Mache deinen Vortrag interessant

Diese 6 Fehler solltest Du bei einer Präsentation vermeiden

Jeder Selbständige wird früher oder später in den Genuss einer Präsentation kommen. Selbst wenn Du als Blogger oder anderweitig als Selbständiger im Internet dein Geld verdienst und derzeit kaum bis gar keine Präsentationen erstellen musst, solltest Du auf mögliche Präsentationen vorbereitet sein.

Gerade durch den immer wichtiger werdenden Social Media Bereich und der ständigen Interaktion und Kommunikation mit Kunden solltest Du in der Lage sein in einem Produktvideo oder in einem Webinar dich und deine Produkte bestmöglich zu präsentieren.

Aus der Erfahrung heraus werden bei Präsentationen immer die gleichen Fehler gemacht, die jedoch einfach zu vermeiden sind. Genug der Einleitung – kommen wir zum Eingemachten.

Fehler 1 – Die Zeit

Ich habe mich mit Präsentationen auseinandersetzen dürfen, die waren stark überfrachtet und aufgebauscht. Bei einer guten Präsentation gilt KISS. Bevor Du nun den Labello herausholst um deine Lippen zu schmieren und anfängst die richtige Kusstechnik zu üben – KISS steht für Keep It Short and Simple. Bereite nur das Wichtigste auf und stelle die Informationen so kurz und prägnant wie möglich vor. Schließlich möchtest Du Interessenten und keine Schläfer.

Fehler 2 – Das Maschinengewehr

Aus Fehler Nummer 1 bei einer Präsentation kann ganz schnell ein Folgefehler entstehen. Je größer und länger eine Präsentation ist, desto eher kommt man in Versuchung eine Vorführung so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Der Sprecher wird in seiner Präsentation immer schneller und die Worte kommen hervor wie eine Salve aus einem Maschinengewehr. Bei einer Präsentation gilt es deutlich zu sprechen ohne in Hektik zu verfallen. Aber auch wer langsam, monoton spricht oder nuschelt wird seine Zuhörer nicht in seinen Bann ziehen können.

Fehler 3 – Der Krampf

Wer richtig präsentieren will, sollte nicht aussehen als wenn er gerade eine giftige Kröte verschluckt hätte. Es gilt eine Präsentation locker zu gestalten und engagiert zu wirken. Wer das Lächeln nicht vergisst und seine Aussagen mit Gesten unterstützt wird von seinem Publikum besser angenommen. Wer in seinem Vortrag nicht begeistern kann, wird nicht im Gedächtnis bleiben.

Fehler 4 – Die Hilfsmittel

Eine gute Präsentation lebt nicht nur von einem guten Vorträger sondern auch von Hilfsmitteln. Hilfsmittel sind eine probate Möglichkeit um seinem Vortrag den richtigen Kick zu geben. Die Hilfsmittel müssen jedoch richtig vorbreitet und themenrelevant sein. Auch bei Hilfsmittel gilt es diese mit einer Struktur zu versehen und daran zu denken das Hilfsmittel das sind was der Name schon aussagt – Hilfsmittel und keine Hauptpräsentation!

Fehler 5 – Das Know-how

Wer eine Dienstleistung oder ein Produkt präsentiert sollte zwingend das entsprechende Wissen vorweisen können. Die Vorbereitung ist das A und O eines jeden Vortrages. Wer sich gut vorbereitet wird auf mögliche Fragen adäquat antworten können und verhindert auch, dass er nervös und zappelig vor seinem Publikum steht. Die meisten Menschen sind nervös, weil sie sich nicht gut genug vorbereitet haben und daraus entsteht meistens eine schlechte Präsentation.

Fehler 6 – Die Technik

Wer kennt nicht Murphys Gesetz – was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Selbst große Namen wie Microsoft sind vor technischen Pannen nicht geschützt. Wer kennt nicht das folgende Video und den berühmten Windows 98 Blue Screen of death bei der einstigen Präsentation von Windows 98. Es gilt also im Vorfeld grundsätzlich seine Technik zu testen, insbesondere bei Live-Präsentationen.

Fazit:

Um eine gute Präsentation abzuliefern bedarf es nicht viel und nur einer guten Vorbereitung. Auch die gute alte Präsentation ist ein Lernprozess. Je öfter Du Vorträge hältst, desto besser sollten diese auf Dauer auch werden. Welche Fehler sind Dir in Präsentationen schon unterlaufen, aus denen Du lernen konntest?

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

2 Comments

  • Don

    2. Oktober 2012

    Ein wichtiger Punkt fehlt: Wer ist die Zielgruppe. Präsentiere ich vor Vorständen oder vor Arbeitern. Muss ich etwas „verkaufen“ oder will ich „nur“ informieren.
    Präsentiere ich in einem kleinen Konferenzraum oder auf einem Kongress mit 1.000 Zuhörern. All diese Dinge sollten in die Präsentation mit einfließen.

    Don-X

  • Dirk

    11. April 2013

    Da muss ich Don zum Teil beipflichten. Aber eben nur zum Teil. Wer in der Postion ist, um vor Vorständen und mehr als ein paar Leuten zu sprechen, der sollte es dann schon einigermaßen drauf haben. Aber die Tipps kann man durchaus nicht oft genug lesen. Mir macht es durchaus Spaß vor Leuten zu sprechen aber dann auch nur, wenn ich wie in Punkt 5, weiß wovon ich rede.

    Gruß Dirk