Blogsheet Artikel

Webseiten erstellen leicht gemacht – Einführung

Webseiten erstellen ist eine Arbeit die Spaß macht. Während man eine Webseite erstellt, vergisst man die Zeit, wühlt sich in den Quellcode und freut sich, wenn die Webseite wächst und gedeiht.

Es werden Grafiken erstellt, Inhalte geplant, Ideen entwickelt, manchmal auch kopiert und modifiziert. Die Fülle an Arbeit scheint manchmal endlos und doch ist es gerade diese Fülle, die einen vorantreibt.

Webseiten zu erstellen ist nicht nur Handwerk, sondern auch Kunst bis hin zur Passion und das Gute daran ist -jeder kann Webseiten erstellen, zu mindestens in den Grundlagen.

Natürlich gibt es Dinge beim Webseiten erstellen, die Du erst nach Monaten, teilweise nach Jahren erlernt hast, hier möchte ich Dich gleich möglichen Illusionen berauben.

Welche Möglichkeiten gibt es um Webseiten zu erstellen

Webseiten erstellen mit Homepage-Baukästen.

Bei dieser Art der Webseitenerstellung werden in der Regel keine weiteren HTML, CSS oder Programmierkenntnisse benötigt. Auch Datenbanken müssen nicht erstellt oder irgendwelche Server gepflegt werden.

In der Regel stehen schon verschiedene Designs und auch Webtools dem Kunden zur Verfügung, die einfach und schnell in das System integriert werden können.

Der Nachteil dieser Homepage-Baukästen liegt auf der Hand. Man ist an das System des Anbieters gebunden.

Mangelnde Flexibilität hinsichtlich eigener Erweiterungen kann einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Noch schlimmer ist es, wenn der gewählte Anbieter sein Angebot einstellt.

Aus diesen Gründen sind Homepage-Baukästen, wenn überhaupt, für die kleine Bastelei nebenher und für private Websites geeignet. Die Firmenwebseite sollte damit nicht gestaltet werden.

Anbieter für Homepage-Baukästen:

Strato LivePages:

Strato bietet mit LivePages drei verschiedene Preismodelle an.

Private Homepage, Firmen Homepage und die Multimedia Homepage. Die Preise gestalten sich zwischen 3,90 – 14,90 Euro im Monat.

Je nach gewähltem Paket stehen einem bis zu 400.000 vorgefertigte Designs zur Verfügung, nach Branchen geordnet.

Weitere Informationen zu Strato LivePages

1und1 DO-IT-YOURSELF

Ein weiterer großer Anbieter für Homepage-Baukästen ist 1und1.

Auch hier gibt es drei verschiedene Preismodelle. Private, Vereine und Firmen/Freiberufler. Die Preise je Paket liegen zwischen 4,99 und 9,99 Euro im Monat.

Weitere Informationen zu 1und1 DO-IT-YOURSELF.

Webseiten erstellen mit den sogenannten What you see is what you get -Editoren (Was Du siehst, ist was Du bekommst)

Hier ist der Name Programm, mit diesen Editoren kannst Du Dir über grafische Oberflächen Deine Webseite zusammenklicken und der Editor erstellt für Dich den passenden Quellcode.

Nachteile sind hier, dass der Quellcode oft nicht „Standardkonform“ und teilweise auch sehr aufgebläht ist.

Webseiten erstellen mit Content Management Systemen oder Weblogs

CMS oder Weblogs haben den Vorteil, dass Inhalte einfach und schnell erstellt werden können und auch hier keine Programmierkenntnisse erforderlich sind.

Die Software kann auf einem eigenen Webspace gehostet werden und man erlangt dadurch, im Gegensatz zu gemieteten Homepage-Baukästen, eine gewisse Unabhängigkeit.

Durch die oftmals großen Entwickler-Communitys sind die verschiedensten Erweiterungen für jeden möglichen Einsatz vorhanden. Und auch die Fülle an Gratistemplates gleicht zumeist einem Schlaraffenland.

Ein Nachteil auf dieser Art eine Webseite zu erstellen ist, dass der Anwender selbständig Updates vornehmen muss und zu mindestens ein Grundverständnis für HTML, CSS und der Verwaltung seines Webspace haben sollte.

Dafür ist der Anwender insgesamt flexibler bei eventuellen Erweiterungen, Veränderungen und Gestaltung seines Webauftrittes.

Ab dem Bereich mittlere Websites ist es zu empfehlen, ein CMS oder Weblog System für die Erstellung einer Website zu nutzen.

Bekannte Content Management-System sind Typo3, Joomla oder Drupal. Während im Weblog-Bereich WordPress quasi vorherrschend ist.

Vorschau der Tutorial-Serie „Webseiten erstellen“

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir nicht nur gemeinsam eine Website erstellen sondern auch die verschiedenen Werkzeuge und Skriptsprachen kennenlernen.

Dazu werden wir verschiedene Tools für die Entwicklung anschauen, unseren Basis-Quellcode selber schreiben, die passenden Grafiken erstellen, und alles in einem CMS bzw. Weblog-System veröffentlichen.

Wir werden uns gemeinsam durch wichtige und empfehlenswerte Online-Lektüren buddeln und mit mehr Begriffen konfrontiert werden, als Dir vielleicht lieb ist.

Nach vielen Stunden der Arbeit, des Lernens, der (Freuden-)Tränen und des Schweißes aber auch der Freude werden für Dich Begriffe wie AJAX, DOM, XML, CSS, PHP, JS, SQL, JPG, GIF, SVG nicht mehr nach einer Sauerei klingen.

Falls Du durchgehalten hast, wirst Du nicht nur eine eigene erstellte, suchmaschinenoptimierte Website Dein Eigen nennen können sondern auch die Möglichkeit haben diese selbständig zu erweitern.

Du wirst jetzt schon festgestellt haben, dass Du hier kein 24 Stunden-Tutorial zum Webseiten erstellen finden wirst – davon gibt es im Internet schließlich genug.

Falls Dich die Fülle an Informationen bis jetzt nicht abgeschreckt hat kann ich nur noch sagen:

Letz fetz sprach der Frosch und sprang in den Ventilator – Morgen geht es los mit der Übersicht benötigter Tools und empfohlener Lektüre.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

Comments are closed.