Microsoft SkyDrive heißt jetzt OneDrive mit neuen Funktionen

Warum Microsoft SkyDrive zu OneDrive umbenennen musste und welche neuen Funktionen dir die Cloud bietet

Cloud-Dienste sind schon eine praktische Sache. Du hast deine Daten immer und überall verfügbar und musst nicht umständlich deine Dateien mit Hilfe von Sticks oder sonst irgendwie von einem Endgerät auf das andere bugsieren. Wenn Du mit anderen zusammen an einem Projekt arbeitest und Dateien teilen willst, brauchst Du einfach nur den entsprechenden Ordner in der Cloud für dein Team freigeben.

Auch ich nutze des Öfteren einen Cloud-Dienst, allerdings nicht die Cloud von Microsoft. Als ich SkyDrive einmal ausprobierte, wollten ein paar Details nicht so funktionieren wie ich wollte, also bin ich bei einem anderen Cloud-Dienst geblieben, mit dem ich auf Anhieb besser zurecht kam.

Aber vielleicht ist das neue OneDrive, wie das alte SkyDrive nun heißt, bedienfreundlicher geworden. Schließlich bietet OneDrive seinen Nutzern neue Funktionen an.

Die neuen Funktionen von Microsoft OneDrive

  • Ein optimiertes Video-Sharing soll dir das Speichern, Betrachten und Weitergeben deiner Videos und Filme leichter machen.
  • Eine automatische Kamera-Backup-Funktion wurde in die mobile Version von OneDrive für dein Android-Smartphone integriert.
  • In der Webversion von OneDrive sollst Du nun Dokumente mit den Office Web Apps parallel bearbeiten können.

Über die neuen Funktionen hinaus verspricht Microsoft ein verbessertes Nutzererlebnis für alle Plattformen. Ich werde mir also das neue OneDrive doch nochmal näher anschauen und bin gespannt, ob sich meine Stolpersteine in Wohlgefallen aufgelöst haben 😉

Screenshot der OneDrive Website

Screenshot der OneDrive Website

Warum SkyDrive jetzt OneDrive heißt

Im ersten Moment war ich ja etwas irritiert, warum Microsoft ihren Cloud-Dienst umbenannt hat. Erstens finde ich den neuen Namen nicht besser als den alten, im Gegenteil: SkyDrive finde ich als Namen für einen Cloud-Dienst sogar passender und griffiger. Zweitens ist es eventuell marketingtechnisch nicht ganz glücklich einen Namen zu ändern, wenn sich die Kunden bereits daran gewöhnt haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Microsoft hat nicht ganz freiwillig SkyDrive in OneDrive umgetauft. Ein britisches Gericht entschied nämlich im Juli, dass Microsofts „SkyDrive“ gegen das Warenzeichen „Sky“ verstößt.

Das Warenzeichen Sky gehört dem Unternehmen British Sky Broadcasting (BSkyB), einem der größten Pay-TV-Anbieter in Großbritannien und Europa. Die Richterin Sarah Asplin begründete das Urteil damit, dass die Namensähnlichkeit den durchschnittlichen Verbraucher wahrscheinlich verwirrt und dass der Eindruck erweckt würde, die Angebote von BSkyB und Microsoft wären miteinander verknüpft.

Microsoft hätte den Namen für die Europäische Union ändern müssen, da sich das Urteil auch nur auf die EU bezog, aber das Unternehmen aus Redmond entschied sich dazu, gleich weltweit SkyDrive in OneDrive umzubenennen.

Für SkyDrive Nutzer bleibt alles beim Alten

Wenn Du SkyDrive- oder SkyDrive-Pro-Kunde bist, ändert sich für dich nichts. Du kannst dich wie gewohnt mit deinen bestehenden Login-Daten anmelden.

Wie bisher SkyDrive bietet auch OneDrive für jeden Nutzer 7 GB kostenlosen Speicherplatz an. Dieser Speicherplatz lässt sich auch hier gegen eine Gebühr in folgenden Schritten aufstocken: 50 GB, 100 GB und 200 GB.

Wenn Du Freunde zur Nutzung des Microsoft Cloud-Dienstes OneDrive einlädst, erhältst Du bis zu 5 GB kostenlosen Speicherplatz.

Mein Fazit zu Microsoft OneDrive

Wie ich im Blogbeitrag anmerkte, hatte mich SkyDrive beim ersten Mal nicht überzeugt. Ich nehme aber nun die Umbenennung von SkyDrive in OneDrive und die damit verbundene von Microsoft versprochene Verbesserung zum Anlass, mir die Sache noch einmal genauer anzuschauen. Natürlich werde ich dir dann hier auf Blogsheet über meine neuen Erfahrungen mit OneDrive berichten.

Welche Erfahrungen hast Du mit SkyDrive bzw. jetzt OneDrive gemacht? Ich freue mich auf deine Meinung.

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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