WordPress installieren und konfigurieren - Eine Anleitung

WordPress installieren und konfigurieren – Eine Anleitung

Du hast Dich für WordPress als Blogsystem bzw. Content Management System entschieden? Dann gratuliere ich Dir zu einer weisen Entscheidung. Es gibt weltweit mittlerweile über 50 Millionen WordPress-Installationen und das nicht ohne Grund. Schließlich ist WordPress schnell zu erlernen und in der Regel auch einfach zu installieren.

Nicht umsonst rühmt sich WordPress gerne mit seiner „5-Minuten-Installation“. Doch so einfach die Installation von WordPress für Profis auf den ersten Blick erscheinen mag, für ungeübte Blogger kann es beim Installieren von WordPress und der anschließenden Konfiguration einige Stolperfallen geben.

Damit Du ohne Probleme deinen Blog erstellen kannst, gebe ich Dir im folgenden Blogartikel eine ausführliche Anleitung sowie Tipps und Tricks um WordPress zu installieren sowie zu konfigurieren. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen, Umsetzen und Bloggen mit WordPress.

1. Die Wahl deiner WordPress-Variante

Bevor wir uns gemeinsam an die Installation von WordPress heranwagen ist es ratsam, dass Du dir überlegst, ob Du WordPress wirklich selbst hosten möchtest oder lieber auf die fertige Lösung von Auttomatic zurückgreifen möchtest. Um dich bei deiner Entscheidung zu unterstützen, haben wir Dir die Unterschiede zwischen wordpress.com und wordpress.org übersichtlich aufbereitet.

Solltest Du dich für wordpress.com entscheiden, ist der Blogartikel hier schon für dich beendet und ich bedanke mich recht herzlich für deinen Besuch. Vergiss nicht dich in unseren Newsletter einzutragen für weitere wertvolle Blogger-Tipps. 🙂 Solltest Du dich für die eigenständige Lösung von WordPress entscheiden, dann geht es nun flugs weiter.

2. WordPress auf Deutsch oder Englisch?

Auch bei dieser Frage scheiden sich bei vielen Bloggern die Geister. Grundsätzlich ist das Web englisch und es ist sinnvoll sich an die englische Sprache im Internet zu gewöhnen. Auch für die Arbeit mit WordPress kann es Dir nicht schaden mit den entsprechenden englischen Begriffen firm zu sein, denn viele gute Tipps rund um WordPress wirst Du bei den angelsächsischen Blogger-Kollegen und Kolleginnen finden. Die Sprachwahl hängt grundsätzlich von deiner Vorliebe ab und ist von Blogger zu Blogger individuell. Unter den folgenden Links kannst Du Dir nun die aktuelle Version von WordPress herunterladen:

Ich werde in diesem Tutorial die deutschsprachige Version von WordPress verwenden, da aus der Erfahrung heraus doch sehr viele Menschen mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß stehen.

3. Weitere hilfreiche Tools, um WordPress zu installieren

Neben WordPress als Blogsoftware benötigst Du noch ein Programm um Dateien zu bearbeiten und einen sogenannten FTP-Clienten. FTP steht für File Transfer Protokoll und ist ein Protokoll für die Dateiübertragung über Netzwerke, die das Internet Protocol (IP) verwenden. Die folgenden Programme sind grundsätzlich zu empfehlen:

Du kannst für das Tutorial selbstverständlich auch Tools deiner Wahl verwenden.

4. WordPress installieren per Installer oder manuell?

Um WordPress auf deinem Webspace zu installieren, können viele Wege nach Rom führen. Viele Webhoster bieten ihren Kunden eine sogenannte 1-Klick-Installation an, die alle notwendigen Schritte für Dich unternimmt. Dieser Weg ist der Einfachste, kann aber auch zu einigen Problemen bzw. Einschränkungen führen, die je nach gewähltem Webhoster unterschiedliche Ausmaße annehmen können. Einige davon in der folgenden Liste. Der Einfachheit halber nicht den einzelnen Hostern zugeordnet und unsortiert:

  • Es werden ungewollt weitere Plugins installiert
  • Der Loginname wird vorgegeben
  • Das Passwort wird vorgegeben
  • Die Software ist nicht aktuell
  • Fehlender Datenbankzugriff
  • Verzeichnisse können per FTP nicht gelöscht werden aufgrund der Rechtestruktur

Ich installiere WordPress immer manuell, aber auch eine WordPress-Installation über eine 1-Klick-Installation kann zum Erfolg führen. Schauen wir uns exemplarisch die 1-Klick-Installation von Alfahosting an.

5. Die schnelle WordPress-Installation mit Alfahosting

Solltest Du dein Webhosting bei Alfahosting haben oder dich für diesen Anbieter entscheiden, findest Du den WordPress-Installer im Backend deines Kundenbereichs. Logge dich zuerst in das Kundencenter mit deinem Benutzernamen und Passwort ein.

Alfahosting Login

Abbildung 5.1 – Alfahosting Login

Anschließend wählst Du im linken Menü den Reiter „meine Tarife“ aus. Dadurch öffnet sich eine Übersicht deiner aktuellen Tarife und Pakete bei Alfahosting.

Abbildung 5.2 - Tarif auswählen

Abbildung 5.2 – Tarif auswählen

Das gewünschte Paket auswählen und Du wirst zur Übersicht mit verschiedenen Zugangsdaten und Einstellungsmöglichkeiten weitergeleitet. Hier wählst Du den Reiter „Software“ aus und kannst anschließend WordPress mit einem Klick installieren.

Abbildung 5.3 -  WordPress 1-Klick-Installation von Alfahosting

Abbildung 5.3 – WordPress 1-Klick-Installation von Alfahosting

Im nächsten Schritt werden noch einige Daten und Einstellungen abgefragt. Grundsätzlich kannst Du hier die Standardeinstellungen nutzen. Folgende Möglichkeiten der Konfiguration deiner WordPress-Installation hast Du an dieser Stelle:

  • Auswahl der WordPress-Version
  • Auswahl des Installationsordners von WordPress
  • Neue Datenbank erstellen oder eine vorhandene nutzen
  • Deine FTP-Zugangsdaten
  • Die Domain oder Subdomain auf der WordPress installiert werden soll
  • Bestätigung der Lizenzbedingungen und der Installation

Nachdem Du die Installation bestätigt hast, nimmt der Alfahosting-Installer deine WordPress-Installation gemäß deiner Angaben vor.

Abbildung 5.4 - Einstellungen und Start der Installation von WordPress

Abbildung 5.4 – Einstellungen und Start der Installation von WordPress

Im letzten Schritt erhältst Du von Alfahosting deine Zugangspfade und Passwörter für WordPress. Du kannst Dir die Zugangsdaten ausdrucken oder anderweitig speichern. Ich empfehle Dir für die Speicherung deiner Passwörter einen kostenlosen Passwortmanager. Nun kannst Du dich einloggen und theoretisch mit dem Bloggen beginnen.

Abbildung 5.5 - Die Daten für deine WordPress-Installation

Abbildung 5.5 – Die Daten für deine WordPress-Installation

6. Weitere Anbieter für eine WordPress 1-Klick-Installation

Das Angebot dieser einfachen und schnellen Installationsmöglichkeiten von WordPress gibt es selbstverständlich nicht nur bei Alfahosting. Im Grunde ist die Funktionsweise der 1-Klick-Installation bei allen Anbietern gleich, nur die grafische Oberfläche unterscheidet sich von Webhoster zu Webhoster. Hier noch ein paar Screenshots von weiteren 1-Klick-Installationen.

Der Software-Installer bei all-inkl.com

All-inkl.com* ist ein weiterer sehr guter Webhoster bei dem Du mit einem Klick verschiedene Softwaresysteme installieren lassen kannst. Auch hier ist die Installation von WordPress kinderleicht und sollte dich vor keine größeren Probleme stellen.

Abbildung 6.1 - Der Software-Installer von All-Inkl.com

Abbildung 6.1 – Der Software-Installer von All-Inkl.com

WordPress mit einem Klick installieren bei HostEurope

Bei HostEurope* findest Du den 1-Klick-Installer im Administrationsbereich unter dem Menüpunkt Skripte. Auch HostEurope gehört zur Gruppe der Qualitätshoster und ist uneingeschränkt zu empfehlen.

Abbildung 6.3 - WordPress 1-Klick-Installation bei HostEurope

Abbildung 6.2 – WordPress 1-Klick-Installation bei HostEurope

Um den Rahmen des Blogartikels nicht zu sprengen und dich nicht zu langweilen, soll es das auch mit der Vorstellung von 1-Klick-Lösungen gewesen sein. Das Prinzip sollte klar sein und wenn es doch Probleme geben sollte, schreib einfach einen Kommentar und ich helfe Dir weiter.

7. Die manuelle Installation von WordPress

Ich gehe davon aus, dass Du bereits am Anfang dieses Artikel deine gewünschte WordPress-Version heruntergeladen hast. Wenn nicht, wird es nun höchste Zeit WordPress herunterzuladen. 😉

Je nach gewählter Version sollte Dir nun eine der folgenden zip-Archive vorliegen:

  • wordpress-3.9.1-de_DE.zip
  • wordpress-3.9.1.zip

Wir arbeiten hier mit der deutschsprachigen Version weiter. Nachdem Du WordPress heruntergeladen hast, entpacke das zip-Archiv entweder über das hauseigenen Kompressionstool von Windows oder ein äquivalentes Programm wie zum Beispiel 7-Zip.

Nachdem Du das Archiv entpackt hast, solltest Du nun ein Verzeichnis mit dem Namen wordpress-3.9.1-de_DE haben. Wenn Du diesen Ordner öffnest, lächelt dich ein weiterer Ordner mit dem schönen Namen WordPress an. Auch dieser wird geöffnet und wenn alles gut gegangen ist, solltest Du folgende Ordner und Dateien vorfinden:

  • wp-admin (Ordner)
  • wp-content (Ordner)
  • wp-includes (Ordner)
  • index.php
  • license.txt
  • liesmich.html
  • readme.html
  • wp-activate.php
  • wp-blog-header.php
  • wp-comments-post.php
  • wp-config-sample.php
  • wp-cron.php
  • wp-links-opml.php
  • wp-load.php
  • wp-login.php
  • wp-mail.php
  • wp-settings.php
  • wp-signup.php
  • wp-trackback.php
  • xmlrpc.php

Unter Umständen wird Dir von anderen Bloggern oder in anderen Tutorials empfohlen die Dateien license.txt, liesmich.html und readme.html aus Sicherheitsgründen zu löschen. Dies ist jedoch aus zweierlei Gründen, mit Verlaub, Blödsinn. In erster Linie wird deine WordPress-Installation nicht sicherer nur weil diese Dateien fehlen. Wenn böse Jungs und Mädchen nach Blogs auf WordPress-Basis suchen um diese zu infiltrieren werden ganz andere Faktoren genutzt. Da schützt dich auch das Löschen dieser Dateien nicht.

Was für die meisten Blogger aber viel wichtiger sein wird, ist die folgende Tatsache. WordPress erstellt diese Dateien nach jedem Update aufs Neue. Du müsstest diese Dateien also immer wieder erneut löschen und ich bin mir sicher, dass die meisten Blogger das über kurz oder lang sowieso vergessen. Wer will sich schon mit solchen lästigen Sisyphus-Arbeiten aufhalten?

Bevor wir also mit solchen Spielereien arbeiten, werden wir später deinen WordPress-Blog in Folge der Installation lieber vernünftig absichern.

8. WordPress und die Datenbank

Um WordPress zu installieren, benötigst Du neben entsprechendem Speicherplatz auch eine Datenbank in der deine späteren Daten wie Texte, Einstellungen und Plugindaten gespeichert werden. Wenn Du WordPress vorerst lieber lokal installieren möchtest, hilft Dir unser Tutorial „WordPress unter XAMPP installieren“ weiter.

Das Tutorial ist von 2011 und die Grafiken können sich von aktuellen Versionen unterscheiden. Die Einstellungen und Funktionen sind allerdings immer noch aktuell. Diana wird das XAMPP-Tutorial in der nächsten Zeit an die neuen Gegebenheiten anpassen und mit einigen Tipps erweitern. Je nach Webhosting-Anbieter hast Du wieder verschiedene Möglichkeiten eine Datenbank anzulegen.

Viele Webhoster bieten Dir die Möglichkeit über die hauseigene Hosting-Verwaltungssoftware eine Datenbank anzulegen. Bei Alfahosting kannst Du das über deinen Confixx-Adminbereich erledigen. Nach dem Log-in wählst Du den Menüpunkt Datenbanken -> MySQL und erstellst eine Datenbank. Es ist ratsam das Kommentarfeld auszufüllen, damit Du auch nach einigen Monaten noch weißt, welche Datenbank zu welchem Projekt gehört.

Abbildung 8.1 - Eine Datenbank unter Confixx anlegen

Abbildung 8.1 – Eine Datenbank unter Confixx anlegen

Notiere bitte dein Datenbank-Passwort und den Usernamen deiner Datenbank. Diesen wirst Du im weiteren Verlauf der Installation von WordPress noch benötigen.

9. WordPress per FTP auf den Webspace laden

Nun ist es Zeit dein bereits entpacktes WordPress-Verzeichnis auf deinen Webspace hochzuladen. Starte dazu deinen gewählten FTP-Clienten, gebe deine Zugangsdaten ein und betrete dein heiliges Reich auf deinem Webhosting-Paket. Je nach Webhoster solltest Du eines der folgenden Verzeichnisse vorfinden:

  • html (Alfahosting)
  • public_html (Hetzner)
  • www (HostEurope, 1Blu, WebhostOne)
  • / (all-inkl, Strato, 1und1)

Das ist selbstverständlich nur ein Auszug von einigen der gängigsten Webhostern. Alle möglichen Webhoster aufzuführen würde hier den Rahmen sprengen und ist auch nicht zielführend. Öffne nun das entsprechende Verzeichnis und lege darin einen Ordner an. Sinnvoll ist es diesen mit dem Namen deines Projekts zu benennen.

Abbildung 9.1 - Die Übersicht im FTP-Programm FileZIlla

Abbildung 9.1 – Die Übersicht im FTP-Programm FileZIlla

Die einzelnen Schritte aus dem Screenshot:

  1. Hier trägst Du die Zugangsdaten zu deinem FTP-Server ein. Die entsprechenden Daten erhältst Du von deinem Webhoster
  2. Hier werden die aktuellen Aktionen deines FTP-Programms angezeigt
  3. Das ist die Anzeige für deine lokale Festplatte
  4. Das ist das Verzeichnis auf deinem Webspace
  5. Nachdem Du ein Verzeichnis auf deiner lokalen Festplatte angewählt hast, werden hier die entsprechenden Daten angezeigt
  6. Siehe Punkt 5, nur für dein FTP-Verzeichnis
  7. Hier siehst Du welche Dateien gerade übertragen werden

Markiere nun alle Dateien aus Punkt 5 und lade diese in dein erstelltes Verzeichnis hoch. Wenn Du WordPress auf deiner Hauptdomain laufen lassen möchtest, vergewissere dich, dass die Domain auf dein angelegtes Verzeichnis zeigt. Unter Confixx kannst Du diese Einstellungen unter Tools -> Domains vornehmen.

Abbildung 9.2 - Confixx Domaineinstellungen

Abbildung 9.2 – Confixx Domaineinstellungen

10. Die WordPress 5-Minuten Installationsroutine

Nun ist es Zeit deine Domain aufzurufen z. B. http://example.com/. Solltest Du WordPress in einem Unterverzeichnis installieren, so ist der Pfad entsprechend anzupassen. Im ersten Schritt wird dir die Installations-Routine von WordPress mitteilen, dass die wp-config.php nicht existent ist. Das stellt uns jedoch nicht vor größere Probleme. Wähle nun „Erstelle die Konfigurationsdatei“ und die Datei wird angelegt.

Abbildung 10.1 - Die WordPress Konfigurationsdatei

Abbildung 10.1 – Die WordPress Konfigurationsdatei

In wenigen Fällen kann WordPress die wp-config.php während der Installation nicht anlegen. Du wirst dann eine entsprechende Fehlermeldung erhalten. In diesem Fall schau einfach in dein WordPress-Verzeichnis nach einer wp-config-sample.php und benenne diese in wp-config.php um. Anschließend trage manuell die Zugangsdaten für deine Datenbank ein.

Abbildung 10.2 - Manueller Eintrag der Zugangsdaten

Abbildung 10.2 – Manueller Eintrag der Zugangsdaten

Im nächsten Schritt erhältst Du eine Übersicht welche Informationen WordPress für die Installation benötigt. Halte alle Daten bereit und klicke auf „Los gehts“.

Abbildung 10.3 - Notwendige Informationen für die WordPress-Installation

Abbildung 10.3 – Notwendige Informationen für die WordPress-Installation

Jetzt gibst Du alle notwendigen Daten für die Datenbankverbindung ein. In der Regel sind folgende Angaben zielführend:

  • Datenbankname: Der entsprechende Name deiner Datenbank
  • Datenbank-Nutzername: root
  • Datenbank-Passwort: Dein gewähltes bzw. erstelltes Passwort
  • Datenbank-Server: localhost
  • Tabellen-Präfix: Hier sollte aus Sicherheitsgründen der Präfix geändert werden. Wähle einfach einen anderen Präfix in der Form xxx_
Abbildung 10.4 - Die Eingabemaske für deine Zugangsdaten

Abbildung 10.4 – Die Eingabemaske für deine Zugangsdaten

Je nach Webhoster können sich die notwendigen Daten unterscheiden. Unter Confixx ist der Datenbank-Benutzername zum Beispiel webXXX, bei 1und1 ist der Datenbank Host nicht localhost sondern in der Form 1und1.de usw. Hier musst Du individuell die notwendigen Daten in Erfahrung bringen. Solltest Du dabei Probleme haben, helfen wir Dir gerne weiter.

Im letzten Schritt solltest Du die Meldung erhalten, dass die Installation ausgeführt werden kann. Wenn Du eine Fehlermeldung erhältst, überprüfe deine Daten auf Richtigkeit.

Abbildung 10.5 - Endlich WordPress installieren

Abbildung 10.5 – Endlich mit der Installation von WordPress beginnen

Jetzt folgt der nächste Schritt für deine WordPress-Installation. Überlege Dir einen knackigen Titel für deinen WordPress-Blog und gebe einen Benutzernamen ein. Auf Usernamen wie zum Beispiel „Admin“ solltest Du aus Sicherheitsgründen verzichten. Denke Dir einen Usernamen aus, der im besten Fall nicht zu erraten ist und natürlich ein sicheres Passwort.

Abschließend trage noch deine E-Mail-Adresse ein. Hier ist es sinnvoll eine E-Mail zu wählen, die Du auch regelmäßig abrufst und nutzt. An diese E-Mail erhältst Du vom System eventuell wichtige Nachrichten, die lieber nicht in einer Wegwerf-Mail landen sollten.

Abbildung 10.6 - WordPress installieren, der letzte Schritt

Abbildung 10.6 – WordPress installieren, der letzte Schritt

Wenn alles gut gegangen ist und WordPress erfolgreich installiert sein, solltest Du nun die folgende Meldung erhalten:

WordPress wurde installiert. Falls du mehr Schritte erwartet hast, müssen wir dich leider enttäuschen. Alles fertig!

Herzlichen Glückwunsch! Du kannst Dich nun mit deinen Zugangsdaten im Backend von WordPress einloggen. Nach erfolgreicher WordPress-Installation solltest Du dir ein Blog-Theme auswählen und dein WordPress-Blog mit nützlichen Plugins aufpeppen. Lese Dir dafür unseren Blogartikel „Einen Blog erstellen leicht gemacht“ durch. Hier erhältst Du viele weitere wertvolle Tipps zum Bloggen mit WordPress.

WordPress installieren – Ein Bonus Tipp

Wenn Du nach deiner Installation von WordPress ein Plugin oder Theme installieren möchtest, kann es vorkommen, dass Du regelmäßig nach deinen FTP-Zugangsdaten gefragt wirst. Gerade in der Anfangszeit, wo Du sicher viel ausprobieren möchtest, kann das sehr lästig sein. Um hier Abhilfe zu schaffen, trage einfach deine FTP-Zugangsdaten in die wp-config.php ein und das Problem ist gelöst.

 WordPress installieren und konfigurieren – Das Fazit

Auch wenn WordPress in der Basis leicht zu installieren ist, kann es je nach Webhoster und Servereinstellungen zu Problemen bzw. Abweichungen bei der Installations-Routine kommen. Mit dieser Anleitung um WordPress zu installieren sollten die größten Sorgen jedoch der Vergangenheit angehören. Solltest Du trotzdem Probleme oder Fragen haben, nutze einfach unsere Kommentarfunktion. Wir helfen Dir beim Installieren von WordPress gerne weiter.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

9 Comments

  • Inge

    7. August 2014

    Toller Artikel und gut zu verstehen, danke!
    WP ist noch recht neu für mich und obwohl ich bereits bei der 1. Installation die step-by-step Variante anstatt die 1-Click Variante gewählt hatte, habe ich gerade gestern entschieden das Ganze neu aufzusetzen. Ich hatte irgendwo einen Fehler im Code, der ließ mein Papierkorb nicht erscheinen und so wurden die Slugs zunehmend häßlicher. Mit dem heutígen Update auf 3.9.2 ist der Papierkorb zwar wieder da, die Entscheindung zum Neuaufsetzen bleibt jedoch, einfach um in Übung zu bleiben. Also: danke für das prima Timing – jetzt weiß ich wo mein „Spicker“ ist wenn ich ins Schleudern kommen sollte!

  • Andreas Meyhöfer

    7. August 2014

    Hallo Inge,

    vielen Dank für dein Lob! Sollten Fragen aufkommen helfe ich Dir gerne weiter. 🙂

    LG Andy

  • Reiner Bernhardt

    8. August 2014

    Hallo Andreas,
    Zum glück habe ich dich auf G+ gerade gefunden (und gekreiselt 🙂
    Mit deiner Anleitung werde ich es am Wochenende versuchen.
    Ich bin voller Vorfreude, weil dein Artikel so schön verständlich ist.
    Sehr schön finde ich das du die Bilder/Grafiken so groß hast, das man auch erkennen kann was du tust bzw. was man tun soll >> Klasse <<.
    Das Sahnehäubchen ist aber, das du All inkl. und sogar Alfahorst erklärst, weil ich genau zwischen den beiden Hoster entscheiden werde.

    Habe vielen <3 Dank für diesen super Artikel, jetzt schaue ich mal was ich hier noch finden werde. LG Reiner

    P.S Natürlich habe ich mich auch in deinen Newsletter eingetragen 🙂

  • Andreas Meyhöfer

    9. August 2014

    Hallo Reiner,

    vielen Dank für deinen Eintrag in unseren Newsletter. 🙂 Ich hoffe Du bist mit der Installation von WordPress erfolgreich.
    Wenn ich Dir helfen kann, sag einfach bescheid.

    VG Andy

  • ergo

    9. August 2014

    Danke für den verständlichen und zudem ausführlichen Artikel und die Mühe, auf die einzelnen Hoster und deren Besonderheiten explizit einzugehen. Im Gegensatz zu einigen anderen Sites mit ähnlicher Thematik stimmen hier auch die Details, an denen viele User in der Praxis häufig länger sitzen.

    Zudem dürften Anfänger, die in der Realität mitunter durchaus Probleme mit der allerersten WP-Installation, haben, hier wirklich Hilfe finden, wenn sie den Schritten Punkt für Punkt folgen.

  • Andreas Meyhöfer

    9. August 2014

    Gerne, es freut mich das der Artikel gefällt. 🙂

    VG Andy

  • Inge

    9. August 2014

    Hey Andy, Dein Angebot weiß ich sehr zu schätzen, danke!
    Das ist echt so eine Gratwanderung im Code rumzumengen, auch wenn ich gute Grundkenntnisse in HTML und CSS habe. Wenn man bloggen will, dann kommt man halt nicht drumrum.
    FYI: bei WebhostOne heißt das Verzeichnis übrigens auch www.
    All the best, Inge

  • Andreas Meyhöfer

    11. August 2014

    Hallo Inge,

    vielen Dank für die Info hinsichtlich WebhostOne. Den Webhoster kannte ich noch nicht. Ich habe den Artikel entsprechend erweitert. 🙂

    Neben HTML und CSS würde ich Bloggern auch zum Erwerb von Grundkenntnisse in PHP raten. Das kann oftmals eine erhebliche Erleichterung sein.
    Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich in diesen Bereichen fit bin. Auch dank meiner Ausbildung zum Fachinformatiker (AE).

    Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

    LG Andy

  • Inge

    26. August 2014

    Schön, dass die Info zu WebhostOne einen guten Platz gefunden hat! Meine Entscheidung fiel auf diesen Host weil sie im Vorfeld sehr kundenorientiert und geduldig waren. Sie haben sich Zeit für alle Fragen genommen.

    Ich habe gerade unter Punkt 9 gesehen, dass sie hier dem falschen Ordner zugeordnet sind: „www“ heißt der Ordner bei WebhostOne, nicht „html“.

    . . . & wie recht Du mit PHP hast. Gestern habe ich durch zu mutiges Rumspielen in der functions.php meinen Blog abgeschossen. Obwohl ich eine Datensicherung hatte, ist nicht alles beim Alten. Und so installiere ich wieder einmal WP, bei gedrosselter Leitung. Jetzt muß der Holzofen als Launenheber herhalten . . .