Dinge die Du vor deinem nächsten Blog-Start mit WordPress beachten solltest

9 Dinge die Du vor deinem nächsten Blog-Start mit WordPress beachten solltest

Das Jahr ist noch ganz frisch und erfahrungsgemäß werden in dieser Zeit viele neue Vorsätze in die Tat umgesetzt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade am Anfang des Jahres viele neue Blogs entstehen.

Egal, ob Du nun das erste Mal einen Blog erstellst, von einem kostenlosen Bloghoster umziehen oder einen weiteren Blog starten möchtest, es gibt einige grundlegende Dinge die Du beachten solltest, damit dein Bloglaunch erfolgreich wird.

Wähle den richtigen Domainnamen

Ein Domainname ist schnell ausgedacht und die entsprechende Domain ohne Probleme registriert. Leider machen sich die wenigsten Blogger tiefere Gedanken darüber, ob der Domainname auch in einigen Jahren noch zu dem eigenen Blog und den entsprechenden Inhalten passt.

Der Name geldverdieneniminternet.de mag in Teilen noch gut für das Ranking in den SERPs sein, hilft aber kaum dabei ein echter Brand zu werden. Zwar gibt es auch Ausnahmen wie z.B. selbständig-im-netz.de oder smartpassiveincome.com, jedoch solltest Du das Alter der entsprechenden Blogs und der Zeitpunkt der Erstellung unbedingt beachten.

Nutze den richtigen Webhoster

Insbesondere wenn Du nicht mehr den Luxus einer Hochverfügbarkeit von kostenlosen Bloghostern wie blogger.com oder wordpress.com hast, solltest Du deinen neuen Webhoster mit Bedacht wählen. Nichts ist ärgerlicher als ein langsamer Blogaufbau oder ständige Ausfälle, nur weil am falschen Ende gespart wurde.

Nutze den richtigen Webhoster

Neben einem eigenen Server den ich bei Hetzner miete, nutze ich unter anderem die Business-Pakete von Alfahosting* für meine Blogs. Weitere Tipps und empfehlenswerte Webhoster für Blogs findest Du in unserem Blogartikel „Webhosting Anbieter für Blogger“.

Achte auf ein hochwertiges Blog-Theme

Nicht selten versuchen sich angehende Blogger daran selbst das Design für ihren Blog zu erstellen. Zwischen einigen Perlen geht der Trend eher in Richtung katastrophal. Die Farbzusammenstellung ist fragwürdig, die Nutzerführung grenzwertig und oftmals ist das Blog-Theme auch noch erschreckend überladen und langsam.

Der Grund ist einfach, nicht jeder Blogger möchte viel Geld für einen Webentwickler ausgeben, was ich auch verstehen kann. Doch in der heutigen Zeit ist das auch gar nicht mehr zwingend notwendig, schließlich gibt es tolle und kostengünstige Premium-Themes.

Teilweise kostet solch ein Blog-Theme weniger als 50€ und ich bin der Meinung, dass jeder ambitionierte Blogger dieses Geld investieren sollte. Auf themeforest.net* findest Du eine sehr große Auswahl an hochwertigen Themes und Plugins für deinen Blog.

Aktiviere deine Permalink-Struktur

In der Grundeinstellung wird bei WordPress folgende Struktur für deine URL verwendet:  http://www.example.com/?p=123. Dass diese URL weder für die Suchmaschinen noch für deine User eine große Aussagekraft hat, ist sicher selbstverständlich.

Um eine aussagekräftige URL zu verwenden bietet Dir WordPress entsprechende Einstellungsmöglichkeiten. Für die grundlegenden Einstellungen und Plugins hilft dir unser Blogartikel „WordPress SEO – Einstellungen und SEO Tools“ weiter.

Vergesse nicht deine Links zu prüfen

Egal, ob Du deinen Blog erst auf einer XAMPP-Installation aufgesetzt hast oder einen bestehenden Blog umziehst, vergesse nicht alle gesetzten Links auf ihre Funktionalität zu prüfen. Eine der größten Fehler bei einem Bloglaunch ist, die selbst erstellten Links und ihre Struktur zu vergessen.

Achte auf die Verlinkung in deinem Blog

Nicht selten landet ein Link auf dem alten Blog oder gar auf der lokalen XAMPP URL-Struktur. Nichts ist jedoch ärgerlicher für deine Blogleser als auf einen toten Link zu treffen – Von den negativen Auswirkungen auf dein Blog-SEO ganz zu schweigen.

Peppe deinen Blog mit Plugins auf

WordPress ist in seiner Grundausstattung schon ein tolles Stück Software. Seinen kompletten Mehrwert entfaltet WordPress jedoch erst mit den unzähligen Plugins die dir als Blogger zur Verfügung stehen. Einige der wichtigsten und besten Plugins haben wir dir in den folgenden Blogartikeln vorgestellt:

Natürlich gibt es noch eine große Anzahl weiterer Plugins die Du je nach Bedarf nutzen kannst. Das ist schließlich das Tolle an WordPress, die Möglichkeiten sind für dich als Blogger grenzenlos.

Ermittle den Erfolg deines Blogs

Wenn Du mit deinem Blog ein bestimmtes Ziel verfolgst, solltest Du auch die Möglichkeit der Erfolgskontrolle haben. Egal, ob Du bestimmte Landingpages kontrollieren oder einfach nur die Anzahl deiner Besucher überprüfen möchtest, ein Trackingtool sollte nicht fehlen. Die beiden gängigsten Tools sind sicher Google Analytics oder die Open Source Alternative PIWIK.

Der liebe Social Media Bereich

Social Media Buttons sind mittlerweile die Grundlage für die Verteilung deiner Artikel im Web. Nicht nur der normale Besucher sollte die Möglichkeit haben deine Artikel zu teilen und zu liken. Wenn Du das Glück hast und ein Influenzer auf deinem Blog einen deiner Artikel teilt, kann das zu einem wahren Besucheransturm führen.

Besucheransturm auf deinen Blog dank Social Media

Auch auf Blogsheet hatten wir schon starke Ausschläge in den Besucherzahlen, die einem im erstem Moment einen Schreck versetzen. Das prägendste Erlebnis zur Macht von Social Media hatten wir in der Anfangszeit von Blogsheet. Wir hatten am Tag ca. 20 Besucher und eines Tages schaute ich mir die Google Analytics Stats an und durfte über 800 Besucher an einem Tag verzeichnen.

Im ersten Moment dachte ich natürlich an alles, nur nicht an einen echten Besucheraufschwung. Nach einem genaueren Blick fand ich jedoch heraus, dass alle Besucher über Google+ kamen. Solche Dinge sind zwar nicht alltäglich, zeigen aber auf wie wichtig Social Media sein kann.

Mindestens die drei Großen Netzwerke Facebook, Google+ und Twitter sollten auf deinem Blog nicht fehlen. Je nach Zielgruppe deines Blogs kann auch Xing, LinkedIn oder Pinterest interessant sein.

Öffne deine Kommentarfunktion

Ich weiß nicht warum, aber ab und an treffe ich auf Blogs auf denen Blogger Fragen an ihre Blogleser stellen aber die Kommentarfunktion deaktiviert haben. Dass ohne Kommentarfunktion eine Antwort jedoch nur schwerlich möglich ist, sollte jedem bewusst sein.

Vielleicht wurde die Kommentarfunktion für die Zeit der Betaphase ausgeschaltet oder einfach nur aus Unachtsamkeit, ich weiß es nicht. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist eine aktive Kommentarfunktion ein weiterer Punkt auf den Du achten solltest.

Ein erfolgreicher Bloglaunch – das Fazit

Um einen erfolgreichen Blog-Start durchzuführen gibt es einiges zu beachten. Gerade die kleinen und selbstverständlichen Dinge können einem als Blogger schneller auf die Füße fallen als einem lieb ist. Selbstverständlich kann diese Liste noch um ein Vielfaches erweitert werden, doch mit diesen Tipps bist Du schon gut aufgestellt.

Hast Du eine Checkliste für deinen Blog-Start erstellt oder handelst Du nach dem Motto:“No risk no fun“? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

2 Comments