Von diesen SEO-Techniken solltest Du nicht nur als Blogger die Finger lassen - Teil 1

Von diesen SEO-Techniken solltest Du nicht nur als Blogger die Finger lassen – Teil 1

Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) ist so alt wie die Suchmaschinentechnik selbst. Über die Jahrzehnte hat sich die Welt der Suchmaschinenoptimierung jedoch stark gewandelt und Techniken, die vor 15 Jahren noch Spitzenpositionen einbrachten, können heute einen atomaren SEO-Supergau anrichten.

Schließlich waren die Anbieter von Suchmaschinen, allen voran Google, über die Jahre nicht tatenlos und haben ihre Algorithmen angepasst und verfeinert. Nicht jeder Blogger oder Webmaster ist sich den Gefahren bewusst, die fehlerhaftes SEO anrichten kann. Damit Du nicht ausversehen in die SEO-Falle tappst, habe ich dir eine Mini Artikelserie vorbereitet und stelle dir veraltete SEO Techniken vor, die Du nicht nur als Blogger meiden solltest.

SEO – Unwissenheit ist keine Schande …

kann aber großen Schaden anrichten. Inspiriert hat mich die Artikelserie durch folgende Frage in einer Facebook-Gruppe:

Macht es Sinn diverse Keywords auf meiner Seite in der Hintergrundfarbe einzugeben, sodass sie für den Betrachter nicht sichtbar sind, aber Google was zum suchen hat? Oder erkennt Google diese Wörter dann auch nicht? Ich möchte den User nicht unnötig mit Info`s bombardieren

Die Reaktionen auf diese Frage waren teilweise sehr positiv und hilfreich, leider gab es auch ein paar Klugscheißer, die der Meinung waren die Frage als dumm und sinnlos hinstellen zu müssen. Aus meiner Sicht gibt es gerade bei Anfängern jedoch keine dummen Fragen. Zudem wissen wir ja, dass diese SEO-Technik, bekannt als Hidden-Text, lange Zeit sehr gut funktionierte und Top-Positionen einbrachte. Nun genug geschwafelt! Auf zu den SEO-Techniken, die kein Blogger mehr braucht und die einfach nur pfui sind.

Finger weg von Brückenseiten

Du bist fit in JavaScript und es juckt dich in den Fingern einzelne Seiten für Google zu optimieren um deine Besucher dann automatisch auf dein Angebot zu leiten? Dann solltest Du überlegen, ob Du von der Idee Brückenseiten (Engl. Doorway Page) nicht Abstand nimmst.

Die berühmteste Abstrafung im Bereich Doorway Page in der Geschichte des Internet ist mit Sicherheit BMW. Der Bayrische Weltkonzern wurde 2006 kurzerhand von Google aus dem Index geschmissen nachdem der Konzern versuchte die Suchergebnisse zu manipulieren.

Brückenseiten (Doorway Pages) können mehr schaden als nützen

Keywordstuffing verschafft keine Rankings

Du schreibst an einem epischen Blog-Artikel und willst unbedingt, dass er bei Google alle anderen Blogs hinter sich lässt? Was liegt näher als Google unmissverständlich klar zu machen, dass dein Artikel die höchste Relevanz hat. Die alte Lösung: Keywords in Massen in den Text einpflegen um die Keywordrelevanz künstlich zu pushen. Mittlerweile liegen die Chancen sehr gut, dass solche Artikel nicht über die reine Indexierung hinauskommen.

Keywordstuffing verschafft deinem Blog keine besseren Rankings

Backlinkspam – Viel Arbeit, selten Ertrag

Zu den guten alten Zeiten galt beim Backlinkaufbau nur eine Regel: Backlink ist Backlink und je mehr davon, desto besser. Webmaster und Blogger haben Wochen und Monate damit verbracht ihre Seiten in Webkataloge, Artikelverzeichnisse, Foren und Blogs einzutragen.

Andere haben sich Linkaufbau-Tools wie XRumer oder SENukeX zugelegt. Damit konnten und können auch heute noch innerhalb kürzester Zeit automatisch tausende Backlinks generiert werden. Mittlerweilerweile sind solche Tools jedoch mit Vorsicht zu genießen und gerade Laien tun sich keinen Gefallen damit diese Tools einzusetzen. Egal ob manuell oder automatisch, von Backlinkspam solltest Du die Finger lassen.

Qualität, nicht Quantität! Backlinkspam bringt dein Blog nicht weiter

Übertriebener Linktausch schafft keine Freunde

Bist Du auch schon über einzelne Webseiten gestolpert, die aus hunderten von Backlinks bestehen und keinen relevanten Bezug zu der eigentlichen Website haben? Meist sind es Blogger respektive Webmaster, die  sich dem Linktausch verschrieben haben. Getreu dem Motto: Gibst du mir einen Backlink, gebe ich dir auch einen. So einfach diese Art von Linkaufbau auch scheint, Google wertet diese Maßnahme als Spam und schmeißt solche Seiten rigoros aus dem Index.

Veraltete SEO-Techniken – Das Fazit

Das waren die ersten vier SEO-Maßnahmen, die Du in der heutigen Zeit nicht mehr einsetzen solltest. Selbst wenn Du auf Blogs treffen solltest, die damit Erfolg haben, wird dieser Erfolg mit Sicherheit nicht auf Dauer sein. Im nächsten Blog-Artikel schauen wir uns vier weitere Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung an, die deinem Blog schaden können.

Welche Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung setzt Du ein? Greifst Du noch auf Old School SEO zurück oder lässt Du lieber die Finger davon?

Ich freue mich auf deinen Kommentar. 🙂

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

6 Comments

  • Thomas

    29. April 2014

    Danke für diesen interessanten und lesenswerten Artikel. Gerade als relativer Neuling in der Bloggerwelt ist man froh über jede vernünftige Erklärung zum Thema SEO.

    Ich rätsel z.B. immer noch rum, was besser ist. NoFollow oder DoFollow bei Kommentaren und in Artikeln.

    Bin schon auf Teil 2 gespannt.

    LG Thomas

  • Andreas Meyhöfer

    29. April 2014

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für dein Lob.
    Ich werde das Thema NoFollow und DoFollow auf meine Agenda setzen und einen Blog-Artikel dazu schreiben. 🙂

    Viele Grüße Andy

  • Simon

    22. September 2014

    Danke für den Artikel Andy.
    @Thomas: Ich würde dir empfehlen, die Kommentare auf NoFollow zu setzten. Aber im Artikel die Links auf Follow lassen.

  • Andreas Meyhöfer

    22. September 2014

    @Simon Stets zu Diensten. 🙂

  • ela von immertreu

    23. September 2014

    Vielen Dank!