Tipps für Blogger - 10 Dinge die dein Blog nicht braucht

Tipps für Blogger – 10 Dinge die dein Blog nicht braucht

Wer seinen Blog liebt, der stattet ihn mit allen Finessen aus, damit seine Leser auch in den Genuß eines außergewöhnlichen Blog-Erlebnisses kommen. Dass mancher Blogger bei allem Eifer und aller Leidenschaft über das Ziel hinausschießt, kommt dann schon mal vor. In diesem Blogartikel erfährst Du, von welchen „Features“ Du für deinen Blog lieber Abstand nehmen und bei welchen Dingen Du auf ein gesundes Maß achten solltest.

Inflationärer Einsatz von animierten GIFs auf Blogs

GIF-Bilder in allen Variationen waren in den 90iger Jahren „Hipp“ im Internet. Fast jeder Webmaster hatte diese kleinen lustigen animierten Dinger auf seinem Blog. Alles blinkt, alles blitzert – das mag an einer Bordelltür einladend wirken, auf einem Blog ist das nur zum wegklicken.

Grafiken, Grafiken, Grafiken überfluten manchen Blog

Auch wenn die Bildzeitung den Printmarkt im Boulevardbereich dominiert – Grafiken sollten auf dem Blog sparsam und mit Bedacht eingesetzt werden.

Es müssen auch nicht dutzende 5 MB Bilder sein, die per CSS runterskaliert wurden. Zwar leben wir im Zeitalter von DSL – das bedeutet aber nicht, dass der Kunde/Leser sich künstlich in die Modemzeit zurückversetzen lassen möchte.

Bilder und Grafiken sollten auf deinem Blog die Inhalte ergänzen und unterstreichen

Fehlende Grammatik und Rechtschreibung auf Blogs

Zwar haben Wissenschaftler vor langer Zeit herausgefunden, dass es leztilch ziemilch eagl ist, in wlehcer Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.

Ich kenne das auch, schnell getippt ist halb veröffentlicht und Zeit hat niemand – aber der Leser wird einem eine halbwegs saubere Rechtschreibung und Grammatik danken. Zudem wirken zuviele Rechtschreibfehler auf einem Blog unprofessionell und machen zuweilen unglaubwürdig.

Fachsprache und Fremdwörter braucht selten ein Blog

Bei der intendierten Realisierung der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem apparent, den elaborierten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu eliminieren.

  • Zur Vereinfachung der Muttersprache erscheint es sehr sinnvoll, nicht so viele schwierige Fremdwörter zu benutzen.

Es gibt immer wieder ganz Schlaue, die meinen je mehr sie sich hinter irgendwelchen Fachbegriffen verstecken, desto schlauer wirken sie. Im Gegenteil, Leser werden dadurch nur verschreckt. Wirklich intelligent ist es, einen komplizierten Sachverhalt in einfachen Worten einem Aussenstehenden so erklären zu können, dass er es nachvollziehen kann.

Vorsicht mit Popups und Layerwerbung für dein Blog

Dynamische Blogs sind eine tolle Sache – wenn aber Dynamik bedeutet, innerhalb von 10 Sekunden dutzende von Popups und Layern um die Ohren zu bekommen und das noch auf jeder Unterseite des Blogs, ist das ein wenig Dynamik zuviel.

Natürlich gibt es genug Werbeblocker am Markt, aber man sollte bedenken, dass diese tatsächlich von der Masse nicht genutzt werden. Es gibt sogar genug, die nicht einmal wissen was ein Popupblocker ist. Was glaubst Du wie oft ein Kunde/Leser deinen Blog noch besucht nach dem 100sten Layer? Weniger ist manchmal mehr.

Außergewöhnliche Captcha sind für Blogs entbehrlich

Rate mal mit Rosenthal – das war eine beliebte Quizshow in den Achzigern. Wenn ich aber ein Kontaktformular oder andere Formulare ausfülle, die unbedingt per Captcha abgesichert werden „müssen“, dann bitte ein Captcha mit einer klaren Schrift.

Stundenlanges raten und testen welche Zahlen, Buchstaben oder Wortfolgen eingegeben werden müssen, lassen einen nicht gerade dazu herab angebotene Dienste nochmal zu nutzen.

Kleine Schrift tut deinem Blog nicht gut

Viel Schrift auf kleinstem Platze – sinds die Augen, geh zu Ruhnke oder auch Brille – Fielmann.

Es mag ja sein, dass es Adler gibt unter den Konsumenten, denen es nichts ausmacht, die 4px große Schrift zu entziffern. Aber ein wenig größer darf es auf einem Blog für die breite Masse dann doch sein.

Laufschrift ist für Blogs längst überholt

Wenn ich meinen Kopf hin und her bewegen möchte, setzte ich mich an die städtische Autobahn oder gucke Tennis. Laufschrift ist lästig, wirkt unruhig und sollte auf einem Blog vermieden werden.

Wenn Informationen wichtig sind, gibt es genug andere Möglichkeiten diese per Grafik oder CSS-Gestaltung zu kommunizieren.

Nicht alles, was auf deinem Blog möglich ist, ist auch gut!

Disco Pogo dingerlingerling ist zuviel für einen Blog

Wer hat es nicht schon erlebt, man surft enstpannt und gutgläubig durch das so geliebte Internet und plötzlich erschallt aus den PC-Lautsprechern irgendeine tollwütige Musik, die einem dem ersten Herzinfarkt näher bringt.

Noch besser ist es, wenn man nach qualvoller Suche die Musik nicht einmal abstellen kann, weil der Webmaster der Meinung war, das wäre auf seinem Blog nicht vonnöten. Wilde Hintergrundmusik auf dem Blog ist ein absolutes „no-go“.

Intro-Seiten braucht ein Blog nicht

Warum wurde eine Intro-Seite vor den Blog geschaltet? Antwort: Weil man es kann.

Keiner interessiert sich für Introseiten, insbesondere für jene Intro-Seiten, die nicht einmal einen Skip-Button besitzen. Sinnloses Warten und berieseln mit Informationen, die die Welt nicht braucht. Jeder Aufwand, der in Introseiten gesteckt wird, sollte lieber in den „eigentlichen“ Blog investiert werden.

Tipps für Blogger – 10 Dinge die dein Blog nicht braucht – Das Fazit

Manche der aufgelisteten Dinge sind für den ein oder anderen Blog vielleicht nicht ganz entbehrlich, aber sie sollten gut geplant und mit Bedacht eingesetzt werden. Dagegen kannst Du viele der genannten Punkte für deinen Blog als überflüssig ansehen.

Es gibt sicherlich noch mehr Dinge, die ein Blog nicht braucht. Was geht Dir bei Blogs auf den Senkel?

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.