11 Gründe warum wir Listen lieben

11 Gründe warum wir Listen lieben

Bestimmt jeder Blogger hat schon einmal eine erstellt, manche veröffentlichen regelmäßig welche und einige haben sogar einen festen Wochentag dafür eingeplant. Die Rede ist von einer Liste.

Es gibt unzählige Arten von Listen: Bücherlisten, Bestenlisten, Hitlisten, Ranglisten, Wunschlisten, Einkaufslisten, Freundeslisten, Fragelisten, Antwortlisten… und so weiter und so fort, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es kann praktisch von allem eine Liste erstellt werden, genau das macht Listen für das Bloggen ja auch so interessant.

Wenn Du mal nicht weißt was Du im nächsten Artikel schreiben sollst, dann ist oft eine Liste die Rettung in letzter Sekunde. Ein Thema für eine Auflistung ist meist erheblich schneller und einfacher gefunden als ein Titel für einen regulären Blogartikel. Und obendrein lieben wir Listen, also wird ein Blogpost dieser Art sicherlich Besucher anziehen und auch mit Vergnügen gelesen werden.

Jetzt wollen wir aber die Frage klären, warum das so ist. Natürlich bietet es sich bei diesem Thema an, dieses in Form einer Aufzählung zu tun. Also, warum lieben wir Listen?

#1 Listen sind übersichtlich

Listen bestehen in der Regel aus Stichpunkten. Der Inhalt ist auf das Wesentliche reduziert und auf füllende oder schmückende Wörter wird ebenso verzichtet. Lange, verschachtelte Satzungetüme, die mehr verwirren als Klarheit zu schaffen sucht man auch vergebens. Kurz, klar und prägnant lautet die Devise. Die deutliche Abtrennung der einzelnen Listenpunkte durch Ziffern oder Symbole schafft Struktur und Übersicht.

#2 Listen ermöglichen Vergleiche

Wenn bestimmte Eigenschaften von vergleichbaren Produkten in einer Liste festgehalten werden so können diese Eigenschaften besonders gut gegenübergestellt und bewertet werden. Es gibt für unzählige Produktarten Vergleichslisten. Sind diese auf die wesentlichen Eigenschaften begrenzt bieten sie einen ausgezeichneten Überblick.

#3 Listen machen bekannt

Wer kennt sie nicht, die Bestenlisten. Wer auf so einer Liste oben steht gewinnt zwangsläufig an Bekanntheit, das gilt natürlich nicht nur für Personen sondern auch für materielle Dinge, zum Beispiel die Bücher auf den Bestsellerlisten. Die wiederum machen natürlich auch den jeweiligen Autor bekannter. Uns interessiert naturgemäß immer wieder zu erfahren wer der Beste, Schönste oder  Erfolgreichste ist. Und auch die Medien sorgen schon dafür, dass wir in der Beziehung immer gut informiert und auf dem neuesten Stand sind.

#4 Listen lassen sich besser merken

Da in einer Liste alles auf den Kern konzentriert ist, dort möglichst nur das Wesentliche notiert wurde, das beste Beispiel ist die klassische Einkaufsliste, können wir uns die Dinge auch viel besser merken. Ganz automatisch schreiben wir die Sachen, die wir uns merken wollen, in möglichst kurzer Form auf, dazu bietet sich eine Liste natürlich auch geradezu an.

#5 Listen machen Spass

Wir haben großes Vergnügen daran Listen zu lesen, sie befriedigen auch unsere Neugier. ob es nun Hitlisten sind oder weniger ernst zu nehmende wie zum Beispiel „Die dümmsten Fragen der Welt“. Je lustiger und ausgefallener das Thema umso besser.

#6 Listen sind eine Herausforderung

Offizielle Hitlisten und Bestenlisten spornen uns an. Zuerst wollen wir auf diese kommen und natürlich dann auch in der Reihenfolge weiter nach oben wandern.

#7 Listen lassen sich problemlos erweitern

Bei Bedarf kannst Du zu deinen Listen etwas anfügen oder hinzuschreiben und die Reihenfolge neu ordnen. Je nachdem, ob dir noch etwas eingefallen ist oder sich die Umstände geändert haben.

#8 Alles lässt sich irgendwie in eine Liste bringen

Die 5 beliebtesten Eissorten, die 10 klügsten Köpfe, die 100 schlechtesten Witze, die 25 verrücktesten Ideen, die 8 besten Gründe um sich einen Hamster zu halten, die 50 dümmsten Ausreden, die 30 beliebtesten Arbeitgeber … usw. Du siehst, alles lässt sich zu einer Liste verarbeiten, sicherlich auch deine Lieblingsthemen.

#9 Listen sind zielgerichtet

Die Liste gibt uns ganz genau vor was wir wann in welcher Reihenfolge zu tun haben. Arbeitsschritte sind klar vorgegeben und wir müssen einfach nur Punkt für Punkt abarbeiten um geradewegs zum Ziel, also zum Ende der Liste, zu gelangen.

#10 Listen motivieren

Nach getaner Arbeit einen Punkt auf seiner Liste abhaken oder die bewältigte Aufgabe durchstreichen zu können ist eine sehr befriedigende Sache. Mich motiviert diese Handlung immer ungemein dazu die nächste Aufgabe auf der Liste in Angriff zu nehmen. Ich freue mich dann schon darauf diese auch bald als erledigt durchstreichen zu können. Umso näher ich dem Listenende komme um so motivierter mache ich mich an die Arbeit.

#11 Listen zeigen den aktuellen Stand

Es lässt sich jederzeit mit einem Blick auf seine Liste feststellen, wo man im Augenblick steht. Was hat man bereits erledigt, was muss noch getan werden. Anhand der abgehakten Aufgaben kann man nachvollziehen wie viel Zeit bis zum momentanen Punkt investiert wurde und welche Fortschritte man gemacht hat. Außerdem lässt sich aufgrund der noch offenen Arbeiten abschätzen wie lange man noch braucht.

Fazit:

Zum Glück für den Blogger gibt es Listen. Sie sind relativ einfach und schnell geschrieben, Besucher lesen sie gerne, sie werden zuweilen auch gut verlinkt, besonders die Bestenlisten und sie geben unserem Leben Struktur. Kurz, was würden wir nur ohne sie tun?!

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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