Tipps zu Kreativität und Ideenfindung - Die richtigen Gewohnheiten entwickeln

Tipps zu Kreativität und Ideenfindung – Die richtigen Gewohnheiten entwickeln [Update]

Dies ist der erste Teil zur Artikelserie zum Thema: Wie förderst Du deine Kreativität und Ideenfindung. Du kennst das sicherlich auch: Du brauchst dringend eine Idee, aber die eigene Kreativität will nicht so richtig und die ersehnten Geistesblitze bleiben einfach aus.

Je mehr Du dich anstrengst, umso weniger fällt dir ein, Du findest noch nicht einmal einen Ansatz, keinen einzigen Punkt, wo Du irgendwie anfangen könntest. Es gibt nur das berüchtigte und gefürchtete leere weiße Blatt einhergehend mit der Leere in deinem Kopf.

Wie kommst Du nun aus dieser Situation heraus, bzw. wie schaffst Du es trotz Blockade und Zeitdruck doch noch eine geeignete Idee zu entwickeln? Wenn Du erst einmal an diesem Punkt angekommen bist, dann ist es quasi schon zu spät.

Viel besser wäre es vorzusorgen, damit Du im falschen Moment nicht in die Verlegenheit kommst nicht mehr weiter zu wissen. Im Folgenden und auch in weiteren Artikeln gebe ich dir einige Tipps wie Du deine Kreativität und Ideenfindung sinnvoll unterstützt.

Der erste Schritt: Entwickel die richtigen Gewohnheiten

  • Halte deine Ideen sofort fest

Wäre es nicht eine tolle Sache, bereits einen Stapel Ideen in der Schublade zu haben von denen Du dich inspirieren lassen könntest? Oder vielleicht sogar in besagtem Stapel eine Idee zu finden, die Du bereits vor einiger Zeit notiert hattest und die jetzt perfekt zum aktuellen Thema passt?

So gut wie jeder hat Momente, in denen ihm aus dem Nichts die großartigsten Ideen durch den Kopf schießen. Ärgerlich ist es dann, wenn Du deine spontanen Geistesblitze ganz oder teilweise wieder vergessen hast, bevor Du sie irgendwo festhalten konntest.

Sorge also dafür, dass Du immer ein Notizbuch und einen Stift bei dir hast, egal wohin Du gehst. Anstatt Papier kann es natürlich auch jedes andere für Notizen geeignete Gerät sein, z.B. dein SmartPhone, hauptsache es ist für dich angenehm damit zu arbeiten und nicht zu unbequem es bei dir zu tragen. In so einem Fall „vergisst“ Du es nämlich oft und gerne zuhause.

Mache dir Notizen, egal wo es dir gefällt

Diese Notizutensilien sollten unbedingt so handlich und ortsunabhängig sein, dass Du sie ständig in Reichweite haben kannst, egal wo – am Arbeitsplatz, Zuhause, im Restaurant, bei Freunden, bei deinem Hobby und sogar auf deinem Nachttisch.

Wenn dir eine Idee durch den Kopf schießt, dann schreibe sie auf und zwar sofort! Wenn es irgendwie geht, lass alles stehen und liegen, unterbrich das, was Du gerade tust und schreibe deine Gedanken unbedingt auf. Notiere soweit wie möglich alle Details.

Verschiebe es nicht auf gleich, Du glaubst gar nicht wie viel Du bis dahin wieder vergessen hast, oder wie schnell Du gar vergisst überhaupt etwas zu notieren. Viele Menschen vergessen sogar alles und dann ist die Idee futsch. Besonders ärgerlich, wenn es eine recht innovative Idee war, denke nur einmal darüber nach, was noch daraus hätte werden können.

  • Nutze die Inspiration des Morgens

Morgens wenn die Sonne aufgeht, ist für viele Menschen eine sehr inspirierende Zeit. Wenn Du dich frisch und ausgeruht fühlst, dein Kopf noch frei ist von den Problemen des Tages, die Hektik noch weit entfernt liegt, dann ist bei einer heißen Tasse Kaffee oder Tee der richtige Augenblick deine Gedanken fließen zu lassen und offen zu sein für deine Kreativität und Ideenfindung – 15 bis 30 Minuten sind dafür ausreichend.

Morgens wenn die Sonne aufgeht, ist für viele Menschen eine sehr inspirierende Zeit.

Wenn dir neue Ideen in den Sinn kommen, schreibe sie gleich auf oder mache Skizzen, oder wie auch immer Du deine Gedanken festzuhalten pflegst.

Falls die kreativen Gedanken ausbleiben ist es nicht schlimm, vielleicht kommen sie am nächsten Morgen oder am darauf folgenden. Diese Zeit soll auf gar keinen Fall als Zwang gesehen werden, sondern einfach eine Gelegenheit bieten deinen grauen Zellen freien Lauf zu lassen – egal, was dabei herauskommt. Denn am Morgen ist für ein derartiges „Brainstorming“ noch die Ruhe gegeben.

Abends bist Du sicherlich viel zu sehr mit den Geschehnissen des Tages beschäftigt und damit, diese zu verarbeiten. Bei so einer inneren Ablenkung ist die Ideenfindung ausgesprochen schwer. Viele Menschen werden meist zusätzlich noch von aufkommender Müdigkeit geplagt. Nicht selten sind als Folge eines anstrengenden Tages Kopfschmerzen und damit der Misserfolg vorprogrammiert.

Dann hilft dir nur weg vom Grübeln, loslassen, zur Ruhe kommen und schlafen. Am nächsten Morgen, frisch und ausgeruht, sieht die Welt wieder ganz anders aus und auch die Ideenfindung funktioniert gleich viel besser.

  • Mache bewusst Notizen am Abend

Der Abend muss natürlich nicht immer mit Müdigkeit ausgefüllt sein. Vielleicht gehörst Du zu den Menschen die eher, nachdem Du den ganzen Tag über auf vollen Touren gearbeitet und viel geschafft hast, gegen Abend immer noch „aufgedreht“ bist. Dein Kopf ist noch voll mit Ideen, mit Plänen und Projekten.

Jedoch jetzt noch weiter zu arbeiten und das eine oder andere unbedingt fertig machen zu wollen ist nicht immer gut. Nach einem langen Tag musst Du auch irgendwann zur Ruhe kommen. Dann aber den PC herunter zu fahren oder den Laptop zu schließen und versuchen abzuschalten ist aber auch nicht einfach. Im Kopf wirbelt es weiter, die Gedanken halten einen gnadenlos wach und die Nacht wird sehr unruhig.

Was dir in so einer Situation gut helfen kann ist folgendes: Schreibe deine Ideen und Gedanken am Ende des Tages auf. Notiere alles, was dich noch beschäftigt, sei es das, was Du am folgenden Tag oder auch demnächst erledigen willst oder vielleicht Anregungen für neue Projekte. Danach kannst Du deine Notizen beruhigt weglegen, nichts ist verloren – alles Wichtige ist griffbereit festgehalten für morgen, wenn Du wieder „voll aufdrehen“ kannst.

Dieses „sich Dinge aus dem Kopf zu schreiben“ hilft dir zu entspannen und deine Gedanken unbesorgt loszulassen. Lege mit den Notizen auch dein Gedanken-Knäuel zur Seite, denn Erholung ist unabdingbar für deine Gesundheit und ein kreatives Oberstübchen.

Fazit:

Gute Gewohnheiten sind die Grundlage für mehr Kreativität und Ideenreichtum. Dies waren die ersten drei Anregungen für neue Verhaltensweisen, die zu deiner Gewohnheit werden sollten 🙂

Welche Gewohnheiten pflegst Du um deiner Kreativität und Ideenfindung auf die Sprünge zu helfen? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

3 Comments

  • Vanderelbe

    28. Februar 2014

    Was bei mir der Seegen ist, ist zugleich auch die Qual. Bei mir fliegen ständig neue Ideen zu, die ich immer sofort notiere. Oft einfach schnell in das richtige WP Projekt als Artikel-Entwurf. Unterwegs auch gerne mal in die App Keep oder Evernote. Bei Evernote kann ich auch schnell Skizzen anlegen. Ist also auf jeden Fall empfehlenswert, ohne jetzt dafür explizit Werbung zu machen. Wer lieber Papier in der Hand hat, kann dies natürlich auch nutzen 🙂

    Gruß
    Stefan

  • Marco

    17. März 2014

    Ich finde ja Tip Nummer 1 ganz wichtig, egal wie banal er sein mag. Aber etwas sofort aufzuschreiben, wenn es einem einfällt finde ich schon sehr hilfreich.

    Wenn man es versucht, sich seine Geistesblitze zu merken, verwässern sie und man vergisst entscheidende Teile der Ideen, die man hatte.