6 Gründe, warum Du keinen Content kaufen solltest

6 Gründe, warum Du als Blogger keinen Content kaufen solltest

Als Blogger bist Du ständig auf der Suche nach neuen Artikelideen für deinen Blog. Worüber sollst Du schreiben, was passt zu deinem Blog? Es ist alles andere als einfach ständig oder gar täglich Themen für frische Artikel zu finden. Und die Texte sollten obendrein auch noch möglichst interessant und neuartig sein, damit sie viele Besucher auf deinen Blog locken.

Nahezu jeder Blogger hat jedoch hin und wieder Tage, da will es mit dem Schreiben einfach nicht klappen. Entweder findet er erst gar kein Thema oder der Inhalt will nicht gelingen und bleibt schlicht fade.

In solchen Situationen liebäugelt der ein oder andere Blogger damit, den benötigten Content für seinen Blog bei einem der zahlreichen Text-Verkaufs-Portalen einfach zu kaufen. Content zu kaufen ist aber oft nicht gerade die beste Lösung – warum das so ist, erfährst Du in unserer heutigen Liste der Woche.

1. Der gekaufte Content ist oft fehlerbehaftet

Das heißt, die Texte sind nicht frei von Rechtschreibfehlern und auch Grammatikfehler kannst Du einige finden. Sogar in der höchsten Qualitätskategorie können sich Fehler tummeln. Zwar ist in der Regel eine nachträgliche Korrektur im Preis inbegriffen, jedoch kostet das wieder Zeit, die Blogger meist nicht haben.

2. Der Schreibstil des Contents passt nicht immer

Es kann vorkommen, dass der Stil des Autors nicht unbedingt deinen Vorstellungen entspricht. Meist sind einem die Autoren unbekannt, da kann es dann hin und wieder unangenehme Überraschungen geben. Der Satzbau ist unschön: Zu lange, zu verschachtelte Sätze oder aber zu kurze Sätze. Der grammatikalische Ausdruck lässt zu wünschen übrig und dergleichen mehr. Auch wenn der Text inhaltlich korrekt ist, so sollte er ebenfalls gut klingen.

3. Inhaltliche Fehler können sich im Content einschleichen

Für die erstellten Texte erhalten die Autoren im Verhältnis nicht viel Geld. Um einigermaßen wirtschaftlich zu arbeiten, müssen die Inhalte so schnell wie irgend möglich erstellt werden. Das bedeutet, dass im Grunde sehr wenig Zeit für die Recherche übrig bleibt und der Text schnell herunter geschrieben wird.

Eine gründliche Recherche, wie es ein gewissenhafter Blogger normalerweise gewohnt ist, kann also kaum geleistet werden. Das hat zur Folge, dass der Content eventuell inhaltlich nicht immer richtig ist oder nur einen Teil der Informationen enthält. Um zu überprüfen, ob der angebotene Content korrekt und vollständig ist, müsstest Du selbst Nachforschen und das kostet wieder Zeit. Da könntest Du auch fast den Artikel gleich selbst schreiben.

4. Möglicherweise kein einzigartiger Content

Bei dir unbekannten Autoren weißt Du in der Regel nicht, wie diese arbeiten. Aus genannten Zeitgründen ist die Verlockung sicherlich groß, einen bereits existierenden Text kurzerhand umzuschreiben. Zwar ist der daraus entstehende Artikel vom Wortlaut her nicht 1 zu 1 kopiert, also kein direkter Duplicate Content, aber inhaltlich dem Ursprungstext auffallend ähnlich. Somit hättest Du im schlimmsten Fall einen unbrauchbaren Text erworben.

5. Die Aussage des gekauften Contents trifft nicht

Ein Blogger möchte in der Regel mit seinen Artikeln eine ganz bestimmte Aussage treffen bzw. etwas ganz Bestimmtes zum Leser transportieren. Bei gekauftem Content ist nicht immer garantiert, dass das, was der Text letztendlich aussagt deinen Vorstellungen entspricht oder optimal deine eigene Meinung widerspiegelt. Auch wenn der Inhalt ansonsten gut geschrieben und faktisch einwandfrei ist – Content, der nicht ins Schwarze trifft, ist für viele Blogger nahezu wertlos.

6. Gekaufter Content und der Schreibstil des Bloggers

Die individuelle Schreibe eines Bloggers ist nicht zu ersetzen. Der größte Nachteil von gekauftem Content ist, dass der Text nicht deinem individuellen Stil entspricht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bemerken deine Stammleser, dass der Artikel nicht aus deiner Feder stammt und könnten darauf negativ reagieren.

Gerade deine wiederkehrenden Besucher kommen sicherlich auf deinen Blog um deine von dir persönlich erstellten Inhalte zu lesen und nicht irgendwelchen Content unbekannter Autoren. Der Blogger macht den Blog aus, beides ist eng miteinander verbunden.

Fazit zu warum Du keinen Content kaufen solltest

Die oben genannten Punkte zählen einige Nachteile von gekauftem Content auf. Es ist allerdings für Blogger nicht nur negativ Content zu kaufen, ab und zu einen Text von anderen Autoren zu beziehen, birgt auch Vorteile. Wie immer hat die Medaille zwei Seiten 😉 Diese Vorteile des Content Kaufens ist Thema der nächsten Liste der Woche.

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

2 Comments

  • Neos

    18. Oktober 2014

    Was mich aber noch mehr stört ist, die Tatsache das wenig gegen Contentklau machen kann.

  • David

    12. Januar 2015

    Ich stand für ein Blogprojekt auch schon vor der Frage, ob ich ein Artikel kaufen sollte, oder nicht. Ich hab mich dann dagegen entschieden. Einfach weil der Artikel sehr wahrscheinlich vom Schreibstil her nicht in den Blog gepasst hätte.