Kakadu-Prinzip

So steigerst Du mit dem KAKADU – Prinzip dein Branding und Backlinkprofil [Update]

Dieser Artikel erschien bereits am 23.07.2011 und ist nun an die neuen Gegebenheiten im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing angepasst.

Wenn Du nun denkst ich habe einen Vogel, dann magst Du in der Sache vielleicht recht haben, das hat jedoch nichts mit dem folgenden Blogartikel zu tun. Das KAKADU – Prinzip entführt dich wieder einmal in die wunderbare Welt der Suchmaschinenoptimierung.

Wie dir sicher bekannt ist, gehört eine Stärkung des Autoren-Profils und auch der lieben Backlinks mit zu den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung. Es ist also wichtig, nicht nur die Link-Popularität deines Blogs so gut es geht zu steigern, sondern auch deinen guten Namen in der Welt der Blogs bekannt zu machen.

Die klassischen Methoden zum Backlinkaufbau wären zum Beispiel der Eintrag in Webkataloglisten, RSS-Verzeichnissen, Social-Bookmark-Portale und andere Dienste. Dank verschiedener Updates von unserer lieben Tante Google sind diese Strategien zum Backlinkaufbau mittlerweile kritisch zu betrachten und können im schlimmsten Fall deinen Blog in das Google-Nirvana schicken.

Die beste Art Backlinks zu erzielen und dein Autoren-Profils zu stärken sind nach einstimmiger Meinung von SEO-Spezialisten und Bloggern immer noch gute Inhalte – Content ist King. Der Killersatz im Bereich SEO und Online-Marketing schlechthin.

Nicht umsonst wird gerade der Begriff Content-Marketing wie die berüchtigte Sau durch das Dorf getrieben. Alter Wein in neuen Schläuchen funktioniert auch in diesem Bereich immer wieder.

Und hier kommt das KAKADU – Prinzip ins Spiel. KAKADU steht für Bloginhalte, die für deine Blogleser interessant sind und dadurch geteilt und verlinkt werden.

K für Kostenloses

Alles was umsonst ist, wird gerne von deinen Bloglesern aufgenommen und auch verbreitet. Tutorials, kostenlose eBooks, Tipps und Tricks um Probleme zu lösen – all das kann dazu beitragen die Link-Popularität deines Blogs zu steigern. Achte aber darauf, dass kostenlose Angebote auch einen Mehrwert für deine Blogleser bieten und nicht nur kopierter Schrott oder lieblos aufbereitet ist.

A für Aktuelles

Je schneller Du über aktuelle Themen berichtest, desto größer ist die Chance auf eine gute Verlinkung. Hier gilt nur, der frühe Kakadu / Vogel fängt den Wurm. Die Bloggerszene ist schnell – sei schneller! Für viele News-Blogger ist die Nacht schon um 4 Uhr vorbei, wenn sie nicht gerade das Glück haben in einer Zeitzone zu wohnen, die ihnen erlaubt einen normalen Schlafrhythmus zu wählen.

K für Künstlerisches

Biete deinen Usern Templates, Grafiken oder Wallpapers an. Eventuell bist Du auch besonders kreativ bei der Gestaltung deiner Blogartikel. Die Menschen sind sehr empfänglich für die besonderen Inhalte. Nicht umsonst erhalten besonders „reißerische“ Texte viel Beifall, auch wenn ich persönlich kein Freund davon bin.

A für Außergewöhnliches

Hast Du außergewöhnliche Ideen, besondere Angebote, die dich von der Masse abheben – immer raus damit. Damit wird deine Link-Popularität fast schon von alleine gesteigert. Viele Ideen sind auf den ersten Blick  so absurd, dass sie leider nie bis zur Umsetzung kommen. Doch wenn Du nicht wagst, kannst Du auch nicht gewinnen.

D für Downloads

Hast Du eine Affinität zum Programmieren? Biete deinen Usern kostenlose Skripte respektive Software an. Spezialisiere dich am besten auf einen Bereich – z.B. auf Content Management Systeme wie WordPress, Typo3 oder Joomla. Wenn Du in einer Sparte besonders bekannt bist, ist es auch dein Webauftritt.

U für Unerlaubtes

Unerlaubtes bedeutet nicht, dass Du nun bestimmten Kinoportalen Konkurrenz machen sollst. Werde zum Querdenker und breche die Regeln innerhalb des Gesetztes. 😉
Provoziere und polarisiere – Achte aber darauf, dass Du dir dabei nicht selber ein Bein stellst. Sei fair gegenüber deinen Blogger-Kollegen und bleibe stets bei der Wahrheit.

Das KAKADU-Prinzip und ein Fazit:

Wenn Du den Grundregeln des KAKADU-Prinzips folgst, kannst Du auf einfache und nachhaltige Art dein Branding in deinem Bereich steigern. Im Gegensatz zu einem mühsamen Backlinkaufbau über Webkataloge & Co, erhälst Du nicht nur Backlinks, sondern auch Besucher die sich für deinen Blog wirklich interessieren.


Quelle:

Suchmaschinen-Optimierung: Das umfassende Handbuch*

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

3 Comments

  • Max | Spar-Muli

    7. April 2014

    Lustig, auf was für Namen die Leute so kommen. 🙂
    Aber alle einzelnen Buchstben ergeben tatsächlich etwas Pfiffiges. Wenn man sich einzelne Punkte dabei herauspickt kann man sicherlich schon eine Mnge erreichen.
    Bilder gehen eigentlich immer, zur Not macht man einen Pinterest-Channel und postet dort lustige Fotos & Sprüche. Das kann tatsächlich funktionieren.
    Gruß, Max von Spar-Muli

  • Andreas Meyhöfer

    7. April 2014

    Hallo Max,

    vielen Dank für Deinen Kommentar.

    Pinterest ist eine Plattform die wirklich interessant ist aber scheinbar in Deutschland erst in der letzten Zeit so wirklich in Schwung kommt.

    Da steckt noch viel Potential drin.

    VG Andy