Die größten Vorurteile gegenüber Bloggern

Die größten Vorurteile gegenüber Bloggern

Bloggen ist aus dem modernen Internet nicht mehr wegzudenken. Die Blog-Community wird immer größer und mittlerweile gibt es auch in Deutschland echte Influencer unter den Bloggern.

Trotzdem werden Blogger immer noch kritisch beäugt und haben zuweilen mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Die größten Vorurteile gegenüber Bloggern habe ich für Dich in diesem Blogartikel zusammengetragen.

Blogger arbeiten nicht

Im Netz wird gerne behauptet, dass Bloggen keine richtige Arbeit sei. Viele Menschen denken, dass ein bisschen Textschreiben schnell von der Hand geht und innerhalb kürzester Zeit erledigt ist. Den Rest des Tages liegt der geneigte Blogger auf der faulen Haut und genießt das Leben.

Wenn es doch so einfach wäre. Ich könnte für das Bloggen 72 Stunden am Tag gebrauchen.

Liegen Blogger wirklich immer auf der faulen Haut?

Blogger sind alles Amateure

Gerade unsere ausgebildete Riege des Journalistentums schaut gerne mit einem abfälligen Lächeln auf uns Blogger. Schließlich haben die meisten Blogger keine entsprechende Ausbildung genossen.

Teilweise ist die Journaille sogar der Meinung, dass das Bloggen im deutschsprachigen Raum endlich professionalisiert werden müsse.

Hier kann nur gesagt werden, dass solche Journalisten das Medium Blog nie verstehen werden.

Blogger sind nicht kritikfähig

Der Blog ist wie ein eigenes Kind – jeder Blogger beschützt es mit dem eigenen Leben. Dazu gehört auch bestimmte Stimmen einfach nicht zu Wort kommen zu lassen. Es gibt einfach Leser, die gehen mit ihren Kommentaren tief unter die Gürtellinie.

Ich liebe Kritik. Schließlich gibt es sowohl positive als auch negative Kritik

Konstruktive Kritik ist positiv

Blogger sind unehrlich und machen alles für Geld

Leider gibt es wie überall schwarze Schafe. Auch die Blogosphäre ist nicht davor gefeit. Es gibt genug Blogger, die sich nach außen als etwas darstellen, was sie nicht sind.

Dazu gehört es auch Produkte anzubieten, die nichts taugen oder einfach nur angepriesen werden, weil es eine hohe Provision gibt. Selbst Problogger machen davor nicht halt und es gibt eine Menge Wölfe im Schafspelz.

Leider ist dieses Vorurteil zu Teilen bittere Wahrheit. Trau! schau! wem? sollte im Internet immer die Devise sein.

Blogger verdienen viel Geld in kurzer Zeit

Mit dem Bloggen Geld verdienen ist der Renner schlechthin im Internet. Schließlich ist es auch ganz einfach mit dem Bloggen Geld zu verdienen.

Schnell einen Blog aufgesetzt und nach einigen Monaten wird ohne Probleme dank Affiliate Marketing ein Vollzeiteinkommen erreicht. Videos von braungebrannten Geschäftsmännern auf ihrer Jacht beweisen dieses Vorurteil tagtäglich.

Geld verdienen mit Bloggen ist möglich. Auch ich verdiene damit mein Geld. Doch weder ist das die Norm, noch ist es einfach gewesen.

Können Blogger in kurzer Zeit viel Geld verdienen?

Bloggen kann jeder

Bei diesem Vorurteil bin ich ein wenig zwiegespalten. Ich bin ein Verfechter der These, dass tatsächlich jeder Bloggen kann. Ob es allerdings für den großen Durchbruch oder den Vollzeitjob reicht, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Ich stehe hinter dieser Aussage und bin fest der Meinung, dass jeder Bloggen kann. Schließlich kann auch jeder Singen. 😉

Einige Bekannte aus meinem Umfeld wollten bloggen, stellten dann fest was für ein Aufwand dahinter steckt und ließen es dann bleiben.

Die größten Vorurteile gegenüber Blogger – Das Fazit

Wie jede Berufsgruppe haben auch Blogger mit dem ein oder anderen Vorurteil zu kämpfen. Einige davon sind in Grenzen nachvollziehbar, andere schlicht an den Haaren herbeigezogen.

Welchen Vorurteilen hast Du dich als Blogger schon konfrontiert gesehen?

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

2 Comments

  • Hans

    11. Dezember 2013

    Oh, ich wusste gar nicht, dass Blogger ein Ausbildungsberuf ist *schmunzel*
    Es gibt viele Blogger, die aus Spaß an der Freude schreiben und als reines Hobby. Wüsste auch nicht, warum man ihnen (den Amateuren) die „Berechtigung“ entziehen sollte. Wenn es Lesern und Journalisten nicht gefällt, steht es ihnen doch frei das Blog einfach nicht zu lesen. Derweil können sie ja dann lesen, was Sinn und Zweck von Blogs ist (wie im Beitrag auch erwähnt).

    Was das Thema Kritik angeht, sehe ich das auch nicht, dass Blogger nicht kritikfähig sind. Die allermeisten (die ich kenne) laden sogar regelmäßig zum konstruktiven kritisieren ein, einschließlich mir, denn so kann man lernen und besser machen.
    Ist dochh auch eine Bestätigung seiner „Arbeit“ wenn sich jemand die Mühe macht, ein paar Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Dafür muss er sich ja auch vorher mit dem Projekt befasst haben.

    Wie immer, ein interessanter Beitrag Danke dafür und einen herzlichen Gruß

    Hans

  • Jens

    11. Dezember 2013

    Ein Vorurteil fehlt meiner Meinung nach noch oder sagen wir vielleicht auch zwei.

    Alle Blogger sind blashäutige Nerds, die im Keller bei Mama wohnen. Und wenn die „Arbeit“ erledigt ist, spielen alle Blogger Ego-Shooter, die alle nur gewaltverherlichend sind.