Geld verdienen als Webdesigner – Tipps und Tricks

Es ist wieder Golden Friday auf Blogsheet und damit ist es Zeit den Geldbeutel zum Klingen zu bringen. Heute schauen wir uns eine Berufsgruppe an, die es wahrlich nicht immer leicht hat in der heutigen Zeit – den guten alten Webdesigner. Gerade selbständige Webdesigner, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, haben es nicht immer einfach.

Aus der Erfahrung heraus weiß ich, dass sich das Startup mit vielen verschiedenen Fragen beschäftigen muss und nicht immer die richtige Antwort parat hat. Heute werde ich dir Tipps geben, wie Du als selbständiger Webdesigner Geld verdienen kannst.

Verkaufe Dich als Webdesigner nicht unter Wert

Gleich der erste Tipp ist einer der wichtigsten Ratschläge, die ich dir mit auf den Weg geben kann. Wenn Du als Webdesigner Geld verdienen möchtest, musst Du dir deine Arbeit vernünftig bezahlen lassen. Weder solltest Du Billig-Jobs annehmen, noch Arbeiten im Bekannten-, Verwandten- oder Freundeskreis für lau anbieten.

Deine Arbeitskraft ist dein wichtigstes Kapital. Es gibt nur eine Ausnahme eine Website ohne monetären Einsatz zu erstellen und zwar wenn Du eine entsprechende Dienst- oder Produktleistung als Gegenleistung zurückerhälst.
Ich bin ein Webdesigner

Spezialisiere dich als Webdesigner

Wie wir alle wissen, Webdesigner gibt es wie Sand am Meer. Wenn ich aber eines gelernt habe in den Jahren meiner Selbständigkeit ist eine Spezialisierung in einem Bereich Gold wert. Auch als selbständiger Webdesigner ist es möglich sich auf einen Bereich zu konzentrieren. Egal ob Du dich auf ein bestimmtes Content Management festlegst, oder dich auf eine Berufsgruppe spezialisierst.

Gerade eine Berufsgruppenspezalisierung kann für die virale Verbreitung deiner Dienstleistung als selbständiger Webdesigner eine überaus wichtige Grundlage sein. Es gibt kein besseres Marketinginstrument als die Sprache des Kunden zu sprechen. Wenn Du also als Webdesigner Geld verdienen möchtest, ist eine Spezialisierung essentiell.

Weiterbildungen als selbständiger Webdesigner

Wenn Du als Webdesigner auch in 10 Jahren deine Brötchen verdienen willst, wirst Du um eine ständige und fortlaufende Weiterbildung nicht herumkommen. In der heutigen Zeit reicht es schon lange nicht mehr aus eine kreative Ader zu haben und hübsche Bilder zu konzipieren. Ein sehr guter Webdesigner hat vielfältige Fähigkeiten, die über das Künstlerische hinausgehen.

Egal ob es Grundkenntnisse der Suchmaschinenoptimierung* sind, verschiedene Programmier- und Scriptsprachen erlernt werden müssen, oder kaufmännischen Fähigkeiten vorhanden sein sollten, als selbständiger Webdesigner bist Du vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt. Nimm Dir also neben deinen Kundenprojekten immer die entsprechende Zeit für Fort-und Weiterbildungen.

Die Kundenakquise als Webdesigner

Wer als Webdesigner Geld verdienen möchte braucht Kunden, eine Aussage die an Logik nicht mehr zu überbieten ist. Doch es wird vielleicht der Punkt kommen, an dem Du dich fragen wirst, woher nehmen und nicht stehlen. Eine Vollauslastung an Kunden ist nur den wenigsten Startups im Bereich Webdesign vergönnt. Hier können verschiedene Portale weiterhelfen, die sich auf die Weitervermittlung von Designern spezialisiert haben.

Hier kann aber das Problem des Preises auftreten. Da bei solchen Portalen in der Regel das Verhältnis von Angebot und Nachfrage überproportional in Richtung Angebot liegt, ist der potentielle Verdienst nicht so üppig wie bei der eigenen Kundengewinnung. Aber gerade in einer Leerlaufphase können solche Portale der rettende Anker sein. Aber auch hier gilt, nimm keine Dumpingangebote an, dann kannst Du deine Zeit auch sinnvoller investieren. Bekannte Portale sind unter anderem designenlassen.de* oder 12designer.

Geld verdienen als Webdesigner mit Zusatzangeboten

Du wirst immer wieder auf Kunden treffen, die nicht nur eine neue Website benötigen, sondern auch ein entsprechendes Webhosting, Suchmaschinenoptimierung, Flyer, Visitenkarten und sonstige Dienstleistungen. Hier hast Du natürlich die Möglichkeit weitere Einnahmequellen zu generieren. Gerade das Angebot eine Website zu Hosten, kann dir einen guten und regelmäßigen Zuverdienst bringen.

Dank der unterschiedlichen Resellerpakete*musst Du hierfür nicht einmal zwingend Kenntnisse in der Serveradministration mitbringen. Trotzdem gilt auch hier, dass gerade am Anfang der Selbständigkeit zu viele Angebote die Kernkompetenzen leiden lassen können. Fange also lieber mit einem kleinen Portfolio an und wachse über die Zeit entsprechend mit deinen Weiterbildungen, Kenntnissen und vielleicht sogar Personal.

Geld verdienen als Webdesigner das Fazit

Auch oder gerade in der heutigen Zeit lässt sich als selbständiger Webdesigner sehr gutes Geld verdienen. Oftmals sogar mehr als im Angestelltenverhältnis. Wenn Du  in deinem Bereich herausragend agierst, dich spezialisierst und nicht aufgibst, ist es ohne weiteres möglich sich als Webdesigner einen Namen zu machen und sich zu etablieren. Was ist deine Meinung zum Thema „Geld verdienen als Webdesigner“? Auslaufmodell oder lukratives Geschäftsmodell?


Du kennst eine empfehlenswerte Einnahmequelle? Dann bist Du herzlich dazu eingeladen Dich am Golden Friday zu beteiligen. Dein Beitrag wird bei Veröffentlichung selbstverständlich mit einem Backlink honoriert.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

3 Comments

  • Jens Dosdall

    2. August 2013

    Wie wahr, wie wahr :)rnUnd ein Auslaufmodell ist es sicher nicht…Webseiten werden immer mehr benötigt. Leider wird auch Vieles viel komplexer als früher, aber man soll nicht zu viel klagen!

  • Klausi

    11. August 2013

    Ich denke, das die Spezialisierung und der Zusatzwert die wichtigsten Tipps sind. Bei der Fülle an Webdesigner ist es wichtig, sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Dann hat man auch als Webdesigner selbst eine Zukunft.rnrnschöne Grüsse aus ZürichrnKlausi

  • Marwig Bach

    16. August 2013

    Ich arbeite seit über 15 Jahren als Webmaster. In der Anfangszeit musste eine Website einfach nur da sein und schick aussehen. Heute sind die Anforderungen um ein Vielfaches gestiegen. Die hauptsächlichen Aufträge gehen dahin, dass die Websites neue Kunden gewinnen und letztendlich Geld verdienen sollen. Um diesen Anspruch zu erfüllen, gehen die Aufgaben eines Webmasters weit über das reine Designen hinaus.Deshalb ist das Marketing ein großer Bestandteil meines Ausbildungsprogramms für CMS-Webmaster. Dadurch werden von vornherein die oben angesprochenen Zusatzangebote gleich mit in die Websiteerstellung eingebunden.Noch ein Wort zu den Designer-Portalen. Damit habe ich nicht die besten Erfahrungen. Ein Teil der Interessenten haben einen fairen Preis gezahlt. Der überwiegende Teil aber wollte nur Billigangebote. Da ich selbst für jedes Angebot des Portals bezahlen muss, war das Aufwand-Nutzen-Verhältnis nicht mehr ausgewogen. Um kurzfristig das Geschäft anzukurbeln, ist es aber zu vertreten. Langfristig sollte man sich als Webmaster aber ein Empfehlungsmarketing aufbauen, das kontinuierlich gut bezahlte Aufträge sichert.Den anderen Punkten des Beitrages stimme ich voll zu.