Hallo HTML5 - Adé Flash?

HTML5 vs Flash – Wem gehört die Zukunft?

Die Entwicklung des Internets liegt in unseren Händen. Welche Seiten wir besuchen, welche Artikel wir lesen, wessen Produkte wir kaufen und vor allem: welche Visionen in unseren Köpfen spuken.

Letztlich entscheidet der Kunde ob er sich auf einer Webseite aufhalten will oder diese voller Enttäuschung wieder verlässt.

Daher ist es die Aufgabe der Webentwickler den Aufenthalt für jeden einzelnen Besucher so angenehm als nur möglich zu gestalten.

Eine andauernde Diskussion um die besten Darstellungsmöglichkeiten von Inhalten geriet spätestens seit dem offiziellen Begriff des Internet 2.0 außer Kontrolle.

Doch welche Technik ist kostensparender, sicherer, effizienter und für den Besucher angenehmer?

Wir alle kennen Adobe Flash und dessen Bedeutung bei der bisherigen Entwicklung des Internets. Webentwickler benutzen auf Flash basierende Inhalte wie Spiele, Videoplayer und Slideshows. Doch was, wenn es eine Alternative dazu gäbe?

Die Antwort auf Flash heißt HTML5 und befindet sich noch offiziell bis 2014 in der Entwicklungsphase. Doch bereits vor einiger Zeit integrierten Browserhersteller die bis dato neue Mode des 21ten Jahrhunderts und so gilt Mozilla FireFox als Hoffnungsträger vieler Entwickler.

Zum einen verweisen sie auf den enormen Marktanteil, zum anderen auf die Unterstützung der OpenSource-Gemeinde.

Nun was aber ist HTML5 und wieso wird es für so zukunftssicher gehalten? Nicht die textbasierte Auszeichnungssprache an sich stellt die Lösung parat, so werden neue Funktionen verwendet um audiovisuelle Inhalte und dynamische Grafiken direkt in HTML5 einzubetten.

Mit HTML5 können sogar 3d-Grafiken erzeugt werden. Die noch geringe Unterstützung durch nur teilweise integrierte Funktionen beschränkt derzeit den vollen Umfang, den Webentwickler benötigen. Viele Entwickler setzen daher weiter auf Flash als Zugpferd.

Der zukünftige Standard HTML5 benötigt kaum mehr zusätzliche Plugins für die Wiedergabe spezieller Inhalte, wodurch letztlich auch die Existenzgrundlage für Flash ausradiert wird.

Dank der treibenden Entwicklung, unter anderem mit Unterstützung durch die Open Source Community, wird HTML5 in Kürze bereits Standard in künftigen Webbrowser-Versionen sein und Flash auf Dauer verdrängen.

Webentwickler können heute profitieren, indem sie sich mit der neuen Technik vertraut machen und vor der offiziellen Fertigstellung bereits einige Nasenlängen früher in See stechen.

Durch die übersichtliche, einheitliche Struktur von HTML5 wird weniger Arbeitszeit beansprucht. Flash hingegen scheint beinahe überfüllt mit Optionen und benötigt oft lange für die Bearbeitung einzelner Sequenzen, was sich auf die Wartezeit des Besuchers auswirkt, welche gering zu halten ein wichtiges Ziel eines jeden Webentwicklers darstellt.

Um Inhalte mit Flash sicher und qualitativ hochwertig wiedergeben zu können, muss der Besucher stetig sein Plugin auf dem neuesten Stand halten. Die künftige Konkurrenz ist automatisch im nächsten Browserupdate integriert.

Im Trend der letzten Jahre deutet alles weiterhin stark auf OpenSource-Komponenten, um auch Freizeitentwickler entlasten zu können. Flash als teilkommerzieller Gegensatz kann nur mithalten, wenn künftig mit Hochdruck an der eigenen Lösung gefeilt wird und HTML5 übertrifft.

HTML5 soll auf jeder Plattform perfekt funktionieren, damit werden auch die Endgeräte angesprochen, die von Adobe Flash nicht unterstützt werden.

Jedoch befindet sich HTML5 noch im Boxenstopp und wer das Rennen um die Pole Position machen wird ist noch ungewiss, auch wenn Adobe dieser Entwicklung mit Respekt begegnen sollte.

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Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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