Selbständig machen als Unternehmensberater

Selbständig machen als Unternehmensberater

Im dritten Teil unserer Artikelserie Selbständig machen als / mit … widmen wir uns der Möglichkeit sich als Unternehmensberater selbständig zu machen.

Gerade in Zeiten der Arbeitslosigkeit oder wenn man von selbiger bedroht wird, bietet es sich an sein Wissen an andere Unternehmen weiter zu geben oder gründungswilligen Neueinsteigern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ein Hinweis gleich am Anfang, wer sich als Unternehmensberater selbständig machen möchte, benötigt keine besondere Ausbildung. Die Berufsbezeichnung Unternehmensberater ist in Deutschland nicht geschützt und unterliegt damit keiner Zugangsbeschränkung.

Berufsbild eines Unternehmensberater

Der Unternehmensberater zeichnet sich nicht nur durch eine hohe fachmännische, sondern auch durch eine exzellente soziale Kompetenz aus.

Als Berater für Unternehmen ist es wichtig durch die äußere Betrachtung des Unternehmens und deren Mitarbeiter dem Auftraggeber einen maximalen Nutzen durch die verschiedenen Prozesse der Beratung zu geben.

Neben der Optimierung der verschiedenen Strukturen und Arbeitsabläufe im beauftragenden Unternehmen um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, obliegt es dem Unternehmensberater ebenso dem Unternehmen hinsichtlich der verschiedenen Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten beratend zur Seite zu stehen.

Die Herausforderung eines Unternehmensberaters

Der Unternehmensberater muss zwar seinen Klienten zufrieden stellen, dabei hat er jedoch auch die Aufgabe die personelle Struktur im Unternehmen zu beachten und damit bei eventuell anliegenden Veränderungen eine positive Grundstimmung in der gesamten Firma zu erhalten.

Neben der Fähigkeit Probleme in Unternehmensstrukturen zu erkennen und gesammelte Informationen aufzubereiten gilt es Maßnahmen bereitzustellen um genau diese Probleme zu lösen. Dabei steht auch hier der Unternehmensberater dem Klienten hilfreich zur Seite.

Oftmals ist der Berater jedoch auf Hilfe der internen Mitarbeiter angewiesen und es kann vorkommen, dass der Unternehmensberater als Fremdkörper angesehen wird. Hier gilt es durch soziale Kompetenz allen Beteiligten zu vermitteln, dass es einzig und alleine darum geht dem Unternehmen und damit auch den Mitarbeitern zu helfen.

Eine methodische Vorgehensweise ist eine weitere Kernkompetenz die der Unternehmensberater mit sich bringen muss.

Spezialisierung ist wichtig

Als IT-Berater ist man nicht alleine auf dem Markt. Die Konkurrenz in diesem Bereich ist endlos groß, in anderen Bereichen der Unternehmensberatung sieht es ähnlich aus. Doch Kunden die spezielle Produkte oder Dienstleistungen anbieten, suchen selbstverständlich auch Unternehmensberater die sich in ihrer Sparte spezialisiert haben.

Es sollte also versucht werden seinen eigenen Bereich zu segmentieren – aus einem IT-Berater wird zum Beispiel ein Berater für Sicherheit. Durch die Spezialisierung erhöhen sich nicht nur die Chancen auf Angebote, sondern auch die Position bei der Honorarverhandlung wird um einiges gestärkt.

Weitere Voraussetzungen für Unternehmensberater

Zwar ist, wie bereits erwähnt, die Berufsbezeichnung Unternehmensberater in Deutschland nicht geschützt und unterliegt keinerlei Zugangsbeschränkungen, jedoch haben die meisten Unternehmensberater ein Hochschulstudium absolviert.

Zumeist liegen abgeschlossene Studiengänge aus den wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen vor mit einer anschließenden drei jährigen Berufserfahrung. Aber auch staatlich geprüfte Betriebswirte werden als Unternehmensberater tätig. Im Gegensatz zur Berufsbezeichnung Unternehmensberater ist der staatlich geprüfte Betriebswirt eine geschützte Berufsbezeichnung.

Selbstverständlich gilt für den angehenden selbständigen Unternehmensberater die gleichen Voraussetzungen für die Selbständigkeit wie für jeden anderen Existenzgründer. Weitere Informationen für die Grundlagen der Existenzgründung.

Selbständig machen als Unternehmensberater- Das Fazit:

Das Berufsbild des Unternehmensberater ist von einem weitreichenden Knowhow und einer breiten Palette von sogenannten Softskills geprägt. Führung, Autorität, Motivation, Fachwissen, Verhandlungsgeschick, soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit und analytisches Denken sind nur einige der Voraussetzungen die einem Berater zu eigen sein sollten.

Wer sich jedoch als Unternehmensberater auf dem Markt etabliert hat, ist in einem Bereich tätig der nicht nur viel Geld einbringen kann, sondern einen auch immer wieder fordert und fördert.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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