Wie Du als Blogger zwischen wichtig und dringlich unterscheidest

Wie Du als Blogger zwischen wichtig und dringlich unterscheidest

Kennst Du auch das Problem? Alle Aufgaben die Du dir als Blogger gestellt hast, werden als wichtig eingestuft und Du weißt nicht, wo Du anfangen sollst? Im schlimmsten Fall kommt noch ein Anruf von einem Kunden mit einem Auftrag, der so dringlich ist, dass er wichtigerweise gleich erledigt werden muss.

An dieser Stelle hilft meist nur noch eines – Rechner ausschalten und 4 Wochen in Urlaub fahren. Oder Du atmest einfach tief durch und entscheidest dich für die richtige Priorität und erledigst deine Aufgaben.

Dabei ist es ungemein hilfreich sich den Unterschied zwischen wichtigen Aufgaben und dringlichen Aufgaben bewusst zu machen. Denn auch wenn die meisten Menschen beide Begriffe gerne synonym verwenden, gibt es gravierende Unterschiede.

Was wirklich wichtig ist …

… muss nicht immer gleich erledigt werden. Wichtig können viele Dinge im Leben sein. Vielleicht ist es Dir wichtig nächstes Jahr in den Urlaub zu fahren, oder Du möchtest dich unbedingt mal wieder mit deinen Freunden treffen.

Auch die nächste Weiterbildung kann als wichtig eingestuft werden. Wichtig sind also alle Dinge und Aufgaben, die dir am Herzen liegen oder Grundlage sind um bestimmte Ziele zu erreichen. Wichtige Ziele sind in der Regel nicht mit äußeren Zwängen verbunden.

Wenn es dringlich wird …

… ist es langsam Zeit sich an die Arbeit zu machen. Dringliche Aufgaben sind oft mit hohem Zeitdruck und Termindruck verbunden. Wenn dringliche Arbeiten anliegen, musst Du reagieren und dich deiner Aufgabe annehmen.

5 vor 12 - Metapher für Dringlichkeit

Dringende Aufgaben können eine anliegende Prüfung sein, die morgige Präsentation für einen Kunden oder wenn dein Auftraggeber auf seine neue Website wartet und der Abgabetermin schon in ein paar Stunden ist. Dringende Aufgaben haben die Tendenz, dass der Druck von außen kommt und selten von einem selbst zu beeinflussen ist.

Und wenn es dringlich und wichtig ist?

Wenn Dringend und Wichtig sich verbrüdern, dann ist meist Holland in Not. Als ich vor über 20 Jahren in der Berufsschule saß, hat unser Lehrer ein sehr bildliches Beispiel für die Zusammenkunft von Dringlichkeit und Wichtigkeit zum Besten gebracht.

Stell Dir vor, Du wachst in der Nacht auf, um dich herum ist ein Meer von Flammen und deine Wohnung brennt lichterloh. Dann ist das Verlassen der Wohnung für dich nicht nur wichtig, es sei denn Du willst ein Brathähnchen sein, sondern auch dringend. Denn viel Zeit wird dir nicht mehr bleiben um den Flammen zu entkommen.

Wie setze ich aber meine Prioritäten?

Es gibt einige Faustregeln um deine vorrangingen Aufgaben zu bestimmen. Diese werden auch mit dem sogenannten Eisenhower-Prinzip eingeteilt.

  • Sind Aufgaben dringend und wichtig? Dann darfst Du keine Zeit verlieren und diese Aufgaben sollten sofort in Angriff genommen werden.
  • Sind bestimmte Angelegenheiten wichtig aber nicht dringend? Dann gilt es diese gut zu planen und mittelfristig zu erledigen
  • Hast Du Aufgaben, die nicht wichtig aber dringend sind? Dann solltest Du versuchen diese Aufgaben an andere zu übertragen. Als Einzelkämpfer kann dir Outsourcing dabei helfen.
  • Hast Du unwichtige Aufgaben, die nicht dringlich sind? Dann solltest Du überlegen, ob diese Aufgaben überhaupt zu was nütze sind. Meist können diese in der Ablage P(apierkorb) landen.

Eisenhower Prinzip

Der Unterschied zu wichtig und dringlich – das Fazit

Wir wissen nun, dass Wichtiges nicht immer dringlich sein muss und Dringliches nicht immer wichtig ist. Mit diesem Wissen können wir als Blogger unsere Aufgabenliste besser priorisieren und unser Zeitmanagement optimieren. Grundsätzlich gilt, Aufgaben, die weder wichtig noch dringlich sind, gehören von der Aufgabenliste gestrichen.

Wie gehst Du an Aufgaben heran? Unterscheidest Du zwischen wichtig und dringlich oder nimmst Du die Arbeit wie sie kommt? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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