Backlinks kaufen - 5 Gründe die als Blogger dagegen sprechen

Backlinks kaufen – 5 Gründe die als Blogger dagegen sprechen

Ein erfolgreiches Leben als Webmaster könnte so einfach sein. Du entwickelst eine tolle Idee, mietest dir etwas Webspace und erstellst den von erfolgreichen Bloggern hoch gepriesenen hochwertigen sowie einzigartigen Content. Dann brauchst Du nur noch zu warten und die Besucher werden in Massen strömen.

Während Du über Wochen und Monate brav an deinem Webauftritt bastelst, vielleicht sogar einen Corporate Blog erstellst und jede Menge Artikel veröffentlichst, passiert das Entscheidende – nämlich nichts. Dein Besucherzähler rotiert nicht, sondern steht wie festgenagelt auf einer Besucheranzahl die dir die Schamesröte ins Gesicht treibt.

Das gewünschte Einkommen erreicht nicht Champagner-Party Niveau, sondern reicht gerade einmal um die Kosten für den Webspace zu decken. Deine Gedanken rasen, was ist nur falsch gelaufen? Eine Lösung muss her und das schnell.

Nochmal wird das Web nach guten Ratschlägen durchsucht und erfolgreiche Mitbewerber analysiert*. Immer wieder stolperst Du über den Hinweis, dass Backlinks deine Domain bei Google erst richtig in Schwung bringen. Also schnell ein paar Backlinks gekauft und alles ist in Butter….oder doch nicht?

In der heutigen Liste der Woche gehen wir der These auf den Grund, warum Du keine Backlinks kaufen solltest.

Google geht gegen Seiten mit gekauften Backlinks vor

Nach dieser Überschrift könnte ich grundsätzlich aufhören zu argumentieren. Da Tante Google in den Richtlinien für Webmaster im Abschnitt Linktauschprogramme den Kauf von Backlinks grundsätzlich untersagt, haben wir hier ein absolutes Totschlagargument. Natürlich kannst Du argumentieren, was interessiert mich was Google an Richtlinien festlegt, der Kauf von Backlinks verstößt nicht gegen Recht und Gesetz. Damit hast Du sicher recht, doch Google hat in Deutschland einen Marktanteil von über 90%. Wir reden hier also von einem Quasi-Monopol seitens Google und wer die Macht hat, darf auch die Regeln bestimmen.

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Gekaufte Backlinks haben selten eine gute Qualität

Es gibt sie in Massen, Anbieter von Backlinkpaketen die dir die berühmte Seite 1 bei Google versprechen. Ganz besonders beliebt ist die berühmte elektronische Bucht, wo jeder Blogger auf die Schnelle 10.000 Backlinks für 5 Euro kaufen kann. Es gab Zeiten, da konntest Du tatsächlich mit solchen Schrott und Spamlinks Website-Projekte schnell und einfach pushen. Doch mittlerweile geht Google gnadenlos gegen diese Billig-Links vor. Selbst wenn es immer noch Bereiche gibt, die mit solchen Links erfolgreich ranken, es wird die Zeit kommen, dass auch hier das böse Erwachen folgt.

Wer Backlinks kauft verbrennt nur unnötig Geld

Es kann nicht oft genug betont werden, Google geht gegen Backlinkkäufer, aber auch gegen Backlinkverkäufer vor und straft entsprechende Seiten ab. Sollte deine Website durch ein neuerliches Google-Update seine Rankings verlieren, oder gar einen manuellen Penalty erhalten, bleibt dir nichts anderes übrig als dein Backlinkprofil zu säubern. Dass Du dein Geld für die bezahlten Links nicht wiederbekommst, muss sicher nicht extra erwähnt werden.

Das Geld für den Backlinkkauf kann sinnvoller investiert werden

Wenn Du genug Geld hast um Backlinks zu kaufen, kannst Du auch sinnvollere Investitionen vornehmen. Entweder Du lässt hochwertigen Content für deine Website, oder für Gastartikel auf fremden Blogs generieren. Du kannst für das Geld aber auch gezielte Werbekampagnen bei Facebook, Google oder anderen Netzwerken schalten und damit deinen Bekanntheitsgrad erhöhen. Die Möglichkeit mit gezielten Investitionen langfristige Erfolge zu erzielen und damit auch indirekt einen Backlinkaufbau zu generieren sind schier grenzenlos.

Backlinks kaufen kann dein Projekt langfristig zerstören

Es gibt auch Webmaster, die haben zwar recht gute Positionen in den Sucherergebnissen bei Google, trotzdem sind sie mit den Umsätzen nicht zufrieden. Die Domain soll mit bestimmten Money-Keywords undbedingt ranken und es kann alles nicht schnell genug gehen. Anstatt eine langfristige und nachhaltige SEO-Strategie zu verfolgen, soll das Glück per Backlinkkauf erzwungen werden. Doch wer die falschen Backlinks kauft, kann damit seine komplette Domain verheizen. Es gibt genug Beispiele von Websites im Internet, die plötzlich ohne relevante Sichtbarkeit bei Google dastanden.

Warum Du keine Backlinks kaufen solltest – das Fazit

Das waren nun fünf Gründe, warum der Kauf von Backlinks für deine Webprojekte schädlich sein könnten und Du die Finger vom Backlinkkauf lassen solltest. Was ist deine Meinung zu diesem Thema? Hast Du schon Backlinks gekauft und was war deine Erfahrung damit? Oder bist Du auch der Meinung, dass man keine Backlinks kaufen sollte? Ich freue mich auf deinen Beitrag.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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