5 häufige Vorurteile gegen Social Media

5 häufige Vorurteile gegen Social Media

Social Media Netzwerke gibt es mehr als genug. Abgesehen von den ganz großen Global Playern wie Facebook, Twitter und Google+, die sicherlich jeder auf der Welt kennt, gibt es noch etliche lokal begrenzte und kleinere Netzwerke.

Nun ist es natürlich schwerlich machbar in allen Netzwerken vertreten zu sein, gerade für Einzelkämpfer ein Ding der Unmöglichkeit. Um wirklich den gesamten Social Media Bereich lückenlos abdecken zu können braucht man praktisch ein Großraumbüro, das sich nur darum kümmert. Etwas, was sich nur die großen Unternehmen leisten könnten.

Es ist aber auch nicht nötig alle Netzwerke bedienen zu wollen, besser ist es eine sinnvolle Auswahl zu treffen. Die Entscheidung für ein Soziales Netzwerk richtet sich nach dem individuellen Zweck und nach den Zielgruppen, die sich hauptsächlich in den Netzwerken bewegen. Wichtig ist es, überhaupt ein wenig Zeit für das Social Networking abzuknapsen und wenigstens in ein bis zwei Netzwerken aktiv zu werden.

Viele fangen nämlich erst gar nicht damit an, weil sie nach wie vor Vorurteile gegen Social Media im Kopf haben. Oder andere haben einfach keine Lust und lassen sich einiges an Gründe einfallen um sich nicht darum kümmern zu müssen.

Im Folgenden eine kleine Liste von 5 Vorurteilen und Argumenten gegen Social Media:

Vorurteil Nr. 1

Social Media kostet viel zu viel Zeit und viel zu aufwendig. Wer macht denn meine Arbeit, wenn ich den ganzen Tag Social Media betreibe?

Unter Social Media Arbeit ist nicht zu verstehen ununterbrochen im Netzwerk präsent zu sein. Man muss nicht alles, was so gepostet wird, live mitlesen und augenblicklich seinen Kommentar dazu abgeben. Auch erwarten Follower und Freunde im Netzwerk keine permanente Bespaßung. Im Gegenteil, jemand der ständig alles Mögliche postet nur um des Postens willen, in der Hoffnung dadurch die gewünschte Aufmerksamkeit für sein Unternehmen zu erhalten, der wird ganz schnell als Spammer eingestuft.

Die Kommunikation im Social Media eines Unternehmens sieht anders aus – oder sollte anders aussehen als das Postingverhalten vieler Jugendlicher, die in ihrer Freizeit nichts besseres zu tun haben, als sich mit Postings über alles Mögliche und Unmögliche die Zeit zu vertreiben.

Vorurteil Nr. 2

Nur die Jugend nutzt Social Media Netzwerke, meine Kunden haben damit nichts am Hut.

Ist das wirklich so? Natürlich ist Social Media in den jüngeren Generationen weit verbreitet, dennoch ist es ein großer Fehler zu glauben, dass nicht auch ältere Menschen die Netzwerke für sich entdeckt haben. Es ist nur mit größtem Aufwand möglich, wenn überhaupt, die Zusammensetzung der Social Media Nutzer genau zu ermitteln, trotzdem sollte auf die Social Media Kommunikation keinesfalls verzichtet werden. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass die eigene Zielgruppe nicht so zahlreich vertreten ist, wie es wünschenswert wäre, so können doch andere User die Zielgruppe von morgen sein.

Vorurteil Nr. 3

Social Media macht angreifbar, jeder kann Kritik üben oder schlecht über mich oder mein Unternehemen reden und dadurch großen Schaden anrichten.

Natürlich ist Social Media auch eine Plattform für unzufriedene Kunden um ihren Ärger los zu werden. Aber diese Kritik schadet noch erheblich mehr, wenn sich die Kunden nicht direkt bei dem jeweiligen Unternehmen äußern können, sondern ihren Unmut unbemerkt woanders Luft machen und dadurch einen Stein ins Rollen bringen können, der später zur Lawine wird und sich nicht mehr aufhalten lässt. Denn die Kunden machen sich Luft, das lässt sich kaum verhindern.

Es ist ausgesprochen wichtig auf unzufriedene Kunden reagieren zu können, nur so hat das Unternehmen die Chance Lösungen anzubieten und den Kunden doch noch zufrieden zu stellen. Dazu muss es aber auch erst einmal Kenntnis von Fehlern erhalten, damit diese überhaupt korrigiert werden können. Diese Chancen bietet ganz besonders Social Media.

Außerdem üben Kunden nicht nur Kritik, sondern machen wertvolle Vorschläge und geben Anregungen, so können Produkte viel besser weiter entwickelt werden. Nicht zu vergessen, das Lob, das die Kunden ebenso los werden können – unbezahlbar, etwas Besseres kann einem Unternehmen nicht passieren.

Vorurteil Nr. 4

Social Media ist nur etwas für die großen, internationalen Unternehmen, für  meine kleine Firma bringt das doch nichts.

Social Media ist ein Mittel zur Neukundengewinnung und ein wunderbares Instrument um Kunden dauerhaft zu binden. Was für große Konzerne gilt ist auch für KMU und Einzelkämpfer nicht verkehrt, oder will man als kleinerer Unternehmer etwa keine neuen Kunden generieren und die Treue der Bestehenden erhalten? Wenn man sich die Zusammenhänge bewusst macht, dann sollte klar werden, dass die Aussage Social Media ist für KMU unbrauchbar einfach unhaltbar ist.

Vorurteil Nr. 5

Social Media ist doch nur ein momentaner Hype undwird viel zu ernst genommen. Das ist sowieso bald wieder vorbei und vergessen, spätestens wenn der nächste Hype um irgendeine Neuigkeit anbricht.

Dieses Argument ist für mich persönlich in dieser kleinen Liste das dümmste. Solch eine Aussage können nur Leute treffen, die mit fest geschlossenen Augen durch die Welt gehen und absolut beratungsresistent sind. Ich bezweifle stark, dass jemand der diese Meinung vertritt jemals wirklich erfolgreich sein wird. Social Media wächst und wächst, es wird immer wichtiger. Nicht umsonst sind bekannte und erfolgreiche Unternehmen in diesem Bereich zu finden und jeden Tag kommen neue hinzu.

Fazit:

Social Media ist nicht mehr wegzudenken. Auch wenn es noch Unternehmen und Selbständige gibt, die sich dagegen wehren, so wird es seinen Siegeszug weiter fortsetzen. Wer nicht mitspielen will, der muss sich einfach darüber im Klaren sein, dass er auf höhere Gewinne und mehr Erfolg verzichtet.

Das ein oder andere Vorurteil hast Du sicher auch schon einmal gehört oder kennst vielleicht jemanden der eine ähnliche Meinung vertritt. Falls Du weitere Vorurteile gegen Social Media kennst, teile sie uns mit oder schildere deine Erfahrungen mit Social Media Unwilligen.

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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