7 Tipps wie Du als Blogger Inhalte erstellst die Google lieben wird

7 Tipps wie Du als Blogger Inhalte erstellst die Google lieben wird

Egal wie Du das Bloggen angehen magst, auch oder gerade in der heutigen Zeit ist und bleibt Google essentiell für einen erfolgreichen Blog. Doch Inhalte suchmaschinenoptimiert zu erstellen ist nicht mehr so einfach wie früher und erfordert in der Regel tatsächlich einigen Aufwand. Trotzdem gibt es immer noch einige Basisaufgaben, die Du beim Bloggen einfach umsetzen kannst und die deinen Artikeln gute Positionen in den Suchmaschinen bringen können.

Verzichte auf die berühmte Schlüsselwort-Dichte beim Bloggen

Wenn Du dich schon mit SEO auseinander gesetzt hast, wirst Du sicher die Predigt der Keyword-Density kennen. In der Regel sprechen SEOs von einer notwendigen Dichte der Schlüsselwörter von 3%-5% damit ein Blogartikel vernünftig ranken kann.

Die Keyword-Density bildlich dargestellt

Diese Zeiten sind jedoch schon lange vorbei, haben in dieser Form eventuell auch nie existiert und gehören mittlerweile in das Reich der Mythen. Wenn Du heute die Ergebnisse in den Suchmaschinen betrachtest, wirst Du feststellen, dass Inhalte zu bestimmten Keywords ranken ohne eine mathematische relevante Schlüsselwortdichte zu besitzen. Wichtiger ist die Relevanz deiner gesamten Inhalte in einem Blogartikel zu einem bestimmten Thema.

Weitere Quellen zum Thema Keyword-Densit

SEO Mythos Keyword Density

Keyworddichte war gestern!

Schreibe Blogartikel für deine Leser und verfeinere anschließend die Technik

Wenn Du bloggst, liegt das Augenmerk auf den Bedürfnissen deiner Leser und erst anschließend solltest Du deinen Blogartikel für die Suchmaschinen verfeinern. Auch wenn Google in Form von Matt Cutts immer wieder behauptet, soziale Signale haben noch keinen Einfluss auf das Ranking von Inhalten, gibt es schon einige Erhebungen die das Gegenteil aufzeigen.

Dass Google gerne einmal Dementis ausgibt und Rauchbomben zündet, ist einem als Blogger ja schon hinlänglich bekannt. Viele SEOs sehen Social Signals schon als die neuen Backlinks und wer liefert dir soziale Signale? Ganz genau – deine Leser. Wenn Du dann hammerharten Content verfasst hast, kannst Du dich darum kümmern, dass Google deinen Content auch mag. Dazu gehört unter anderem:

  • Strukturiere deine Texte
  • Nutze Aufzählungen
  • Verwende sinnvolle Überschriften
  • Benenne deine Grafiken zweckmäßig
  • Binde interaktive Elemente wie Videos ein
  • Erstelle einen hilfreichen Titel
  • Setze semantische HTML-Tags (em/bold) sinnvoll aber sparsam ein

Variiere deine Wortwahl und nutze Synonyme

Auch wenn wir hier ein Thema ansprechen, welches die meisten unter uns schon in der Grundschule gelernt haben sollten, so ist diese Fähigkeit bei einigen Bloggern scheinbar verloren gegangen. Doch der Gebrauch von sinnverwandten Wörtern lässt Texte nicht nur lebendiger wirken, sondern lässt auch die Relevanz deiner Texte für die Suchmaschinen deutlich steigen.

Google & Co sind schon lange in der Lage gleichbedeutende Ausdrücke zu erkennen und lässt diese in die Berechnung der Gewichtung einfließen. Niemand muss und sollte noch beim Bloggen Keyword-Stuffing betreiben, sondern lieber die fantastischen Möglichkeiten unserer Sprache nutzen. Solltest Du Probleme haben artverwandte Wörter zu finden hast Du verschiedene Möglichkeiten.

  1. Nutze Microsoft Word und lasse dir Synonyme anzeigen
  2. Betrachte die verwandten Suchanfragen von Google
  3. Verwende Online-Wörterbücher für Synoynme wie z.B http://synonyme.woxikon.de

Schreibe Blogartikel mit Tiefgang und Mehrwert

Google möchte seinen Kunden die bestmöglichen Suchergebnisse präsentieren und bevorzugt dadurch gerne Artikel, die einen bestimmten Umfang haben. Nicht erst seit dem Erfolg von Wikipedia wissen wir, dass Inhalte mit einem gewissen Expertenwissen ein höheres Standing in den Suchmaschinen besitzen.

Während Newsbeiträge oder knapp gehaltene Artikel sich kurzfristig in den Toppositionen halten können, haben Fachartikel in der Regel eine längere Überlebensdauer und können sich fast schon wie eine Zecke an der Spitze festbeißen. Dieses Verhalten wird durch die Funktion der sogenannten In-Depth-Article von Google in Zukunft noch gefördert werden.

Nutze aktiv Google+ und bringe dich ein

Ich weiß, Google+ ist eine Geisterstadt, nicht so erfolgreich wie Facebook und überhaupt ist Google+ ein Flop. Mit Verlaub, das ist schlicht Blödsinn und wer das behauptet, hat Google+ nicht verstanden. So borniert und blind auch Einige sein mögen, Google wird dafür sorgen, dass Google+ seine Relevanz immer weiter ausbaut.

Nicht umsonst hat Google mittlerweile alle seine Dienste miteinander verknüpft. Die Signale von Google+ werden immer signifikanter und auch der Autorrank eine immer größere Rolle spielen. Pflege dein Google+ Profil, nutze das Author-Attribut für deinen Blog, bringe dich in der Google+ Community ein und teile deine Blogartikel. Was Du heute sähen kannst, wird dir morgen schon einen gewaltigen Vorsprung geben.

Beantworte Fragen und gebe die richtigen Antworten

Die meisten Leser werden deinen Blog besuchen, weil sie sich Antworten auf bestimmte Fragen erhoffen. Die bekannten Question & Answer Portale haben nicht umsonst so einen Zulauf und Erfolg. Einer der Big Player kann sich mittlerweile sogar erlauben Fernsehwerbung zu schalten.

Wenn Du Fragestellungen von Usern beantworten kannst, bietest Du nicht nur einen genialen Mehrwert, sondern bedienst und nutzt den Vorteil des sogenannten Long Tail. Die Zeiten der einzelnen Keywords neigen sich auch immer mehr dem Ende zu. Der User sucht beispielsweise nicht nach „WordPress“ sondern nach „Wie kann ich WordPress installieren?“.

Sorge dafür, dass deine Blogartikel geteilt werden können

Erinnerst Du dich an die immer bedeutsameren sozialen Signale? Wenn Du aber deinen Bloglesern nicht die Möglichkeit gibst deine Inhalte zu teilen, kannst Du auch nur schwer deine Social Signals steigern. Binde in deinen Blog entsprechende Sharebuttons ein, damit deine Leser es einfacher haben deine Blogbeiträge zu empfehlen.

Social Media ist Dünger für dein Blog

Eine kleine Anmerkung zu den verschiedenen Sharebuttons habe ich an dieser Stelle. Mittlerweile gibt es Blogs auf denen mehr Sharebuttons als Texte vorhanden sind. Auch bei den Social-Media-Buttons gilt die Regel „Weniger ist mehr“. Die großen drei, also Twitter, Facebook sowie Google+ sollten auf keinen Blog fehlen und können sinnvoll mit Pinterest, YouTube oder Xing ergänzt werden.

Inhalte die Google lieben wird – das Fazit

Das war nun eine kurze Übersicht, welche Möglichkeiten Du beim Bloggen hast um Inhalte zu erstellen, die auch für Google relevant sind. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass der Leser bei Dir als Blogger im Vordergrund stehen sollte. Es ist schließlich nicht von der Hand zu weisen, dass mit dem Leser der Erfolg deines Blogs steht und fällt. Der Rest ist später ein schmuckes aber nicht unwichtiges Beiwerk.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

3 Comments

  • INPirat

    16. Oktober 2013

    Sehr schön zusammengefasst. Guter Content mit Verbreitung auf sozialen Kanälen ist meiner Meinung nach das SEO der Zukunft.

  • Güngör

    16. Oktober 2013

    Obwohl ich selber der Meinung bin, dass unique und qualitativ guter Content bei Google besondere Beachtung finden sollte, sollte man die Realität nicht ausser Acht lassen.

    Sicherlich wird es in Zukunft für Google Richtlinien für „guten“ geben (dies zeigen vor allem die Updates).

    Aber auch Verlinkung in themenrelevanten Blogs und Beiträgen müssen dabei berücksichtigt werden. SEO Optimierung wird für gewisse Zeit noch im klassischen Sinne Erfolg haben.

    Aber mal schauen wie es weiter geht. Ich jedenfalls würde mich auf mehr Qualität freuen und bin guter Dinge.

  • Andreas Meyhöfer

    16. Oktober 2013

    Hallo Güngör,

    sicher sind Backlinks immer noch die Kirsche auf der Sahne. Aber es gibt mittlerweile auch Beispiele, das Backlinks kaum noch eine Wirkung haben wenn der Mitbewerber mit entsprechendem Content punkten kann.

    Ich persönlich halte es für sinnvoller die Zeit in Inhalte zu stecken anstatt in mühseligen Backlinkaufbau.

    Viele Grüße

    Andy