So behebst Du die Fehlermeldung „Fatal error: Allowed memory size of *** bytes exhausted“ in WordPress

Wie Du eventuell weißt, ist eines unserer finanziellen Standbeine die Betreuung von Websites und Blogs auf WordPress-Basis. Erst vor kurzem rief ein Kunde an und war ganz verzweifelt, da sein Blog nicht mehr funktionierte.

Da die Lösung für das „Fatal error: Allowed memory size of *** bytes exhausted“ Problem nicht jedem bekannt ist, dachte ich mir, dass die Lösung doch einen Blogartikel wert ist. Schließlich kann diese Fehlermeldung fast jeden Blogger treffen.

In diesem Blogartikel zeige ich Dir verschiedene Möglichkeiten wie Du diesen Fehler beheben kannst.

WordPress Memory Exhausted – Bitte was?

Wie ich nicht müde werde zu erwähnen, benötigt jedes Plugin das Du auf deinem Blog installierst Ressourcen in Form von Arbeitsspeicher. Wenn ein PHP-Script nun mehr Speicher belegen (allokieren) will, als im Gesamten noch vorhanden ist, fliegt dir die genannte Fehlermeldung um die Ohren.

Fatal Error: Allowed memorx size of *** bytes exhaustedUm nun diese Fehlermeldung zu beheben, muss das memory_limit auf deinem Webspace erhöht werden. Dazu gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen.

Memory Limit erhöhen mit Root-Rechten

Solltest Du einen eigenen Server mit Root-Rechten dein Eigen nennen dürfen, so kannst Du dein memory_limit direkt in der Hauptkonfigurationsdatei deines Servers erhöhen. Diese Datei nennt sich php.ini und ist in der Regel unter einer der folgenden Pfade zu finden:

Solltest Du deine php.ini nicht unter einen der oberen Pfade finden, kannst Du schnell das WordPress phpinfo() Plugin installieren. Dort findest Du dann unter dem Punkt Loaded Configuration File deinen Pfad zur php.ini.

Solltest Du kein Plugin installieren wollen, erstelle einfach eine php-Datei mit der Funktion phpinfo(), lade diese auf deinem Server und rufe diese dann unter der entsprechenden URL direkt auf.

Nachdem Du nun deine php.ini gefunden hast, suchst Du den Eintrag memory_limit = 16. Je nach Einstellung kann hier auch schon 32MB oder eine entsprechend andere Zahl stehen.

Anschließend vergibst Du deinen gewünschten Wert (128MB sind zu empfehlen) und startest deinen Webserver je nach Linux-Distribution mit einem der folgenden Befehle neu:

Anschließend sollte sich die „Memory Exhausted“ Fehlermeldung erledigt haben. Bedenke, dass Du mit dieser Methode dein memory_limit global änderst.

Die Änderung direkt in WordPress

Während die Änderung direkt in der php.ini für unerfahrene Anwender etwas aufwändiger sein kann, ist die Lösung mit Hilfe von WordPress recht simpel.

Hier loggst Du dich einfach per FTP in deinen WordPress-Webspace ein und öffnest die wp-config.php-Datei im Rootverzeichnis deiner WordPress-Installation. Dort fügst Du dann folgendes Snippet ein:

Dann speicherst Du die Sache und die Fehlermeldung ist mit etwas Glück Geschichte.

Erhöhe das Memory Limit per .htaccess

Wenn Du die verschiedenen WordPress-Dateien auf deinem Webspace betrachtet hast, wirst Du vielleicht auch schon einmal eine .htaccess-Datei gesehen haben. Auch diese liegt in deinem Root-Verzeichnes von WordPress. Nun einfach öffnen und folgendes Snippet verwenden:

Speichern, hochladen, fertig.

So prüfst Du deine Speicherauslastung

Wenn Du die Speicherauslastung von WordPress prüfen möchtest, steht Dir auch hier ein kleines aber feines Plugin zur Verfügung. Das Plugin WP-Memory-Usage von Alex Rabe zeigt Dir nach der Installation im Dashboard sowohl deine PHP-Version als auch dein vorhandenes bzw. genutztes Memory Limit an.

WordPress Memory Exhausted – Das Fazit

Solltest Du mit keiner der Methoden erfolgreich sein, wirst Du dich wohl oder übel mit deinem Webhoster auseinandersetzen müssen. Entweder verhindert dein Webhoster die Möglichkeit der Anpassung des Memory Limits, oder dein Webhosting-Paket ist schlicht zu klein.

Hier bleibt dir dann nichts anderes übrig als das Webspace-Paket zu wechseln oder deinen Webhoster. Hier wären die Business-Tarife von Alfahosting* eine sehr gute Alternative.

Solltest Du Fragen haben, hinterlasse einfach einen Kommentar. Ich stehe Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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