8 Gründe warum Deine Website responsive gestaltet sein sollte

8 Gründe warum Deine Website responsive gestaltet sein sollte

Reaktionsfähige Websites zu gestalten war vor geraumer Zeit noch neumodisches Zeugs was teilweise noch als Buzzword abgestempelt wurde. Meiner Meinung nach ist reaktionsfähiges Webdesign schon lange vom Buzzword zur Notwendigkeit geworden. In unserer heutigen Liste der Woche gibt es 8 gute Gründe für eine responsive Website.

Mit responsive Webdesign sicher in die Zukunft

Während es vor ein paar Jahren noch üblich war eine Website für eine bestimmte Auflösung zu entwickeln, als Standardauflösung hatte sich 1024 x 768px etabliert, reicht diese Einstellung zur Entwicklung von Websites schon lange nicht mehr aus. Während früher einige Webentwickler noch verschiedene CSS-Dateien für die unterschiedlichsten Auflösungen bereitstellten, würde diese Arbeitsweise in der heutigen Zeit zu einem wahren Aufwandsmoloch führen. Es werden regelmäßig neue Endgeräte, gerade für den mobilen Bereich, entwickelt und kein Webdesigner ist noch in der Lage auf jedes einzelne Anzeigegerät einzugehen.

Responsive Webdesign ist modern

Gerade als Blogger und Selbständiger im Internet solltest Du mit der Zeit gehen. Zwar schreiben auch bekannte Blogger oder Webdesigner darüber wie wichtig der mobile Bereich mittlerweile ist, doch selber bieten sie weiterhin weder eine mobile noch eine responsive gestaltete Version ihres Webauftrittes an. Nicht nur das solche Webauftritte schnell angestaubt wirken, auch die Glaubwürdigkeit des Webdesigners oder Bloggers kann darunter leiden.

Responsive Webdesign verringert die Absprungrate

Wir haben Blogsheet schon vor geraumer Zeit auf ein responsive Layout umgestellt. Ein Grund war unter anderem die doch recht ordentlichen Zugriffszahlen über mobile Endgeräte. Leider war nicht nur die Absprungrate der mobilen Besucher deutlich höher als von Besuchern die über einen Desktop-Rechner Blogsheet besuchten, sondern auch die Aufenthaltsdauer war signifikant geringer.

Dank responsivem Webdesign haben sich die Zahlen nicht nur deutlich verbessert, derzeit sind die Werte der mobilen Besuche sogar besser. Wenn ich hier mein eigenes Nutzerverhalten beim Surfen mit Smartphone und Tablet betrachte, war die Verbesserung eine logische Konsequenz. Auch ich lese ungern Websites mit einem starren Layout auf meinen mobilen Endgeräten – da kann der Content noch so gut sein.

Responsive Webdesign ist geräteübergreifend

Dank responsive Webdesign interessiert es dich nicht mit welchen Displaygrößen Apple und Co uns in den nächsten Jahren noch beglücken werden. Egal auf welcher Displaygröße deine Website dargestellt werden soll, im Idealfall wird dein Webauftritt immer optimal für die Auflösung des jeweiligen Endgerätes angezeigt.

Geringerer Pflegeaufwand

Während die einen auf responsive Webdesign schwören, nutzen die anderen lieber eine extra gestaltete mobile Version ihrer Website. Während es Anbieter gibt, bei denen sich diese Trennung lohnt, bedeutet gerade für Einzelkämpfer eine mobile Version unnötige Arbeit. Mit einer responsive gestalteten Website brauchst Du dich nur um eine Version zur Optimierung kümmern und hast nicht mehrere Baustellen. Gerade für Blogger, die alleine im Internet ihr Geld verdienen, ist Zeit eine sehr kritische Ressource.

Weniger Entwicklungsaufwand

Wo ein geringerer Pflegeaufwand ist, dort muss nicht zwangsläufig auch ein geringerer Entwicklungsaufwand herrschen. Doch dank CSS3, Mediaqueries, vorhandenen Frameworks oder Blankthemes, die wir Dir später noch vorstellen werden, hält sich der Entwicklungsaufwand einer responsive gestalteten Website in Grenzen. Besonders dann, wenn Du den Zeitaufwand für die Gestaltung einer Desktopversion zzgl. einer mobilen Version gegenüber stellst. Zudem ist mit den heutigen Möglichkeiten die getrennte Entwicklung von Desktop und Mobil nur noch sehr selten sinnvoll.

Größere Kunden/Userbindung durch responsive Webdesign

Seit Anfang des Jahres gibt es mehr User die über ein mobiles Endgerät ins Internet gehen als über den klassischen Desktoprechner. Das bedeutet für die meisten Blogs und Webauftritte eine nicht zu unterschätzende Änderung des Nutzerverhaltens. Auch dein Blog kann davon betroffen sein. Deine Kunden, Leser oder User werden sich nicht darüber beschweren, dass deine Website auf einem Smartphone oder Tablet kaum zu lesen ist. Kunden haben die Angewohnheit einfach nicht wiederzukommen wenn ihnen etwas nicht gefällt.

Mit responsive Webdesign zu mehr Einnahmen

Wenn Du durch einen responsive gestalteten Blog oder Website eine höhere Leser- und Kundenzufriedenheit erreichst, kommt es in der Regel zu einem angenehmen Nebeneffekt. Zufriedene Leser bzw. Kunden verhelfen deinem Webauftritt zu weiteren Besuchern. Normalerweise bedeutet das für Dich auch mehr Einnahmen, sei es durch die Direktvermarktung oder anderen Einnahmequellen.

Responsive Webdesign – das Fazit

Während es vor einiger Zeit noch die Frage war, ob man seine Website responsive gestalten sollte, so lautet die Frage heute eher: „Warum ist dein Webauftritt noch nicht responsive umgesetzt?“. Es sprechen eindeutig mehr Argumente dafür als dagegen. Als ich mich mit dem Thema responsive Webdesign auseinandergesetzt habe, hat mir das Buch „Responsive Webdesign“ von Christoph Zillgens aus dem HANSER-Verlag* sehr geholfen. In naher Zukunft gibt es hierzu auch noch eine Rezension.

Hast Du dich schon mit dem Thema reaktionsfähige Websites auseinander gesetzt? Gehört für Dich responsive Webdesign schon zum Standard oder ist es eher notwendiges Übel?

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

7 Comments

  • Olli

    22. Mai 2013

    Im Grunde würde ich zustimmen, nur zu Punkt „Mit responsive Webdesign zu mehr Einnahmen“ etwas: das würde ich nicht automatisch damit gleichsetzen.

    Klar, bessere Website -> mehr Besucher.

    Aber man schaue mal auf die großen Websites mit starken Werbekunden wie Spiegel.de. Die haben kein Responsive Design, da man ansonsten die riesigen Werbeformate nicht unterbringen kann. Gerade diese riesigen Grafiken um die Seite herum.

    Oder wie macht man das am geschicksten? Standard-Bannergrößen oder gar so 300×250-Boxen muss man ja für Smartphones ausblenden, ansonsten wird’s unschön. Oder doch einfach drinlassen?

  • Andreas Meyhöfer

    22. Mai 2013

    Hallo Olli,

    keine Regel ohne Ausnahme – da kann ich Dir nur zustimmen.
    Man muss aber auch leider sagen, dass die gerade die großen Portale in Deutschland immer etwas zurückhängen. Schaut man über den großen Teich gibt es viele große Portale die Ihre Websites erfolgreich auf responsives Design umgestellt haben und diese auch gezielt über Bannerwerbung monetarisieren. Zudem lassen sich auch Banner so einbauen, dass sie sich automatisch anpassen. Weiterhin ist es ja nicht nur die Bannerwerbung die Geld einbringt, sondern auch Affiliate-Links und Co. Die mobile Vermarktung ist nicht zu unterschätzen. Big Player wie z.B. Facebook und Google arbeiten nicht umsonst mit Hochdruck daran.

    Viele Grüße Andy

  • susann

    23. Mai 2013

    Hallo Andreas,gerade weil ich eine Mischung aus Texten,Bildern und Bauten blogge ist für mich ein responsive webdesign schon sehr interessant-gerade bei den Bildern.Ich möchte einerseits meinen Content aus seinem verstaubten Fertig-Layout-Dasein heraus holen,denke schon länger über einen Premiumbereich nach-andererseits bin ich mir aber generell sehr unsicher über die Präsentation von Kunst im Netz.Und ich bin mit dem 14 Monate alten Blog auch ein ziemlicher Anfänger.Kannst Du mir vllt ein paar Tipps/Infos geben wie ich mal weitermachen könnte? Ich würde mich freuen.Vielen Dank auf jeden Fall schon mal im Voraus.Viele Grüße Susann

  • Andreas Meyhöfer

    23. Mai 2013

    Hallo Susann,

    vielen Dank für Deinen Beitrag – ich melde mich bei Dir per Mail. 🙂

    Viele Grüße Andy

  • susann

    26. Mai 2013

    Hallo Andreas! Steht Dein Angebot noch?Wegen der mobilen Seitenaufrufe hab ich gerade wieder daran gedacht.Aber bitte nicht bedrängt/belagert fühlen…Gruß Susann

  • Andreas Meyhöfer

    26. Mai 2013

    Hallo Susann,

    das Angebot steht selbstverständlich noch aber ich wollte mich nicht zwischen „Tür und Angel“ bei Dir melden und hatte gerade einiges an Arbeit vor mir liegen. 🙂

    Viele Grüße Andy

    Edit: Mail ist raus.