Drei WordPress Plugins die ich als Blogger auf eine einsame Insel mitnehmen würde

Drei WordPress Plugins die ich als Blogger auf eine einsame Insel mitnehmen würde

Wurdest Du auch schon einmal gefragt, welche drei Dinge Du mit auf eine einsame Insel mitnehmen würdest? Diese Frage ist nicht immer leicht zu beantworten. Auch als Blogger haben wir es nicht immer einfach. Es gibt Unmengen an Plugins und Themes, die es zu entdecken oder zu nutzen gilt.

Doch jeder fortgeschrittene Blogger weiß, dass zu viele Plugins das geliebte WordPress stark ausbremsen können. Jeder von uns sollte also behutsam mit der Wahl seiner Plugins umgehen. Ich habe mir im Zuge dessen überlegt, welches meine liebsten WordPress-Plugins sind. Diese Plugins sind quasi für mich unentbehrlich geworden und meine Favoriten für die Mitnahme auf eine einsame Insel.

Das SEO-Plugin für meinen Blog

Am Anfang meiner Bloggerkarriere habe ich die unterschiedlichsten SEO-Plugins für Blogs ausgetestet, bis ich durch Zufall am 28.03.2011 auf wpSEO getroffen bin. Ich hatte mich damals sofort in das Plugin von Sergej Müller verliebt. wpSeo war und ist bis zum heutigen Tage schnell und einfach zu konfigurieren und dabei sehr mächtig.

Bereits am 30.03.2011 habe ich mir die wpSEO DELUXE-Lizenz* gegönnt und diesen Kauf bis zum heutigen Tage nie bereut. Im unteren kleinen Screenshot siehst Du die Eingangsbestätigung meiner damaligen Bestellung.

wpseo-blog-plugin

Das SEO-Plugin bietet immens viele Funktionen. Hier nur ein kleiner Auszug von der wpSEO-Seite:

  • Umwandlung des Seitentitels in Groß- oder Kleinschreibung
  • Datum-abhängiger Ablauf der Indexierung (nach 6 Monaten)
  • Reihenfolge der Platzhalter für Seitentitel per Drag&Drop
  • HTTP(!)-Protokol in Canonical-URLs bei SSL-Verbindungen
  • Permalink-Generierung aus Substantiven der Beitragstitel
  • Automatische Sperrung der Indexierung für ältere Artikel
  • Unterstützung für Taxonomies und Custom Post Types
  • WordPress Multisite Support
  • Automatische Update-Benachrichtigung und Installation
  • Integrierte Schnittstelle via Hooks zum Lesen und Schreiben
  • Unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen der Datenausgabe
  • Google-freundliche Kürzung der Description auf 140 Zeichen
  • Gesonderte Behandlung mehrseitiger Artikel(serien)

Quelle: wpSEO.de

wpSEO ist seit Jahren mein liebstes SEO-Plugin für meine Blogs und die erste Wahl für die einsame Insel.

Mein Blog und die Sicherheit

Die Sicherheit eines Blogs wird auch in der heutigen Zeit von einigen Bloggern vernachlässigt. Doch wie es so ist im Leben, böse Menschen planen böse Dinge und der Frömmste kann nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Spätestens seitdem ein Botnet weltweit WordPress-Installationen attackiert (siehe Heise-Artikel), sollte jeder Blogger sein WordPress-System absichern.

Während die einen Blogger auf die manuelle Konfiguration schwören, nutzen andere die quick & easy Lösung. Da ich der Meinung bin, Zeit ist Geld und grundsätzlich zu wenig Zeit vorhanden ist, nutze ich ein Plugin um meine Blogs abzusichern. Für die Sicherheit hat sich Better WP Security als mein liebstes Blog-Plugin herauskristallisiert. Auch dieses Plugin kommt mit einer Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten daher:

  • Verstecken des Admin-Bereichs
  • Änderung des Tabellen-Prefix
  • Löschen des Users mit der UD 1
  • Blocken von schlechten Hosts und Agents
  • Aktives Suchen nach geänderten Dateien
  • Änderung des Pfads von wp-content
  • Namensänderung des Users „Admin“
  • Sicherung der Datenbank
  • uvm.

Für die Sicherheit meiner Blogs ist Better WP Security das zweite Plugin für meine einsame Insel.

Alles für den Dackel, alles für den Hund …

…oder auch alles für das Blog, alles für die Geschwindigkeit. Das dritte Plugin, das auf allen meiner Blogs zum Einsatz kommt, ist WP Super Cache. Das Plugin bietet eine umfangreiche wie auch einfache Möglichkeit die Geschwindigkeit deiner Blogs zu steigern. Ich habe über die Jahre verschiedene und auch namhafte Cache-Plugins ausprobiert.

Dabei hat sich WP Super Cache bei mir stets durchgesetzt. Viel muss zu diesem Plugin auch nicht geschrieben werden und jeder Blogger sollte sich ein Cache-Plugin zulegen.

Meine drei Blog-Plugins für die einsame Insel das Fazit

Es fiel mir wirklich schwer drei Plugins zu wählen, die ich nicht mehr missen möchte. Schließlich leisten mir noch ein paar weitere WordPress-Plugins treue Dienste. Trotzdem war es für mich einmal interessant zu sehen, auf welche Erweiterungen ich auf meinen Blogs verzichten könnte, wenn es zwingend notwendig wäre.

Welche drei Plugins als Blogger würdest Du für deinen Blog auf eine einsame Insel mitnehmen? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

2 Comments

  • Roland

    15. September 2013

    Ich erfreue mich über BackWPup und WPoptimize – zwei Plugins die ich sehr häufig nutze.

    Ein drittes Plugin, das aber nicht nötig wäre wenn man nur drei Plugins installiert ist P3 Plugin Performance. Das zeigt an welches Plugin welche Ressourcen verbraucht.

    Da dieses aber unnötig wäre würde ich dann den broken link checker nehmen. Der zeigt mir an welche Links im Laufe der Zeit nicht mehr erreichbar sind und somit veraltet sind.

    Ebenso nutze ich wp Security und WP-Seo aus deinen Inselplugins.

  • Andreas Meyhöfer

    16. September 2013

    Hallo Robert,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Unsere genutzten Plugins sind fast deckungsgleich. Das Plugin P3 Plugin Performance kannte ich jedoch noch nicht. Das kommt gleich auf meine ToDo-Checkliste. Viele Grüße Andy