Mache deinen Vortrag interessant

So wird deine Präsentation zu einem echten Highlight

Kennst Du auch das Gefühl, das Weite suchen zu wollen bei einer Präsentation? Warst Du auch schon kurz davor, dir ein Kopfkissen zu suchen um ins Reich der Träume zu gelangen, nur um den monotonen Worten des Vortragenden zu entkommen?

Wie solltest du nun deinen Vortrag am besten strukturieren und wie die Inhalte aufbereiten um deine Zuhörer zu fesseln?

Jeder von uns ist sicherlich schon einmal in die Situation gekommen, Informationen weitergeben zu wollen oder zu müssen. In einem Vortrag oder einer Präsentation zum Beispiel.

Wenn man nicht gerade ein alter Hase im Vortragen ist und die Worte nur so von selbst sprudeln, dann macht man sich doch vorher einiges Kopfzerbrechen.

Egal was man damit erreichen möchte, sei es den Chef zu beeindrucken, Geschäftspartner zu überzeugen oder sein Team in Schwung zu bringen, ein brillanter Vortrag ist praktisch der Garant für den Erfolg.

Trockene Daten sind eine schwere Kost

Eine gute Präsentation ist nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam. Sie sollte deswegen unterhaltsam sein, da wir die Aufmerksamkeit des Publikums erhalten wollen und nichts erhält mehr Aufmerksamkeit als Unterhaltung.

Wenn wir einen Augenblick darüber nachdenken, so sollte uns klar werden, dass wir in der Regel bei nackten Fakten, Zahlenreihen und trockenem Herunterbeten von Informationen teilweise oder ganz abschalten. Es ist einfach schwer zuzuhören und wirklich zu erfassen, was gesagt wird.

Stellen wir uns einmal vor, wir würden die wichtigen Informationen in eine Geschichte einbauen oder in eine Reihe von Anekdoten. Was wäre anders?

Geschichten und Anekdoten gewinnen die Zuhörer

Geschichten erregen sofort unsere Aufmerksamkeit. Unser Leben besteht aus Geschichten. Wenn wir uns zwanglos unterhalten, erzählen wir kleine oder große Geschichten und Anekdoten. Geschichten sind menschlich, wir können uns sofort hineinversetzen und den Ablauf nachvollziehen, wir sehen das Geschehen vor unserem geistigen Auge.

Dass wir so gerne Geschichten hören oder erzählen liegt daran, dass wir uns mit ihnen identifizieren können, denn es sind auch sofort Gefühle mit im Spiel.

Durch Emotionen werden Informationen viel besser aufgenommen und weiterverarbeitet. Was mit Gefühlen verbunden wurde, kann später sehr viel besser erinnert werden.

Jetzt könnte man einwerfen, dass das ja alles schön und gut ist, aber was nutzt das, wenn man Daten zu präsentieren hat. Zugegeben, es geht oft nicht anders, dann müssen Zahlen genannt werden.

Aber eine Präsentation wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit besser ankommen, wenn möglichst wenig Zahlen genannt werden – die sich ohnehin nur die wenigsten merken können, wenn überhaupt.

Verpacke deshalb möglichst viele harte Fakten in Anekdoten. Erst einmal kommst Du selbst weniger ins Stolpern, wenn Du etwas erzählerisch wiedergibst und zum anderen lassen sich die Zuhörer leichter überzeugen und begeistern.

Wichtige Zahlen und Tabellen sind ohnehin auf einem kleinen Handout  besser aufgehoben, um bei Bedarf später nachgeschaut zu werden, als nun detailliert und bis ins Kleinste aufgelistet in der eigentlichen Präsentation.

Informationen können überall angenehm verpacket werden

Diese Art und Weise durch Geschichten und Anekdoten Informationen anderen Menschen besser zugänglich zu machen, ist natürlich nicht nur für Präsentationen ein wertvolles Instrument.

Auch für die eigene Website oder den eigenen Blog sind Anekdoten überall dort, wo es vom Inhalt her sehr trocken werden kann ein hervorragendes Mittel, die Aufmerksamkeit des Lesers aufrecht zu erhalten.

Für eine höchst wissenschaftliche Website mag das alles vielleicht unpassend erscheinen, aber ich gehe jetzt eher nicht davon aus, dass Du eine solche Site betreibst, sondern eher eine Site in der Du zum Beispiel dein Unternehmen vorstellst.

Gerade Kunden oder Geschäftspartner, die sich mit den Hintergründen deiner Firma beschäftigen wollen oder müssen, werden dankbar sein, wenn die Daten nicht einfach schwer verdaulich in einem Block dargeboten werden.

Außerdem sind Geschichten und Anekdoten ein guter Anlass beim späteren persönlichen Kontakt besser ins Gespräch zu kommen, denn die verpackten Inhalte von der Website werden viel besser erinnert und können deswegen angesprochen und zum Thema gemacht werden.

Ein nicht zu unterschätzender Effekt ist ferner, dass das eigene Unternehmen durch Geschichten und Anekdoten aus dem Firmenumfeld viel authentischer, sympathischer und glaubwürdiger wirkt. Menschen lieben Geschichten und sie fühlen sich wohl, wenn sie sie lesen oder hören.

Fazit:

Informationen und nackte Daten können erheblich besser verarbeitet und auch im Gedächtnis behalten werden, wenn sie mit Emotionen verbunden werden. Geschichten und Anekdoten rufen Emotionen hervor.

Also errege beim nächsten Vortrag oder bei der nächsten Präsentation die Aufmerksamkeit deines Publikums mit Anekdoten und Geschichten und fessle deine Zuhörer. Später werden sich viel mehr an das Gesagte erinnern können und somit auch an dich, das schafft wiederum Gelegenheit ins Gespräch zu kommen 🙂

About The Author

Diana Ludwig

Webdesignerin, Pinselschwingerin, Bloggerin und Studentin der Medieninformatik. Mein Steckenpferd ist das freie Open Source 3D Programm Blender, über das ich auf Blender-Tutorial schreibe. Du findest mich auch auf Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

1 Comment