tipps-aufschieberitis-prokrastination-17431/feed 0
Verschieberitis oder Prokrastination – Was ist das? https://blogsheet.info/verschieberitis-prokrastination-17400 https://blogsheet.info/verschieberitis-prokrastination-17400#comments Thu, 12 Dec 2013 12:00:26 +0000 http://blogsheet.info/?p=17400 zum Blog-Artikel »]]> Gehörst Du zu den Menschen, die ständig sagen „Das hat noch Zeit“ oder „Das mache ich morgen“? Fallen dir meist nur Argumente gegen eine wichtige Tätigkeit ein, selten welche dafür? Erledigst Du Aufgaben oft erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist und mogelst dich gerade noch so durch?

Wenn das auf dich zutrifft, dann könntest Du unter Verschieberitis bzw. Prokrastination leiden.

Was ist Verschieberitis oder Prokrastination?

Die Prokrastination, umgangssprachlich auch Verschieberitis oder Aufschieberitis genannt, ist die wissenschaftliche Bezeichnung für ein pathologisches Aufschiebeverhalten. Du verschiebst notwendige Arbeiten immer wieder, anstatt sie frühzeitig zu erledigen. Das kann so weit gehen, dass Du es erst schaffst deine Aufgaben in Angriff zu nehmen, wenn es überhaupt nicht mehr anders geht.

“Die Menschen, die etwas von heute auf morgen verschieben, sind dieselben, die es bereits von gestern auf heute verschoben haben.”

Peter Ustinov

Sehr ausgeprägt prokrastinierenden Studenten beispielsweise beginnen ihre Hausarbeiten erst knapp vor dem Abgabetermin. Zwei Tage und Nächte wird durchgeschrieben und irgendwie irgendetwas zusammengeschustert, damit der betroffene Student den Termin irgendwie noch einhalten kann.

In ganz schweren Fällen der Prokrastination kann es letztendlich dann doch zum Scheitern kommen.

Verschieberitis kann zwar die unterschiedlichsten Ursachen haben, das Symptom bleibt aber immer das gleiche – Aufgaben wiederholt ohne zwingenden Grund vor einen herschieben. Prokrastination kann auch eine Begleiterscheinung von Depression oder Burnout sein, denn gerade in solchen Situationen fällt den Betroffenen ein zielgerichtetes Handeln oft extrem schwer.

Durch Verschieberitis wird der Berg an Aufgaben immer höher

Ursachen der Verschieberitis

Für Prokrastination gibt es nicht die eine immer zutreffende Ursache, für Verschieberitis kann es verschiedene Gründe geben. Von Mensch zu Mensch können die Ursachen höchst unterschiedlich sein. Hier sind einige häufige Ursachen für Verschieberitis.

Vorbilder

Kennst Du es von deiner Familie vielleicht nicht anders, als dass deine Mutter oder dein Vater viel vor sich hergeschoben oder immer wieder wichtige Dinge auf morgen vertagt haben? Bei Menschen denen keine andere Verhaltensweise vorgelebt wurde, liegt es nahe, dass sie eine mögliche Verschieberitis in ihrer Jugend von ihren Eltern abgeschaut und übernommen haben.

Es kann aber auch der andere Fall gewesen sein. Nämlich, dass die Eltern immer sehr korrekt und überpünktlich mit allen Angelegenheiten waren. Was im Grunde ein gutes Vorbild sein sollte, nur in manchen Fällen kann die Sache einen Haken haben und den Sprössling zum gegenteiligen Verhalten verleiten. Und zwar dann, wenn sich die Pünktlichkeit und der Arbeitsfleiß negativ auf das Familienleben auswirkte.

Zum Beispiel durch zu wenig Zeit, durch ständige Ungeduld usw. Die nächste Generation beschließt dann, es anders zu machen als die Eltern und verfällt dabei oft in das andere Extrem. Derjenige entwickelt eine Prokrastination, nur um genug Zeit für seine Familie zu haben.

Perfektionismus

Viele Menschen wollen immer alles perfekt machen. Weil sie glauben, dass ihnen etwas nicht gut genug gelingen wird, schieben sie es lieber vor sich her. Stattdessen machen sie dann lieber die Dinge, die sie perfekt beherrschen. Manchmal kann aber auch die Angst davor, die Aufgabe nicht perfekt meistern zu können so groß sein, dass sie erst gar nicht anfangen.

Möglich ist auch, dass diese Perfektionisten eine Arbeit zwar beginnen, aber dann schnell wieder fallen lassen und verschieben, sobald sie merken, dass die Arbeit ihnen nicht optimal von der Hand geht.

Angst

Die Angst davor, etwas nicht perfekt zu machen, habe ich im vorhergehenden Absatz bereits angesprochen. Es sollte klar sein, dass es in der Regel nicht möglich ist, etwas wirklich absolut perfekt zu erledigen. Es gibt meist immer eine Kleinigkeit, zumindest ein winziges Detail, was man hätte besser machen können.

Der Perfektionist läuft also häufig Gefahr seine Aufgaben zu prokrastinieren, eben weil Perfektionismus ein unrealistisches und kaum zu erreichendes Ziel darstellt.

Eine weitere ernst zu nehmende Angst die häufig zu Verschieberitis führt, ist die generelle Angst vor dem Versagen. Hierbei ist der Anspruch nicht unbedingt gegeben, etwas möglichst perfekt zu machen, aber immerhin in einer angemessenen und akzeptablen Weise. Die Angst vor dem Versagen kann dabei die Betroffenen so sehr lähmen, dass sie sich nicht an die Aufgabe herantrauen und sie immer wieder verschieben.

Angst als Ursache von Prokrastination (Verschieberitis)

Auch die Angst davor die falsche Entscheidung zu treffen, zieht häufig eine Verschieberitis nach sich. Die Betroffenen grübeln zwar die ganze Zeit darüber nach, wie sie sich entscheiden sollen, gehen aber zwangsläufig die Sache nicht an, weil einfach die notwendige Entscheidung fehlt.

Solche Menschen „überschlafen“ ihre Entscheidung manchmal so lange, bis sie sich nicht mehr entscheiden müssen. Dann hat das Umfeld letztendlich eine Entscheidung herbeigeführt oder die ganze Sache ist im Sande verlaufen.

Ablenkung

Viele Menschen neigen dazu Aufgaben zu verschieben, nicht nur weil sie unangenehm sind, sondern weil es immer etwas gibt, was interessanter ist.
Häufig sind es die neugierigen und aufgeschlossenen Menschen, die für sie interessanten und unerwartet auftauchenden Informationen nicht widerstehen können. Ein häufiger Gedanke dabei ist, dass später immer noch die Zeit da ist die Aufgabe zu erledigen.

Nicht Nein sagen können

Wer Aufgaben oder Arbeiten annimmt, die er im Grunde gar nicht machen möchte, kommt eher in die Versuchung diese Dinge zu verschieben. Derjenige hat sich dadurch manchmal auch mehr Arbeit aufgehalst, als er zeitlich bewältigen kann, nur weil er unfähig ist Nein zu sagen.

Die Fremdaufgaben sind in der Regel für viele Menschen sehr viel weniger wichtig als die eigenen Erledigungen. Durch die geringere Priorität landen diese Gefälligkeitsarbeiten dann immer wieder am Ende der To-do-Liste.

Wer ist besonders anfällig für Prokrastination?

Menschen, die ihre Zeit frei einteilen können, sind prädestiniert für Prokrastination. Wenn wenig Druck dahinter steht und keine Meilensteine vorgegeben werden, dann ist es ein Leichtes, Aufgaben immer wieder zu verschieben. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Studenten, Selbständige oder Freiberufler.

Zwar gibt es auch für diese Personengruppen Abgabetermine – für die fertigen Hausarbeiten, für die fertiggestellten Projekte usw. – aber bis zu diesem Zeitpunkt X kann fleißig verschoben werden.

Die oben beschriebene Situation der prokrastinierenden Studenten, die ihre Hausarbeit auf den allerletzten Drücker in einem 48-Stunden-Marathon direkt vor dem Termin hektisch zusammenschreiben, ist dafür ein gutes Beispiel.

Der Weg zur Prokrastination oder Verschieberitis

Kannst Du Verschieberitis wirksam bekämpfen?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Prokrastination ist nicht leicht zu behandeln und kann ähnlich problematisch sein, wie die Behandlung einer Depression oder anderen psychischen Störungen.

Professor Joseph Ferrari, einer der weltweit führenden Experten für Prokrastination, sagt zu diesem Thema: Prokrastination ist kein Problem von Zeitmanagement oder Planung. Jemandem der prokrastiniert zu sagen, er solle sich einen Wochenplaner kaufen, ist so wie jemandem mit einer chronischen Depression zu sagen, er solle einfach fröhlich sein.

“Telling someone who procrastinates to buy a weekly planner is like telling someone with chronic depression to just cheer up”

Die Verschieberitis kann in schweren Fällen das Leben stark beeinträchtigt und eine Besserung ist oft schwierig zu erreichen. Dennoch gibt es einige Tipps und Ansatzpunkte um der Verschieberitis entgegen zu wirken, die ich dir natürlich nicht vorenthalten will. Diese Tipps gegen Prokrastination erscheinen morgen in einem weiteren Blogartikel.

Fazit zur Verschieberitis

Die Prokrastination ist ein sehr interessantes aber auch komplexes Thema.

Leidest Du selbst unter dieser vermaledeiten Verschieberitis oder kennst Du jemanden? Hast Du vielleicht schon eine eigene Strategie entwickelt, um nicht zu viel zu verschieben? Oder verschiebst Du nur hin und wieder und kommst damit gut zurecht?

Ich freue mich auf deine Meinung und deine Erfahrungen mit der Verschieberitis.

]]>
https://blogsheet.info/verschieberitis-prokrastination-17400/feed 1