Warum Normen keine allgemeine Gültigkeit haben und was das für Dich als Blogger bedeutet

Warum Normen keine allgemeine Gültigkeit haben und was das für Dich als Blogger bedeutet

Vor einigen Tagen führte ich mit einem Bekannten über das Thema Blogger und Blogs eine kleine Diskussion. Die Kernaussage von ihm war, dass er nichts von Blogs hält. Schließlich legen Blogger immer wieder wilde Behauptungen fest, die gar nicht auf jeden Menschen anwendbar sind.

Tipps werden als ultimativ oder allgemeingültig dargestellt. Auch ich durfte mir einiges anhören, denn auch wir bloggen regelmäßig über Themen wie Kreativitätstechniken, Tipps rund um das Projektmanagement oder Zeitmanagement. Doch zu keinem Zeitpunkt hatten und haben wir den Standpunkt, dass Normen der Weisheit letzter Schluss sind.

Normen ersetzen nicht das Hirn

Offensichtlich gibt es immer wieder Blogleser, die Ratgeberartikel als gottgegeben ansehen und sich nach vielen erfolglosen Anläufen wundern, dass die Ratschläge nichts taugen. Das liegt jedoch in der Natur der Sache.

Normen ersetzen nicht das Hirn

Egal wie gut ein Tipp oder Ratschlag sein mag und selbst wenn der Rat für tausende von Individuen hilfreich war, es kann immer wieder Situationen geben in denen Gesetzmäßigkeiten ihre Gültigkeit verlieren. Das Leben ist nicht schwarz oder weiß und so gibt es unendlich viele Lösungsansätze.

Normen sollen unterstützen und Lösungsansätze bieten

Im Bereich der Beratung sind Normen nicht in Stein gemeißelt. Es gibt viele unterschiedliche Modelle, Methoden und Abläufe die Informationen oder mögliche Entscheidungen darstellen bzw, optimieren sollen. Doch am Ende entscheidet nicht die Norm, sondern der Entscheidungsträger. Nehmen wir als Beispiel die unterschiedlichen Methoden für das Zeit- und Projektmanagement wie beispielsweise

All diese Methoden haben eines gemeinsam – Arbeitsabläufe lassen sich bei Anwendung der Methoden strukturieren, eine Garantie gibt es jedoch nicht. Trotzdem haben sich diese Methoden als Norm durchgesetzt und werden von vielen Selbständigen aber auch Arbeitnehmern angewendet. Für andere Anwender dienen diese Normen als Ansatz für eine eigene Strategie um sich zu organisieren.

Auch Normen unterliegen der Evolution

So wie einst der junge Gauß mit der Gaußschen Summenformel unkonventionelle Wege ging mit Hilfe bekannter Gesetzmäßigkeiten, so unterliegen auch andere anerkannte Hilfsmittel einer Evolution. Die eigene Kreativität und das selbständige Denken kann kein Ratgeber oder Blog-Artikel der Welt ersetzen.

Mache dir Tipps und aufgezeigte Möglichkeiten zu eigen, passe sie an oder erweitere Ratschläge. Nur dann erhälst Du eine Lösung für dein spezifisches Problem. Vergesse dabei aber nicht Normen und Regelmäßigkeiten zu hinterfragen.

Kombiniere und modifiziere Normen um dein spezifisches Problem zu lösen

Nur wer hinterfragt, kann Dinge verändern und sich weiterentwickeln. Obwohl ich ein Verfechter des Zeitmanagements bin, stellte ich mir die Frage: „Ist Zeitmanagement nur eine Illusion?“ und plane Arbeitsabläufe erfolgreich auf meine eigene Art und Weise.

Normen und ihre Gültigkeit – Das Fazit

Egal wie gut ein Ratgeber, eine Gesetzmäßigkeit oder eine Norm auch ist, hänge dich nicht daran fest, sondern suche deinen eigenen Weg. Tipps und Tricks die Du findest, sind in der Regel eine Hilfestellung um Einstiegsbarrieren zu verringern.

Was Du daraus machst und ob eine Norm auf dich und dein Problem angewendet werden kann, musst Du von Fall zu Fall unterscheiden. Nachdenken und Skalieren kann dir keiner abnehmen.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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