Flame Painter

Flame Painter, ein Tool für Kreativität und Spaß

Flame Painter, der „Flammen-Maler“, ist ein faszinierendes und verblüffendes Tool von Peter Blaskovic, mit dem sich ganz einfach außergewöhnliche Grafiken erzeugen lassen.

Flame Painter stellt nicht nur für professionelle Künstler und Webdesigner eine echte Bereicherung dar, dieses Tool richtet sich auch an Amateure ohne Kenntnisse im grafischen Bereich und an Anfänger, die von sich behaupten in der Beziehung zwei „linke“ Hände zu haben.

Flame Painter beinhaltet auf jeden Fall einen hohen Spaßfaktor und kann auch sehr gut einfach nur zum reinen Zeitvertreib dienen.

Um erst einmal einen Einblick in Flame Painter zu erhalten, kann das Tool direkt online ausprobiert werden. Desweiteren wird eine Testversion, einmal für Windows und einmal für Mac OS, zum Download angeboten. Die Vollversionen sind für beide Betriebssysteme für je 11,99 Euro erhältlich. Die Kaufversion ist komplexer und deutlich umfangreicher als die Online-Version.

Mit der Online-Testversion kann sofort losgelegt werden, vorausgesetzt man hat Java installiert. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird man bei Aufruf der Webseite mit der Online-Testversion darauf hingewiesen und man erhält an der Stelle die Möglichkeit Java herunterzuladen und zu installieren.

Ohne erst irgendwelche weiteren Einstellungen vornehmen zu müssen, kann auf der schwarzen Malfläche der erste Strich gezogen werden und das erste Kunstwerk entstehen.

Der Flame Painter als Online Testversion

Der Mauscursor besteht aus wuselnden Punkten, die je nach Bewegungsgeschwindigkeit und –richtung der Maus, mehr oder weniger wirbeln. Der Effekt des Striches, der mit gedrückter linker Maustaste ausgeführt wird, richtet sich sehr stark nach dieser Geschwindigkeit.

Je langsamer die Maus bewegt wird, umso dichter und schmaler ist der Strich. Schnelle und schwungvolle Bewegungen erzeugen breitere aber transparentere Striche. Und jeder Strich sieht anders aus.

Mit den Schiebereglern unter der Malfläche kann die gewünschte Farbe eingestellt und stufenlos der Pinsel geändert werden. Die Einstellungen für den Pinsel sind zum großen Teil selbsterklärend, die beste Methode ein Gefühl für Flame Painter zu bekommen ist einfach ausprobieren.

Die Einstellungen für den Pinsel haben so vielfältige Auswirkungen und es gibt so viele Kombinationsmöglichkeiten, dass eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Pinsel sehr schwer ist und viel besser durch eigenes Experimentieren erfasst werden kann.

Die sieben Buttons auf der rechten Seite haben folgende Funktionen:

[Eraser] = Radiergummi

[Undo] = Schritt rückgängig

[Smooth] = Der Pinselstrich wird geglättet

[BCG] = Ist der Button ausgeschaltet (dunkelgrau), dann ist das Additive Malen aktiv, es wird sozusagen mit Licht gemalt, die Malfläche ist schwarz. Wird [BCG] eingeschaltet (helleres Grau) wird in den subbtraktiven Modus gewechselt, die Malfläche wird weiß

[Save] = Das erstellte Bild wird in einem neuen Browserfenster geöffnet und kann dann als JPG gespeichert werden (Rechtsklick auf das Bild -> speichern unter…)

[Fill] = Die einzelnen feinen Linien des Pinsels werden gefüllt, das heißt es sieht aus wie Schlieren. Auch hier empfiehlt sich das Ausprobieren, da es nicht so einfach zu erklären ist

[Clear] = Alle Pinselstriche werden entfernt, die Malfläche ist wieder leer. Auch dieser Schritt kann mit [Undo] rückgängig gemacht werden.

Ein helleres Grau zeigt für die Buttons Eraser, Smooth, BCG und Fill an, dass sie eingeschaltet sind, dunkelgrau bedeutet ausgeschaltet.

Die Buttons ganz links [C] = Color cycling und [P] = Color per Pixel solltet ihr ebenfalls einfach ausprobieren.

Fazit:

Alles in allem ist Flame Painter einfach zu bedienen und mit wenigen Pinselstrichen erhält man bereits ein ungewöhnliches Bild mit tollen Effekten. Außergewöhnliche Hintergründe und Texturen können mit diesem Tool kreiert werden. Auch wer einmal einen etwas anderen Schriftzug erstellen möchte, wird mit diesem Tool seine Freude haben.

Viel Spaß beim Experimentieren 🙂

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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