Sind Gastartikel Zeitverschwendung?

Warum Gastartikel Zeitverschwendung sein können

Du bist auf der Suche nach hochwertigen und themenrelevanten Backlinks auf den Tipp „schreibe Gastartikel“ gestoßen und bist nun ambitioniert dabei entsprechende Blogs zu suchen und einzigartige Artikel zu schreiben? Dann solltest Du überlegen ob deine Energie und Fleiß nicht anderweitig besser investiert sind. Denn Gastartikel können reine Zeitverschwendung sein.

Wozu dienen Gastartikel?

Gastartikel sind schon lange ein legitimes Mittel nicht nur für den Backlinkaufbau, sondern auch um die eigene Online-Reputation zu steigern. Ein weiterer positiver Nebeneffekt von Gastartikeln ist die Tatsache , dass man mit anderen Bloggern in Kontakt kommt und dadurch eventuell auch das eigene Netzwerk stärken kann.

Mit Gastartikeln lässt sich hochwertiger Traffic generieren, der sich über viele Monate oder gar Jahre hält, je nachdem ob und wie lange der Gastartikel in den Toppositionen der Suchmaschinen erscheint. Wer auf seiner Website oder seinem Blog einen Newsletter anbietet, der kann durch einen hochwertigen Gastartikel die Anmeldungsrate zu seinem Newsletter um ein Vielfaches steigern und dadurch eine Menge an neuen Lesern und potentiellen Kunden gewinnen.

Durch den themenrelevanten Blog in dem der Gastartikel verfasst wurde, sind die neuen Besucher oftmals auch interessiert an den verlinkten Beitrag bzw. Blog und dadurch ist die Absprungrate recht gering, die Anzahl der besuchten Webseiten und die Verweildauer sehr hoch.

Alles Punkte die dafür sorgen, dass Tante Google und auch andere Suchmaschinen Deine Website lieben werden. Und als kleiner Nebeneffekt steigern hochwertige Gastartikel den Bekanntheitsgrad deiner Person bzw. deiner Marke im Internet – den sogenannten Brand.

Habe ich nicht gesagt Gastartikel sind Zeitverschwendung?

Da komme ich daher mit einem Titel der wider aller Empfehlungen im Internet ist um danach den Gastartikel in den höchsten Tönen zu loben und das Gastartikel-Schreiben wie Sauerbier anzubieten. War das also mehr eine Troll-Headline als eine sinnvoll gewählte Überschrift?

Weit gefehlt! Selbstverständlich sind Gastartikel eine wichtige Methode um im Internet voranzukommen und Gastartikel bieten neben den oben genannten Vorteilen noch weitaus mehr Vorzüge. Doch nicht immer ist das Schreiben von Gastartikeln wirklich sinnvoll.

Drum prüfe wer sich ewig bindet

Wer sich auf die Suche begibt nach anderen Blogs um einen Gastartikel zu verfassen, der sollte sich zwingend ausführlich mit dem ausgewählten Blog beschäftigen. Existiert der Blog schon eine geraume Zeit, werden regelmäßig Artikel veröffentlicht und welche Qualität besitzen diese veröffentlichten Artikel.

Besteht der Blog hauptsächlich aus Werbung, Fremdinhalten oder ist sonstiger minderwertiger Content vorhanden. Wie sieht die allgemeine Besucherzahl des Weblogs aus und gibt es vielleicht Einblicke in die aktuelle Wachstumsrate. Interessant ist auch zu beobachten, wie die Community tickt auf dem gewählten Blog.

Gastartikel werden in der Regel weitaus kritischer betrachtet als die Artikel des Heimbloggers. Es gilt also viele Dinge zu beachten und zu hinterfragen, bevor man sich aufmacht einen hochwertigen Gastartikel auf einem fremden Blog zu veröffentlichen. Schließlich steckt in einem Gastartikel mit einzigartigem Content eine Menge Zeit und Arbeit.

Erst der eigene Content – dann der Gastartikel

Bevor man auch nur einen Gedanken ans Fliegen verliert, sollte man zuerst das Laufen lernen. Ich lese immer wieder Gastartikel die wirklich hochinteressant sind und Lust auf mehr machen. Wenn ich dann jedoch auf die verlinkte Website komme, muss ich betrübt (Wo sind die Taschentücher?!) feststellen, dass der entsprechende Blog immens vernachlässigt wird.

Dabei spreche ich nicht einmal vom Design, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber der Inhalt mancher Blogs gleicht einem Ödland sondergleichen. Doch wie sollen Leser gebunden und Kunden generiert werden, wenn man ihnen keinen Grund gibt auf der Website zu verweilen oder gar wieder zu kommen.

Schließlich könnten einen potentielle Neukunden ja mit Geld bedrohen (Furchtbarer Gedanke – oder?). Der eigene Blog bzw. die eigene Website sollte immer im Vordergrund stehen, bevor man auch nur einen Gedanken daran verschwendet einen Gastartikel zu schreiben.

Warum Gastartikel Zeitverschwendung sein können – das Fazit:

Gastartikel sind ein starkes und wichtiges Mittel um den eigenen Webauftritt bekannt zu machen und um seine eigene Reputation zu steigern. Wie jedes Mittel das zu Marketingzwecken eingesetzt wird, sind jedoch genaue Planungen und Grundlagen vonnöten um einen optimalen Erfolg zu gewährleisten.

Wer einfach mal ein paar Gastartikel veröffentlicht in der Hoffnung das etwas passiert, verschwendet nicht nur Zeit sondern auch wertvolles Potential.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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