Warum es nicht immer ein individuelles Webdesign sein muss

Webdesign für Blogs – Warum es nicht immer individuell sein muss

Wer sich einen eigenen Internetauftritt gönnen möchte als Blogger steht vor den verschiedensten Möglichkeiten. Kaufe ich mir ein fertiges Template, nutze ich einen Webbaukasten, bastel ich mir selber etwas oder leiste ich mir einen Webdesigner.

Schließlich ist der Webauftritt in der heutigen Zeit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur ersten Million – gut oder wenigstens zu einem halbwegs vernünftigen Zusatzeinkommen.

Der beliebte Webbaukasten

Wer kennt die Fernsehwerbung nicht, die jedem Webdesigner das Herz bluten lässt. Eine komplett funktionierende Website mit ein paar Handgriffen selber zusammengeklickt. Kostengünstig im Monat für einen Spottpreis zu mieten.

Die Profis unter euch werden solche Websites schon auf 100 Meter Entfernung riechen und die Nase rümpfen. Aber das Geschäftsmodell funktioniert und für den Hobbybereich sind solche Websites sicher geeignet. Sollte man jedoch auch nur im Ansatz daran denken sich professionell im Internet zu bewegen, rate ich davon ab diese Angebote zu nutzen.

Zwar mag es noch möglich sein ein halbwegs vielversprechendes Design zu zaubern doch spätestens wenn es in den Bereich Suchmaschinenoptimierung geht, lässt einen der Baukasten im Stich. Hier findest du 30 gute Gründe die gegen einen Homepagebaukasten sprechen. Hier ist der Bezug zwar zu einem bekannten Webhoster, jedoch lassen sich die aufgezählten Gründe auf ziemlich jeden Webbaukasten anwenden. Gerade zum Bloggen würde ich von einem Webbaukasten abraten.

Die „Ich mach das selber“ Methode

Jeder ist tief in seinem Herzen ein Künstler und hat Geschmack – zu mindestens in den eigenen Augen. Ein wenig Webdesign und eine Website ins Netz stellen kann jeder und ist auch gar nicht so schwer. Leider hat die Sache einen Haken, denn über Geschmack lässt sich streiten und über Usability erst recht.

Es gibt unzählige Do‘s and don‘ts in der Webentwicklung die beachtet werden wollen. Nicht umsonst sitzen an manchen Webauftritten ganze Heerscharen an Designern, Entwicklern und manchmal sogar Psychologen. Webdesign ist in der heutigen Zeit mehr als ein paar Stylesheets und bunte Bilder.

Die Aufteilung des Webauftritts, die richtige Farbwahl, die Ladezeit der Website, responsives Design oder lieber ein extra Design für den mobilen Bereich, das richtige CMS, Urheberrechte und vieles vieles mehr will in eine vernünftige Planung einer Website hineinfließen. Das Internet ist schon lange erwachsen geworden und das spiegelt sich auch in den Webauftritten potentieller Mitbewerber wieder. Es kommt ja auch keiner auf die Idee seinen Kunden in einer selbstgebastelten Seifenkiste abzuholen.

Der goldene Mittelweg

Wer nicht das große Geld zur Verfügung hat, sollte sich mit dem Webdesigner seiner Wahl beratschlagen ob nicht ein kostenloses oder ein sogenanntes Premium Theme* verwendet und individualisiert wird. Das spart dem Webdesigner, je nach Vorlage, viel Zeit und spart damit dem Endkunden viel Geld.

Mit den richtigen Templates und einer vernünftigen Codestruktur lassen sich eigene Bilder, Farbgebung und Navigationen im Verhältnis schnell an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Eine weitere Möglichkeit ist es ein Framework zu nutzen, dass die meisten Codestrukturen je nach Anforderung dynamisch erzeugt. Auch das spart dem Webdesigner viel Zeit und das schlägt sich auf den Preis nieder.

Wir nutzen für unsere Projekte unter anderem das WordPress Framework Genesis. Neben einer regelmäßigen Weiterentwicklung gibt es eine Fülle an kostenlosen Erweiterungen . Mit nur $59.95 ist das Framework fast schon geschenkt. Anschauen lohnt sich.

Fazit zum Webdesign für Blogs

Wer sich professional im Internet bewegt und seinen Lebensunterhalt davon bestreiten möchte, sollte den eigenen Webauftritt nicht vernachlässigen. Wer hier am falschen Ende spart kann am anderen Ende viel Geld verlieren.

Es lohnt sich in jedem Fall sich von einem Webentwickler beraten und verschiedene Möglichkeiten aufzeigen zu lassen um das optimale Ergebnis zu erhalten. Von eigenen Kreationen oder einem Webbaukasten sollte in den meisten Fällen abgesehen werden. In vielen Fällen können Premiumthemes* oder ein Framework die beste Lösung sein.

About The Author

Andreas Meyhöfer

Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Fachinformatiker (AE), Verlagskaufmann, Blogger, BTX-Kind und Käsekuchenliebhaber. Immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Du findest mich auch bei Google+ oder abonniere unseren RSS-Feed.

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