Fremdsprachen lernen - nie war es so wichtig wie heute

Fremdsprachen lernen – nie war es so wichtig wie heute

Globalisierung ist das Schlagwort seit den neunziger Jahren und es vergeht kaum ein Tag an dem man nicht damit konfrontiert wird. Die Welt verknüpft sich immer mehr und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Zeiten in denen es gereicht hat seine Muttersprache zu beherrschen sind schon lange vorbei. Doch wer glaubt, dass er mit seinem Schulenglisch auf der sicheren Seite ist und dieses als Fremdsprache angeben kann, könnte sich schnell eines Besseren belehrt fühlen.

Für viele Firmenchefs gilt Englisch nicht mehr als Fremdsprache bzw. als besondere Zusatzqualifikation, sondern als Selbstverständlichkeit. Wer beruflich vorankommen möchte, egal ob als Angestellter oder als Selbständiger, sollte sich überlegen, nicht nur seine Englischkenntnisse aufzubessern, sondern auch sein Fremdsprachenportfolio zu erweitern.

Sprachen lernen als Qualifikation

Wer sich mit den neuen Medien beschäftigt wird schon lange festgestellt haben, dass er ohne Englischkenntnisse einen schweren Stand hat. Egal ob es darum geht Tutorials zu lesen, zu programmieren, die neusten technischen Errungenschaften zu recherchieren oder sich über Microsoft, Facebook, Google, Apple und Co zu informieren. Die englischsprachigen Quellen sind oftmals nicht nur an Information, sondern auch an Innovation den deutschen Quellen voraus. Auch Fachbücher, gerade aus dem Bereich Internet und Programmierung, erscheinen in einer kaum überschaubaren Vielzahl zuerst in Englisch bevor eine deutsche Übersetzung vorliegt. Für jene mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen kann dies ein zeitlicher und damit geldwerter Vorteil sein. Zudem ist der englischsprachige Markt um ein Vielfaches größer, was gerade die Selbständigen unter uns interessieren sollte.

Aber auch der Wirtschaftsbereich schreit gerade nach Mitarbeitern und Selbständigen, die mehr als eine Fremdsprache sprechen können. Schließlich lebt Deutschland vom Im- und Export wie fast kein anderes Land. Dabei gehören zu den wichtigsten Handelspartnern unter anderem die USA, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und China. Und mit allen Ländern muss kommuniziert werden. Was liegt hier also näher als sich eine dieser Fremdsprache zu Eigen zu machen um sich einen weiteren beruflichen Vorteil zu erhaschen. Mehr Qualifikation bedeutet nicht nur mehr Geld, sondern auch für Menschen die auf Arbeitssuche sind eine höhere Chance einen Mitbewerber auszustechen.

Fremdsprachen erlernen ist nicht alles

Jeder der Fremdsprachen erlernt sollte aber daran denken, dass es nicht nur darum geht die Sprache des jeweiligen Landes zu beherrschen. Das Sprichwort „andere Länder – andere Sitten“ sollte immer im Hinterkopf behalten werden. Während in Deutschland der Geschäftstermin auf die Minute genau anfängt, kann es in Spanien schon mal etwas über die Zeit gehen. In Frankreich werden Geschäfte nicht im steifen Büro besprochen und abgeschlossen, sondern bei einem guten Essen. Die Beispiele können sicher noch ausgeweitet werden, sollen jedoch nur verdeutlichen, dass es selbstverständlich auch wichtig ist, sich mit den Landesgegebenheiten auszukennen. Hier bieten sich unter anderem Sprachreise an.

Fazit:

Egal ob für das Privatleben oder den Beruf, eine Sprache zu erlernen ist grundsätzlich sinnvoll. Es bildet nicht nur weiter, sondern erweitert den Horizont und hält zugleich das Gehirn auf trab. Jeder sollte zu mindestens eine Fremdsprache erlernen und diese immer weiter perfektionieren.

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Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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