Blogartikel schreiben - Tipps für deinen nächsten Blogartikel

10 Dinge die Du beachten solltest bevor Du deinen nächsten Blogartikel schreibst

Bloggen ist ganz einfach. Du setzt dich hin, schreibst einfach ein paar Zeilen, drückst auf Veröffentlichen und der nächste Blogartikel ist online. So viel zur grauen Theorie. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus.

Wer ernsthaft Bloggen will, muss nicht nur seine Leserschaft zufriedenstellen, sondern auch ein wenig die Suchmaschinen im Blick haben. Im folgenden Artikel gibt es 10 Tipps für deinen nächsten Blogartikel.

Plane deinen Blogartikel

Früher schrieb ich gerne Blogartikel aus dem Bauch heraus. Meist sind diese Artikel recht schnell fertig und bieten dem Leser eine gute Grundlage. Irgendwann kam jedoch die Zeit in der ich anfing meine Blogartikel zu planen. Je nach Artikel wendete ich nur einige Minuten für die Planung auf, es konnten aber auch schon einige Stunden sein.

Ich bat Bekannte und Freunde im Vorfeld meine Artikel zu lesen und zu beurteilen. Jene Artikel die ich mit einer gewissen Strategie verfasste, erhielten grundsätzlich positivere Bewertungen, als Blogartikel die ich spontan schrieb.

Zwar stehen solche Umfragen und Tests nur auf schwachen repräsentativen Füßen, haben sich aber über die Jahre bei mir auch in einer erhöhten Aufenthaltsdauer meiner Leser und geringeren Absprungrate widergespiegelt. Eine kurze aber intensive Planung sollte jeder Blogartikel durchlaufen.

Plane deinen Blogartikel

Überlege was deine Leser wirklich lesen wollen

Ich lese immer wieder auf anderen Blogs, dass ein Blogartikel mit den wichtigsten Schlüsselwörtern ausgestattet werden sollte. Wer seinen Blog so führt betreibt SEO aus dem letzten Jahrhundert. Während vor einigen Jahren tatsächlich noch Schlüsselwörter das Maß aller Dinge waren, geht es immer mehr in Richtung Semantik.

Wenn Du echte Evergreen-Artikel schreiben willst, verzichte auf die stumpfe Optimierung in Richtung einzelner Keywörter und mache dir keine Gedanken, ob in deinem Artikel die wichtigsten Keywörter nun eine Dichte von 2% oder 4% haben.

Nutze Zwischenüberschriften in deinem Blogartikel

Überschriften sind eine wunderbare Möglichkeit deine Texte zu strukturieren und eine gewisse Übersicht zu schaffen. Zudem kannst Du mit Überschriften deine Blogleser führen und einen Vorgeschmack geben was sie erwartet. Mittlerweile hat sich bei dem Thema Überschriften ein merkwürdiger Trend im Internet durchgesetzt.

Blogger übertreiben gerne mit ihren Headlines um ihre Leser zum Lesen zu bewegen. Ich persönlich bin kein Fan von diesen sogenannten „Killer-Headlines“. Wenn ich einen Artikel lese der mir den ultimativen Geheimtipp verspricht, möchte ich auch etwas Außergewöhnliches lesen und keine Inhalte, die fader schmecken als ein Teebeutel nach dem zehnten Aufguss.

Eine Überschrift sollte immer halten was sie verspricht – bei 99% der Marketing-Headlines ist das leider nicht der Fall und verärgert nur den Leser.

Achte auf deine Grammatik und die Rechtschreibung

Ich gebe es zu, auch ich bin nicht perfekt und wer schnell schreibt, macht auch schnell Fehler. Trotzdem schadet es nicht deinen Blogartikel durch die Rechtschreibprüfung von Word zu jagen und nochmal deinen Text gegenzulesen. Korrekturen.de ist neben der Rechtschreibprüfung von Word eine weitere Möglichkeit, die ich im Zweifel gerne nutze.

Jeder hat die Möglichkeit seine Rechtschreibfehler auf ein Minimum zu reduzieren. Der Leser wird es dir danken und auch das seriöse Auftreten deines Blogs wird um ein Vielfaches erhöht.

Absätze im Blogartikel keine Pflicht …

…sondern eine Notwendigkeit. Die Entertaste sollte beim Schreiben von Blogartikeln regelmäßig genutzt werden. Absätze sorgen für Struktur und einer erhöhten Lesbarkeit deiner Texte. Absätze bieten die Möglichkeit Teilinformationen klar darzustellen und zu bündeln.

Blogartikel ohne Absätze sind gerade im Web ein absoluter Albtraum für jeden Blogleser. Wenn wir schon beim Thema Absätze und Struktur sind, auch Aufzählungen und Listen können einen Blogartikel aufwerten und sind der Lesbarkeit zuträglich.

Nutze interaktive Elemente

Ein Blogartikel der nur aus Text besteht ist wahrlich kein Augenschmaus für deine Leser. Zwar ist auf den meisten Blogs immer noch ziemlich Ebbe was das Thema Bilder, Grafiken oder Videos betrifft, aber die Arbeit kann sich für dich und deine Leser lohnen.

Auch wir haben einige Artikel die nur aus Text bestehen ohne interaktive Elemente. Diese Artikel haben eine deutlich niedrigere Aufenthaltsdauer und höhere Absprungrate als Blogartikel die mit weiteren Elementen aufgepeppt wurden.

Der Titel und die Beschreibung

Zwar wollen es viele Blogger nicht wahrhaben, aber Google ist und bleibt ein wichtiger Faktor für deinen Blogerfolg. Dementsprechend solltest Du für die Suchmaschinen sowohl einen guten Titel als auch eine vernünftige Beschreibung wählen. Der Titel sollte maximal aus 60 Zeichen bestehen und die Beschreibung maximal 150 Zeichen zählen.

Bei der Beschreibung wie auch beim Titel gilt es kurz und bündig den Inhalt deines Blogs widerzugeben und den Leser neugierig zu machen. Ich persönlich nutze für die Optimierung meiner Blogs das SEO-Plugin wpSEO* und möchte es auch nicht mehr missen.

Schreibe klar und deutlich

Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen.

Dieser Satz mag sich schlau lesen, schreckt aber den potentiellen Leser nur ab. Jeder normale Mensch hätte einfach nur geschrieben: „Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht“.

Damit ist zu diesem Punkt auch alles gesagt. 🙂

Die Länge deines Blogartikels

Dieses Thema wird unter Bloggern immer wieder kontrovers diskutiert. Die eine Seite behauptet ein guter Blogartikel sollte mindestens 500 Wörter haben. Andere sind der Meinung 300 Wörter sind vollkommen ausreichend und Artikel mit über 1500 Wörtern sind absoluter Blödsinn.

Meiner Meinung nach kannst Du die optimale Länge eines Blogartikels nicht an der Anzahl der Wörter festmachen. Wichtig ist, dass Du die Wünsche und Bedürfnisse deiner Leser befriedigst. Als Newsblogger können schon 100 Wörter zum Ziel führen. Es gibt aber auch Leser, die lange Artikel mit 1000 und mehr Wörtern lieben. Halte dich also nicht an wilden Zahlen fest.

Das eindeutige Ende eines Blogartikels

Nichts ist schlimmer als einen Artikel abrupt abzubrechen. Das ist wie ankuscheln und liegen lassen. Ein guter Blogartikel endet immer mit einem Abspann. Egal ob Du das Kind nun Fazit nennst, Zusammenfassung oder wie auch immer. Ein guter Abschluss gehört einfach dazu. Wenn es der Artikel hergibt, solltest Du deine Leser noch zu einer Handlung animieren. Dies kann eine Fragestellung sein oder die Bitte zu einer Handlung.

Die optimale Struktur für deine Blogartikel übersichtlich zusammengefasst

In der folgenden Infografik haben wir die wichtigsten Tipps für die optimale Strukturierung deiner Blogartikel übersichtlich für dich zusammengefasst.

Die optimale Struktur für einen Blogartikel

Was Du vor dem Veröffentlichen eines Blogartikels beachten solltest – das Fazit

Als Blogger hast Du sicherlich Interesse daran, dass deine Artikel gerne gelesen werden. Darum sollte sich jeder Blogger auch ein wenig Mühe geben und seine Blogartikel vernünftig für seine Leser aufbereiten. 15 Minuten mehr Aufwand können eine große Wirkung erzielen.

Was sind deine Maßnahmen bevor Du einen Blogartikel veröffentlichst? Ich freue mich auf deine Tipps.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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