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Panda Update – 7 Dinge die vermieden werden sollten

Das Google Panda Update ist nun bereits einige Zeit her, der erste Rauch und die erste Aufregung haben sich gelegt und die meisten Webmaster sind wieder zum alltäglichen SEO-Wahnsinn übergegangen.

Zeit für ein kleines Resümee und Tipps um den Panda nachhaltig zu bändigen.

Nicht wenige Webmaster hatten dank des Panda-Updates Grund zum Jubeln, aber es gab auf der anderen Seite auch Webprojekte, die gnadenlos abgerutscht sind.

Google versucht, wie mit jedem Update seines Algorithmus, auch mit Panda die Qualität seiner Suchergebnisse zu verbessern.

Es wurden und werden fortwährend Feineinstellungen von Google an der Berechnung vorgenommen, gefeilt und an mathematischen Schräubchen gedreht um die Beurteilung einer Site durch den Algorithmus möglichst nahe an die Einschätzung eines Menschen zu bringen, das heißt Google versucht menschliche User nachzuahmen.

Googles Panda-Update beurteilt deshalb nicht nur einzelne Seiten eines Webauftritts, sondern auch ob das betreffende Webprojekt in seiner Gesamtheit für den User vermeintlich wertlos oder nützlich ist.

Eine Sache, die manche Webmaster sehr gerne vergessen, obwohl von Google von Anfang an propagiert: Erstellt Webseiten für eure User und nicht für die Suchmaschinen.

Wer diesen Satz nicht beherzigte, der braucht sich nicht darüber zu wundern, dass seine Website, spätestens nach dem Panda-Update, in den Suchergebnissen von Google zum Teil drastisch an Boden verloren hatte.

Im Folgenden liste ich euch deshalb einige der wichtigsten Punkte auf, die Panda nicht mag und die Ihr deshalb vermeiden solltet.

  • Eine Site ohne wirklichen Inhalt
    Wenn der Besucher auf eine Webseite trifft, die quasi nur aus Links, Navigation, Banner und Werbung besteht, wo der User echte Informationen vergeblich sucht, dann ist diese Site für den Leser praktisch wertlos. Auch Google drückt dieser Website den Stempel „Aussortiert“ auf.Ebenso helfen Bilder dagegen nicht unbedingt, denn Bilder und Grafiken kann die Suchmaschine meistens schlecht beurteilen, vor allem wenn Alt-Tags, also die Beschreibung des Bildes fehlen – schlimmstenfalls werden die Bilder in die Kategorie Werbung einsortiert.Also wie immer und vielerorts gepredigt: Content is King. Echter Inhalt ist und bleibt das Mittel um die Suchmaschinen-Leiter über kurz oder lang weiter hinauf zu klettern.
  • Titel mit wenig Aussagekraft
    Der Titel einer Seite wird mit dem Panda-Update wichtiger. Der Besucher sollte unbedingt das an Inhalt auf der Seite vorfinden, was er aufgrund des Seitentitels erwartet.Es ist also vorteilhaft Überschrift und Inhalt darauf abzustimmen, was der User sucht. Vor allem der Titel und die ersten Zeilen des Textes sollten deutlich machen, worum es auf der betreffenden Seite geht.
  • Zu viel Werbung
    Auch wenn ausreichend Inhalt auf der Website zu finden ist, so sieht Panda die Werbung dazwischen nicht so gern.Viele Websitebetreiber wollen durch Werbung zumindest ihre Internetsite refinanzieren oder sind gar darauf angewiesen, einen Teil ihres Lebensunterhalts mit Werbeeinnahmen abzudecken.Eine Zwickmühle – Werbung ist bei den Besuchern der Website meist unbeliebt und lästig, niemand mag durch Werbung gestört werden, ergo, je mehr Werbung, umso ungehaltener ist auch Panda.Andererseits, wenn es keine Werbung gibt, gibt es auch keine Werbeeinnahmen und somit besteht für den ein oder anderen Websitebetreiber viel weniger Notwendigkeit Inhalte zu schaffen oder die Site überhaupt online zu halten.

    Hier gilt es also abzuwägen, wie viel Werbung auf eine Webseite gebracht wird, da Google das Verhältnis zwischen Inhalt und Werbung beurteilt und zu viel Werbung dem Ranking schadet.

    Also hilft nur vorsichtiges Testen und stetiges Beobachten, um sich langsam an den goldenen Mittelweg heranzutasten. Ironischerweise bestraft Google auch ein Zuviel ihrer eigenen AdSense-Werbeblöcke, die dem Giganten Milliarden einbringen.

  • Übertriebene interne Verlinkung
    Eine interne Verlinkung des Webprojekts ist nicht nur für Besucher wichtig, damit bedeutende und weiterführende Inhalte schnell gefunden werden, sondern auch eine Maßnahme der Suchmaschinenoptimierung.Wer hier aber übertreibt, indem er etliche Seiten erstellt, die wenig bis keinen Inhalt aufweisen und einzig und allein dem Zweck der internen Verlinkung dienen, bekommt dafür von Panda die Quittung.Diese Seiten nützen dem Besucher meist gar nichts und werden deshalb von Google als wertlos angesehen. Das wirkt sich wieder auf das gesamte Projekt aus, nicht nur auf einzelne Unterseiten.Halten wir also fest: Interne Verlinkung ist grundsätzlich gut und richtig, aber sie sollte überlegt und sinnvoll sein.
  • Zu viele ähnliche Texte
    Dies betrifft vor allem Artikel-Portale. Diese Artikel-Portale dienen den Autoren im Grundsatz nur dazu, Texte, in denen möglichst oft bestimmte Keywords vorkommen, in verschiedenen Varianten zu veröffentlichen, um daraus auf den eigenen Inhalt zu verlinken, der dadurch im Suchmaschinenranking besser gelistet werden soll.
  • Langsame Sites
    Nach wie vor ein wichtiges Kriterium für Google und co. ist die Geschwindigkeit der Website. Eine Site, die unendlich „rödelt“, bis sie geladen ist und sich zieht wie Kaugummi veranlasst den Besucher ganz schnell zum Gehen.Was die User entnervt, sieht auch Panda als nicht sonderlich wertvoll an.
  • Sehr kurze Besuchszeiten
    Google hat verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel über die Google Toolbar, Google Analytics oder durch die Rückkehr auf die Google Suche, die Verweildauer des Users auf einer Website zu messen.Je kürzer sich der User dort aufhält, um so schlechter beurteilt Google diese Website.Die Verweildauer der Besucher auf einer Webseite ist abhängig von vielen Faktoren, wovon einige weiter oben bereits benannt wurden.

Fazit:

Wer seine Website für seine Leser optimiert und nicht für die Suchmaschinen, sollte vor einem Absturz sicher sein und langfristig keine Probleme haben.

Ist der Mensch glücklich, ist auch der Panda zufrieden, denn wie oben beschrieben, versucht Google die Beurteilung eines Webprojektes durch den User nachzuahmen, um dem Ziel näher zu kommen, Qualität nach vorn zu bringen.

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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