Erfolg durch Blogmarketing

Das Weblog als Marketinginstrument nutzen

Die Zeiten in denen ein statischer Webauftritt zur reinen Kundeninformation gereicht hat, neigen sich dem Ende zu, wenn das Ende nicht schon lange erreicht bzw. überschritten wurde.

Potentielle Kunden, und Internetnutzer im Allgemeinen, sind dank der weitreichenden und fast sekundenaktuellen Informationsmöglichkeiten verwöhnt.

Wir leben in einer Zeit in denen Wissenswertes von Bloggern, Onlineredakteuren und Webmagazinen schneller weiterverbreitet wird als jede Presseabteilung dies realisieren könnte.

Kunden informieren sich ständig

Suchmaschinen sind in den meisten Fällen die erste Anlaufstelle, wenn ein Kunde nach einem Produkt Ausschau hält. Während viele Affiliates dieses Verhalten schon lange für sich nutzen und dadurch eine sehr lukrative Einnahmequelle anzapfen, sind viele Unternehmer immer noch nicht in der Zeit der fortwährenden Information angekommen.

Dabei kann niemand über die eigene Dienstleistung so gut berichten wie der Dienstleister selbst. Es gibt Unternehmer und Firmen, die geben Unmengen an Geld für die Suchmaschinenoptimierung aus, stecken mehr Geld in Social Media als so manche Menschen im Jahr verdienen und verpulvern ohne Ende Geld mit Google Adwords um Besucher bzw. Kunden auf ihren Webauftritt zu ziehen.

Doch kaum gelangt der Kunde auf die statische Website, verlässt der teuer erworbene Besucher diese gleich wieder, um durch Tante Google an Informationen über Neuigkeiten und Testberichte des begehrenswehrten Produkts zu gelangen. Die Chance ist dabei groß, das externe Blogger bereits Berichte erstellt haben, eventuell vorhandene Affiliatelinks nutzen und den Kunden erneut zurück auf den bereits besuchten statischen Webauftritt schicken.

Dabei machen es Global Player wie zum Beispiel Google, Dell oder Volkswagen schon lange vor – sie informieren und binden Kunden mit einem eigenen Blog und verbinden diesen mit weiteren Social Media Maßnahmen wie den Like-Button von Facebook um ihre Reichweite noch weiter zu streuen.

Mit dem Kunden interagieren

Es ist sicher nicht sinnvoll, einen Kunden auf die Website zu locken, damit dieser später durch einen Dritten nach erfolgter Recherche zurückkommt. Nicht nur, dass dadurch doppelt bezahlt wird, auch für zukünftige Geschäftsabschlüsse könnte sich dieses Muster widerholen.

Warum also nicht gleich einen eigenen Blog ins Leben rufen, auf dem der Kunde nicht nur mit aktuellen Neuigkeiten gefüttert wird, sondern auch positive wie negative Kritik äußern kann. Letzteres birgt weniger Gefahren als es den Anschein hat.

Es ist eher eine Chance negative Stimmen von Kunden intern zu halten und Lösungen zu generieren um aus einem unzufriedenen Kunden einen zufriedenen zu machen.

Achtung keine Werbesprache

Je privater und authentischer ein Blog wirkt, umso stärker wird der potentielle Kunde Vertrauen in das Geschriebene haben. Es ist auch nicht wichtig, dass die Texte von einer Agentur auf das Peinlichste genau geplant und nach den neuesten wissenschaftlichen Werbeerkenntnissen aufgesetzt werden.

Durch solche Maßnahmen kann sogar genau der gegenteilige Effekt erfolgen. Vielleicht hat ein Mitarbeiter in der Firma Spaß daran regelmäßig etwas über die Firma zu schreiben oder man legt selber Hand an. Je stärker die Firma als Original Auftritt, je größer wird das allgemeine Vertrauen in das Geschriebene sein.

Auch Blogs sind Suchmaschinenoptimierung

Wer in den Suchmaschinen zu einem bestimmten Begriff gut positioniert sein möchte, für den ist ein Blog mit hochwertigem Inhalt und vielen Lesern in der heutigen Zeit nicht nur ein mögliches Mittel, sondern Pflicht.

Je stärker man sich in seinem Gebiet als Experte positioniert, desto größer ist auch der allgemeine Zufluss von Besuchern aber auch von den so heiß begehrten Backlinks, denn gute Artikel werden gerne als Empfehlung verlinkt.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass nur Artikel mit echtem Mehrwert von der Masse Beachtung finden werden. Weiterhin ist eine gewisse Regelmäßigkeit der Veröffentlichung von Artikeln vonnöten. Nicht nur User mögen aktuelle Websites sondern auch Google liebt Webseiten die mit regelmäßigen Neuigkeiten aufwarten.

Welche Nachteile hat ein Blog

Alles was Vorteile mit sich bringt, hat auch Nachteile – so denken zu mindestens gewisse Menschen. Natürlich könnte der Zeitaufwand für die Pflege oder der geringe finanzielle Mehraufwand als Nachteil angesehen werden, doch das sollte man tunlichst vermeiden.

Nachteilig ist ein firmeneigener Blog zu keinem Zeitpunkt. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass Blogger auch heute noch ein eigenes Völkchen sind. Wer seine Glaubwürdigkeit aufgrund von falschen Aussagen, manipulatives Verhalten oder anderen negativen Handlungen in der Bloggerszene verliert, kann sich mit viel Pech nie wieder davon erholen.

Gute Nachrichten verbreiten sich lange nicht so schnell wie schlechte und das Internet hat die Angewohnheit selten etwas zu vergessen.

Fazit:

Selbstverständlich ist das eigene Blog nur ein weiteres Rädchen in den eigenen Werbe- und Marketingaktivitäten. Jedoch ist das Blog mittlerweile ein starkes Mittel um eine hohe Kundenbindung und Sichtbarkeit im Web zu erreichen.

Dabei kann das hauseigene Blog besser als Aushängeschild fungieren, als eine normale statische Website, die eventuell nur beim ersten Besuch Beachtung findet.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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