10 Dinge die man im Social Media Marketing beachten sollte

10 Dinge die bei Social Media Marketing beachtet werden sollten

Jeder der im Internet selbständig ist und Geld verdienen möchte, kommt um den Bereich Social Media nicht herum. Dabei sollte man als Selbständiger einige Punkte beherzigen, die als Privatperson außer Acht gelassen werden können.

Das Profilbild

Jeder der sich professionell im Internet bewegt, kommt um ein ebenso professionelles Bild nicht herum. Zwar möchten viele Selbständige besonders kreativ sein und laden die aberwitzigsten Profilbilder hoch, jedoch wirkt das für viele potentielle Geschäftspartner eher abschreckend.

So wenig wie man die letzten Partybilder als Referenz in seine Bewerbung als Angestellter gelegt hätte, so wenig gehören diese in das eigene Businessprofil.

Das Unternehmensprofil

Egal ob Einzelunternehmer oder Firma mit dutzenden von Angestellten, das Unternehmensprofil hat immer aktuell zu sein. Wer sein Profil vernachlässigt, vernachlässigt auch seine Firma. Zwar gibt es den Spruch, dass des Schusters eigene Schuhe immer die Schlechtesten seien, dies gilt aber in Zeiten des Internets schon lange nicht mehr.

Berufliches und Privates trennen

Manchmal sind diese Grenzen zwar fließend, doch nicht jeden Geschäftspartner interessiert es, ob dein Kind mal wieder etwas besonders Lustiges von sich gegeben hat, wie das letzte Treffen mit dem Hausfreund oder der Hausfreundin war oder ob der Hund letzte Nacht den Postboten gejagt hat.

Wer die sozialen Netzwerke auch privat nutzen möchte, sollte sich zwei verschiedene Accounts anlegen. Gerade als Einzelunternehmer läuft man oft Gefahr, Beruf und Privatleben zu vermischen.

Freunde, Folgen und andere Kontakte

Freunde sammeln bei Facebook, tausenden Personen bei Twitter folgen und eine riesige Kontaktliste bei LinkedIn oder Google+. Wenn diese Massen an Kontakte wirklich echte Kontakte darstellen, dann herzlichen Glückwunsch.

Sollte man jedoch nur an einer Sammelwut leiden und eine Karriere als Kontaktmessi gestartet haben, sollte man sich unbedingt ans Ausmisten machen. Weniger ist manchmal mehr, filtere die wichtigsten und echten Kontakte mit den wichtigsten Informationen heraus.

Die Aktivität

Social Networking lebt von einem aktiven Verhalten. Dabei gilt es nicht, jeden Tag dutzende Nachrichten zu schreiben, zwölf Artikel zu veröffentlichen und die Leute mit hunderten von Tweets zu nerven. Aber eine gewisse regelmäßige Präsenz sollte schon vorhanden sein.

Andere Unternehmen und Selbständige

Natürlich ist es das Ziel das eigene Unternehmen bekannt zu machen, doch sollte man dabei andere Selbständige nicht vernachlässigen. Spreche gut über andere und sie werden es dir gleichtun. Die Kommunikation mit und über andere Gleichgesinnte hilft dir dein Netzwerk zu erweitern und dein eigenes Unternehmen bekannt zu machen.

Nicknames und Profilnamen

Master of Desaster, Honey Bunny und andere lustige Nicknames gehören in den privaten Bereich. Als Selbständiger und Unternehmer solltest Du entweder deinen richtigen Namen wählen oder den deines Unternehmens. Privatsphäre und Anonymität im Internet und im Social Media-Bereich ist ein Luxus den man sich als Selbständiger nicht leisten kann.

Spammer, Scammer und anderes Volk

Jeder weiß wie sehr Spam nervt und einem wertvolle Arbeitszeit kosten kann. Da man selber kein Spam empfangen möchte, sollte man auch andere von Spam und Co verschonen.

Die leidige Rechtschreibung

Niemand ist perfekt und gerade die deutsche Sprache ist prädestiniert für Fehler und andere Gemeinheiten. Selbst Deutschlehrer sind sich in der heutigen Zeit nicht immer einig über die richtige Schreibweise von Wörtern.

Doch auf eine halbwegs vernünftige Rechtschreibung und Grammatik sollte geachtet werden. Jeder hat zwei Minuten Zeit, seinen Tweet, Post oder Artikel nochmal durchzulesen und durch eine Rechtschreibprüfung zu jagen.

Authentizität ist alles

Ich bin wer ich bin. Auch wenn man im Rahmen bestimmter Businessregeln agieren sollte, gilt es das eigene Ich und Auftreten zu bewahren. Wer gekünstelt wirkt, wird auf Dauer nicht ernst genommen.

Dabei sollte aber beachtet werden, dass Authenzität nicht bedeutet, seine Meinung auf jedwede Art und Weise kundzutun. Beleidigungen, Provokationen oder anderes unsoziales Verhalten haben im Business nichts zu suchen.

Fazit:
Wer als Unternehmer und Selbständiger in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, muss weitaus mehr Dinge beachten als Privatpersonen. Jeder sollte daran denken, dass Äußerungen und Handlungen die im Internet erfolgen für immer von anderen zu finden sind.

Dabei muss man als Selbständiger immer beachten, dass andere die Privatperson immer mit dem Unternehmer koppeln, man selber aber immer versuchen sollte diese Bereiche zu trennen.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

Comments are closed.